Verhalten eurer Cocker

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Hallo zusammen,

ich habe eine kleine Cocker-Hündin, die gerade 4 Monate alt geworden ist, und wollte mal wissen, wie eure so groß geworden sind, also ihr Verhalten im Alter von 2 Monaten bis zu einem Jahr.

Im Moment ist sie ein echtes Energiebündel, ein bisschen nervös und sie knabbert ständig alles an.

Dabei ignoriere ich sie schon, wenn sie beißt, und gebe ihr stattdessen ein Spielzeug.

Ist das eine normale Phase und wird sie später ruhiger oder nicht?

Danke für eure Antworten!

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7 Antworten
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    Ladygaga Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo,

    ja, das ist mit 4 Monaten völlig normal. Cocker sind total lebhaft, verspielt und knabbern viel – oft wegen der Aufregung oder weil sie gerade zahnen.

    Du machst das genau richtig: ignorieren + auf ein Spielzeug umlenken. Das Wichtigste ist, dass du konsequent bleibst. Die Ruhe kommt mit der Zeit und der Erziehung, meistens so ab 8–12 Monaten.

    Ein Welpe ist eben nicht sofort „pflegeleicht“ — auch wenn man sich wünschen würde, dass es so einfach wie Cool Games Free wäre. Mit Geduld und Regelmäßigkeit wird das auf jeden Fall besser.

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    Abend zusammen, ich hatte selbst schon eine ganze Armee von Cockern. Es ist völlig normal, dass sie mit viereinhalb Monaten noch nicht stubenrein ist. In dem Alter sind Welpen das selten. Bleib einfach dran, geh viel mit ihr raus und lob sie jedes Mal riesig, wenn sie ihr Geschäft draußen erledigt. Ein Welpe kann sich in dem Alter noch gar nicht richtig beherrschen, also sei ihr nicht böse. Da braucht man Geduld, ordentlich Schmalz in den Armen zum Putzen, Essigreiniger und Natron. Sie hat das mit dem Häufchen noch nicht kapiert? Dann zeig es ihr. Man kann das Häufchen auch prima nach draußen tragen und sich dann dort demonstrativ darüber freuen. Vergiss aber am besten direkt den Gedanken, in deiner Nachbarschaft noch als normaler Mensch wahrgenommen zu werden 🙄 Das mit der Stubenreinheit ist nur eine Frage der Einstellung. Um am Ende einen tollen Cocker zu haben, lohnt sich der Aufwand aber absolut.
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    Docline
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    Du musst beim Gassi gehen die richtigen Wörter benutzen ("fein Pipi", "fein Kacka"), damit er schneller kapiert, dass genau das der Ort für sein Geschäft ist, über den du dich dann so richtig freust, lol.

    Du musst ihm jeden Tag ohne Ausnahme die Chance geben, mit anderen Hunden zu spielen und sich auszutoben,

    und du musst unbedingt dort spazieren gehen, wo es nach Kleinvieh in Erdlöchern riecht. Sogar super lange Runden in einem "gepflegten" Park werden nie seinen Drang stillen, in der Erde, in Farnen, Gebüschen oder Brombeersträuchern rumzuschnüffeln.

    Die richtigen Orte für eure Spaziergänge machen aus ihm einen ausgeglichenen und ruhigen Hund.

    Alle Welpen auf der Welt müssen irgendwo drauf rumknabbern,

    und alle Säugetier-Babys müssen spielen, das ist einfach wichtig für eine gute Gehirnentwicklung.

    Man sollte dem Welpen nicht einfach nur ein Spielzeug "geben": Setz dich zu ihm auf den Boden und spiel richtig mit ihm!!! Und zwar mehrmals täglich für ein paar Minuten. Auch mal ein bisschen Raufen gehört dazu.

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    Flip-Cockwood
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    Übrigens würde ich dir nicht raten, einfach abzuwarten, bis sie sich von alleine beruhigt, sonst wartest du wahrscheinlich ewig. Du kannst am Anfang erst mal aufstehen und sie ignorieren. Wenn sie nicht locker lässt, schick sie auf ihren Platz und bring sie immer wieder dorthin zurück, solange sie nicht von selbst dort bleibt. Ich sag's dir wie es ist: Bei meinem bin ich ganz schnell zum letzten Schritt übergegangen und hab die ersten Phasen übersprungen – da ging es direkt ab ins Bad. Nach 1-2 Minuten fängt dann das Gejammer an. Dann machst du die Tür auf, und wenn sie ruhig ist, bekommt sie eine dicke Kuscheleinheit. Wenn sie aber direkt wieder wie eine Irre rausrennt und noch total aufgedreht ist, geht's sofort wieder zurück ins Bad. Ich erinnere mich, dass Rio am Anfang bestimmt 4-5 Mal hin und her musste.

