Hallo zusammen!
Wir haben einen Deutschen Schäferhund, der fast 2 Jahre alt ist und abends einfach nicht mehr rein will, wenn es Zeit zum Schlafen ist. Ich erklär's mal kurz: Seit er ein Welpe ist, lassen wir ihn gegen 23 Uhr für die letzte Pipi-Runde in den Garten, danach geht's wieder rein in seinen Auslauf und wir gehen ins Bett. Am Anfang mussten wir das natürlich kleinschrittig üben, damit er lernt durchzuschlafen, aber das ging eigentlich echt fix. Seit er groß ist, gab es nie Probleme: Er geht raus und kommt von ganz alleine wieder rein, um sich schlafen zu legen, ohne dass wir ein Wort sagen müssen. Er bleibt dann auch ganz brav liegen, bis wir morgens aufstehen.
Aber seit ein paar Tagen will er beim Rausgehen einfach nicht mehr zurück ins Haus. Wir warten dann ab, lassen ihn ein bisschen länger im Garten, rufen ihn, versuchen ihn mit Leckerlis zu locken... aber nichts hilft. Am Ende musste mein Mann ihn dann am Halsband packen und reinführen. Wir haben uns echt den Kopf zerbrochen, was der Grund für dieses neue Verhalten sein könnte, aber an unseren Gewohnheiten hat sich absolut nichts geändert. Wir raffen es einfach nicht! Und für die Pubertät finde ich es eigentlich schon zu spät. Seine Flegelphase hatte er eher so mit 8 Monaten (aber da war das Schlafengehen nie ein Thema). Wir finden eher, dass er seit er so 16-18 Monate alt ist, langsam ruhiger wird, also an die Pubertät glaube ich eigentlich nicht.
Habt ihr eine Idee, was mit ihm los ist? Und wie wir ihn dazu kriegen, dass er wieder ohne Theater mit reinkommt? Die Situation ist nämlich gerade weder für ihn noch für uns besonders witzig. Danke schonmal!