Hund flippt völlig aus, wenn wir andere Hunde treffen

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Hallo zusammen,

Ich hab einen 5 Monate alten Altdeutschen Schferhund-Welpen. Zuhause luft alles super. Und beim Gassi eigentlich auch... solange wir keine anderen Hunde treffen! Wenn das passiert, fngt er an zu bellen, zu springen und wie ein Bekloppter an der Schleppleine zu ziehen. Und mit 5 Monaten hat er echt schon ordentlich Kraft! Das ist kein aggressives Verhalten, er wurde eigentlich gut sozialisiert. Wir waren in der Welpenschule, er hatte Kontakt zu Hunden aus der Familie, wir haben Social Walks gemacht – da war immer alles top. Eigentlich will er einfach nur unbedingt Hallo sagen und spielen, wenn uns jemand beim Spaziergang begegnet.

Da das natrlich nicht immer geht, versuche ich, das Verhalten irgendwie in den Griff zu bekommen. Ich hab's schon mit Leckerlis und Spielzeug versucht, um ihn abzulenken, aber das bringt gar nichts. Selbst wenn ich schimpfe, ist ihm das egal – fr ihn existiert dann nur noch der andere Hund.

Ich hab dann in der Welpenschule nachgefragt und war bei einer Stunde mit einem Verhaltenstrainer. Jetzt hab ich zwei Tipps bekommen, wie ich ihm zeigen soll, dass das Verhalten falsch ist und er seine Aufmerksamkeit wieder auf uns richten soll:

- Wasser-Sprher mit ein paar Tropfen Zitronelll
- Plastikflasche mit Steinen drin, die ich hinter ihm schtteln soll (Rttelflasche)

Und natrlich loben, sobald es besser luft und er nicht mehr so extrem zum anderen Hund hinwill.

Ich wollte mal hren, was ihr davon haltet. Einerseits fhle ich mich mit diesen Methoden echt unwohl, weil ich ihm nichts Unangenehmes antun will. Andererseits hab ich auch Angst vor den Blicken der anderen Hundebesitzer, denen wir begegnen. Aber auf der anderen Seite hab ich echt langsam Mhe, ihn zu halten, und Hundebegegnungen stressen mich mittlerweile total.

Hattet ihr auch schon mal so ein Problem? Und wie habt ihr das gelst?

Danke schon mal fr eure Antworten!

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22 Antworten
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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hi!

    Darf dein Welpe beim Gassi gehen ab und zu frei laufen? Das macht beim Verhalten extrem viel aus.

    Ich weiß nicht, ob ich genau das gleiche Problem hatte, ich habe einen 2-jährigen Boxer.

    Unsere Erfahrung:

    Seit sie 2 Monate alt ist, darf sie bei jedem Spaziergang ohne Leine mit anderen Hunden spielen, das hat ihr wohl eine ordentliche Portion Erfahrung gegeben.

    Ich habe am Rückruf gearbeitet (und dabei versucht, die typischen Fehler zu vermeiden) und an der Impulskontrolle (durch tägliche Spiele/Übungen, das ist kurz und spielerisch für Welpe und Besitzer).

    Am Anfang vom Spaziergang habe ich zum Beispiel ein bisschen den Rückruf geübt, mit Versteckspielen und Belohnungen (nur ein paar Min.), dann sind wir zu den Hundekumpels und da habe ich sie dann gerufen (nicht am laufenden Band) und belohnt, wenn sie mich angeschaut hat... Mit der Zeit habe ich sie gerufen und belohnt... Später habe ich sie dann mitten aus dem Welpen-Gerangel zu mir gerufen (als sie bei der Impulskontrolle und der Aufmerksamkeit mir gegenüber Fortschritte gemacht hatte)... Nur für ein paar Sekunden und zack, durfte sie mit dem Kommando „lauf“ wieder weiterspielen... Später konnte ich die Wartezeit dann auch von ein paar Sekunden auf ein paar Minuten ausdehnen...

    Vor Begegnungen (was ich jetzt nicht mehr so oft mache) gab es immer ein Stopp, Sitz oder Warte und dann das Kommando zum Loslaufen... Jetzt darf sie selbst entscheiden, wann sie hinwill (aber nur, wenn der andere Hund auch frei läuft).

    An der Leine, beim entspannten Laufen: Wenn sie den Kopf dreht und einen anderen Hund anschaut, lasse ich die Leine locker und rufe sie – dann kommt sie auch. Wenn die Leine auf Spannung ist, kommt sie zum Beispiel viel schwerer. Wenn ich die Stimme zu sehr erhebe, kann sie das eher aufstacheln oder vielleicht noch neugieriger machen, was das Interesse am anderen Hund nur noch verstärkt...

    Ansonsten spielt sie problemlos eine Stunde oder länger mit anderen Hunden... Sie lässt dann richtig die Sau raus, kann sie aber auch in Ruhe lassen. Sie ist super sozial, aber Menschen interessieren sie schon lange mehr als andere Hunde.

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    Hi, wenn dir ein Verhaltenstherapeut oder Hundetrainer diese zwei Methoden empfohlen hat, dann mach dir klar, dass der absolut unfähig ist. Das sind sogenannte aversive Methoden, weil dein Hund eine unangenehme Erfahrung mit dem Anblick anderer Hunde verknüpft. Auf Dauer riskierst du damit, dass er Angst vor anderen Hunden bekommt UND potenziell reaktiv oder sogar aggressiv wird. Das ist wie beim „Little-Albert-Experiment“ von John Watson – oder wie man gezielt eine Phobie erzeugt.

    Übersetzt Französisch
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