    Heute, mit 18 Monaten, wundere ich mich selbst, wie ruhig er ist, wenn ich daran denke, wie das alles angefangen hat. Ein paar Baustellen haben wir zwar noch, vor allem bei anderen Hunden, die er immer noch super spannend findet.

    Wegen dem Kacken: Gehst du mit ihr auch mal aus dem Garten raus? Ich denke, sie macht eher dort, wo die Gerüche neu sind. Außerdem muss sie unbedingt andere Hunde treffen, am besten im Freilauf. Cockerspaniel brauchen sowieso ihre täglichen Runden, weil das Schnüffeln für sie ein riesiges Bedürfnis ist, genauso wie der Kontakt zu anderen Hunden. Das macht am Ende ihren kompletten Gemütszustand aus.

    Aber wenn sie mal anfängt, drinnen ihr Geschäft zu machen, zöger nicht: Schnapp sie dir direkt und setz sie nach draußen, damit sie dort zu Ende machen kann. In dem Moment kannst du sie dann auch loben. So versteht sie den Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und deiner Reaktion. Rio war mit etwa 4 Monaten so gut wie stubenrein und mit 4,5 Monaten dann komplett.

    Viel Erfolg dir!

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    Hallo Nowliw, ich habe hier auch so ein Energiebündel zu Hause. Genau die Sorte Cocker, die zum wandelnden Klischee wird, wenn sie nicht richtig erzogen ist. Vor ihm hatte ich eine Hündin, die schon als Welpe wie eine kleine Omi war – sie war die Ruhe selbst und hatte einen natürlichen Gehorsam, den man echt selten sieht. Rio ist jetzt gerade 18 Monate alt. Was ich dir sagen kann: Diese Rasse ist verdammt schlau und sie wickeln dich ruckzuck um den Finger, wenn du dich zu sehr von deinen Gefühlen leiten lässt. Das A und O bei dieser Rasse ist Konsequenz und Durchhaltevermögen, weil sie dich echt Zeit und Nerven kosten können. Was mich angeht: Ich nutze Spielen nur als Belohnung oder zur Kopfarbeit. In den ersten 3 bis 4 Monaten war ich da echt streng und habe ihm gar nichts gegeben (kein Spiel, keine Aufmerksamkeit, keine Streicheleinheiten), solange er nicht völlig entspannt war. Alles muss nach deinen Bedingungen laufen. Ich halte es für klug, die Freiheiten am Anfang eher einzuschränken und sie dann später Schritt für Schritt zu erweitern. Beim Thema Zwicken und Knabbern zum Beispiel: Du kannst ihm das Beißen bei Menschen mit einem klaren NEIN verbieten und ihm stattdessen als Ersatz zum Beispiel ein Zerrseil oder ein Spielzeug anbieten. Da gibt es ja verschiedene Ansichten: Die einen finden das Knabbern okay, weil es natürlich ist, die anderen verbieten es strikt. Meiner Meinung nach kommt es auf deine Situation an. Wir sind ein Paar ohne Kinder und Rio darf jetzt auch mal mit uns raufen, obwohl ich ihm das Zwicken bis zum 7. oder 8. Monat verboten habe. Ich habe es erst erlaubt, als ich das Gefühl hatte, dass er seine Kraft und sein Verhalten im Griff hat. Wenn du allerdings kleine Kinder hast, ist das schwieriger. Wenn es einmal erlaubt ist, kapiert der Hund nur schwer, wann er darf und wann nicht. Mein Rat wäre auf jeden Fall: Mit 4 Monaten erst mal verbieten und dann später sehen, wie sie sich so macht.
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    Hallo Sarah,

    vielen Dank für deine Antwort, das beruhigt mich ein bisschen. Es stimmt wirklich, dass Alleinesein gar nicht ihr Ding ist, sie kleben ja ständig an einem.

    Seit ein paar Tagen wird sie jetzt auch etwas ruhiger und ist im Umgang mit uns angenehmer.

    Ich hätte da noch eine andere Frage zum Thema Stubenreinheit. Sie wird jetzt bald 4 1/2 Monate alt und ich habe echt Mühe, sie stubenrein zu bekommen.

    Ich erklär's mal kurz: Nachts klappt es gut, aber tagsüber ist es echt nicht einfach. Ich gehe von morgens bis abends alle 2 Stunden mit ihr raus. Pipi machen klappt draußen super, aber für das große Geschäft wartet sie immer, bis wir wieder drin sind. Außerdem meldet sie sich nur ganz selten, dass sie raus muss. Wenn ich sie nicht alle 2 Stunden rausbringen würde, würde sie direkt ins Haus machen.

    Welchen Rat könntest du mir da geben? Und in welchem Alter war Skippy eigentlich stubenrein?

    Danke schon mal im Voraus!

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    Hallo!

    Ich habe einen Cocker, der fast 6 Jahre alt ist. Ich habe ihn bekommen, als er 2 Monate alt war. Er heißt Skippy und der Name ist bei ihm echt Programm lol! (Wegen dem Känguru).

    Von seinem 2. bis ca. 3. Monat hat er extrem viel geschlafen, ganz normal für ein Baby. Aber danach... danach wurde es echt anstrengend!! Von 4 Monaten bis zu einem Jahr war das die schlimmste Zeit! Er hat überall herumgeknabbert, viel kaputt gemacht und war völlig abgedreht! Das hat extrem viel Geduld gekostet, auch bei der Erziehung. Ich habe ihm die Basics recht früh beigebracht: Das „Nein“, „Platz“, „Warte“, „Komm her“ und viele andere Kleinigkeiten. Auch, dass ich ihm den Napf oder sein Spielzeug wegnehmen kann, um ihm zu zeigen, dass er mir vertrauen kann.

    Das mit der Leine war auch super schwierig!! (Da komme ich noch drauf zurück).

    Erziehung ist das A und O, denn (wenn deiner so ist wie meiner): Wenn ich ihm den kleinen Finger reiche, nimmt er den ganzen Arm 😅. Eine harte Hand im Samthandschuh... keine Aggressivität, alles über Spiel und Bindung. Und stur sind sie, sag ich dir! Heute noch, wenn er keine Lust hat zu hören, kann ich's echt vergessen 😂 Da musst du sie bei ihren Gefühlen packen ;p

    Ein Cocker muss sich extrem auspowern. Und er bleibt nicht gerne alleine... Als er klein war, war ich im Studium und deshalb echt oft nicht zu Hause, das hat sicher auch eine Rolle dabei gespielt, dass er so aufgedreht war.

    Dass du sie ignorierst, wenn sie knabbert, und ihr ein Spielzeug gibst, ist eine sehr gute Sache. Das kommt mit der Zeit, sie muss es erst verstehen und sie ist ja noch jung! Das ist einfach eine ziemlich nervige Phase für den Besitzer 😁

    Meiner ist erst so mit ca. 4 Jahren wirklich ruhiger geworden... Aber gut, sein Charakter und die Rasse bringen es halt mit sich, dass er eeeeeeeeextrem viel Energie hat (wobei das variiert, manche Cocker sind auch total entspannt. Ich glaube, der Hund spiegelt seinen Besitzer wider!!). Manchmal knabbert er heute noch, aber nur, wenn er spielen will, dann geht er an die Schuhe oder Füße... aber das ist auch nicht oft. Was die Leine angeht: Erst seit kurzem fängt er an, nicht mehr so zu ziehen (gut, das ist meine Schuld. Ich war früher nicht konsequent genug, es ihm richtig beizubringen...).

    Kommt drauf an, was du unter „ruhig“ verstehst! Es ist ein Jagdhund... Die lieben es, sich auszupowern, zu schnüffeln, zu spielen, zu schwimmen, zu rennen und noch mal zu rennen... Aber mach dir keine Sorgen, sie ist erst 4 Monate alt, bleib dran bei der Erziehung, lass sie sich auspowern und bau eine gute Beziehung auf, dann wird das schon.

    Die schwierigste Zeit wird aber die von 6 Monaten bis zu einem Jahr sein. Mitten in der Pubertät... Es kann sein, dass sie dich testet und vielleicht 1 oder 2 Mal die Zähne zeigt. Aber wenn du sie dann richtig in die Schranken weist, wird sie die Grenzen verstehen ;p

    Ich weiß nicht, ob ich dir helfen konnte... aber ich wollte mal meine Erfahrungen mit meinem kleinen Cocker-Strolch teilen!

    Viel Mut und Durchhaltevermögen, es ist am Ende nur Glück und Liebe (und manchmal auch echt nervig xD)

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