Schuldgefühle wegen neuem Welpen nach Tod meines Hundes vor 3 Monaten...

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Hallo zusammen,

ich habe meinen Cocker Fendi (3 Jahre alt) ganz tragisch durch einen Autounfall verloren. Das war ein riesiger Schock und ein wahnsinniger Schmerz. Sein Verlust war so plötzlich und unfair, ich bin immer noch nicht wirklich drüber weg. Kommt man darüber überhaupt jemals hinweg?... Das war vor gerade mal 3 Monaten, im November 2013.

Ich habe schnell daran gedacht, mir wieder einen Hund zu holen, einen goldenen Cocker, so wie Fendi. Ohne Hund bin ich einfach todunglücklich. Aber bevor ich eine Entscheidung getroffen habe, wollte ich mir ein paar Züchter ansehen, einfach um zu sehen, wie ich auf andere Cocker reagiere und ob ich sie mit Fendi vergleichen würde. NUR MAL GUCKEN... pff, von wegen, ich bin natürlich schwach geworden!

Ein kleiner, total verspielter Welpe, der letzte, der noch da war, kam die ganze Zeit auf mich zu... ich habe ihn reserviert, er ist etwa ab dem 15. Februar bereit.

Hier ist der kleine Knirps, das ist "Blondin": http://www.youtube.com/watch?v=EF3IS_snJAc&feature=share&list=UUjcuDTld3CzhhC8wZ0Ftcjg

Ich freue mich riesig, ich kann es kaum glauben!! Aber einerseits habe ich das Gefühl, Fendi viel zu schnell zu ersetzen, und ich habe echt Schuldgefühle. Ich habe Angst, dass mich dieses Gefühl bremst und ich dem kleinen Welpen nicht die ganze Liebe geben kann, die er braucht...

Hat jemand von euch schon mal sowas erlebt? Danke, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt :)

Karen

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    Hallo, ich kenne diese Schuldgefühle auch, das war bei mir vor 4 Jahren so.. Ich hatte einen Lhasa Apso, der mit 17 ½ Jahren gestorben ist. Ich war so unendlich traurig und bin es sogar jetzt noch, während ich dir diese Zeilen schreibe🤧. Ich war nur 2 Monate ohne Hund, ich kann einfach nicht ohne ein Tier an meiner Seite leben. Ich habe mir dann einen dreifarbigen Cavalier King Charles geholt. Als ich ihn das erste Mal im Arm hielt, musste ich weinen, weil ich dachte, mein alter Hund sieht mich und ich hatte ein total schlechtes Gewissen. Aber tief in mir drin wusste ich, dass er für immer in meinem Herzen bleiben wird. Nur weil du jetzt diese kleine Fellnase an deiner Seite hast, heißt das nicht, dass du deinen alten treuen Begleiter vergisst. Mein Welpe ist jetzt 4 Jahre alt und ich denke immer noch an meinen Lhasa Apso. Lieb deinen Welpen von ganzem Herzen, du wirst sehen, alles wird gut. Viel Kraft dir und ganz viel Freude mit deinem neuen Begleiter – der ist echt goldig, hab das Video gesehen 3
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    Hallo. Mein Hund ist im Dezember 2012 gestorben und nur zwei Monate später haben wir einen wunderschönen kleinen Beagle adoptiert. Ich habe mir damals auch so viele Fragen gestellt und hatte echt Schuldgefühle – ich dachte immer, wenn er mich von oben sieht, denkt er vielleicht, dass ich ihn vergesse. Aber ich vergesse ihn nicht, er ist überall bei mir, ich habe sein Halsband, Fotos und seinen Namen überall :-) Aber mein kleiner Beagle ist jetzt mein anderes Baby! Man muss nach vorne schauen und die Liebe eines Hundes ist einfach so was Wunderbares. Du wirst sehen, deine Zweifel werden verfliegen, sobald dein kleiner Hund bei dir ankommt. Alles Gute und viel Kraft weiterhin :-D

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    Hallo, ich habe fast das Gleiche durchgemacht wie du: Mein Bretonischer Vorstehhund Flèche ist am 23. November 2013 gestorben, da war er erst 3 Jahre alt. Er hatte ganz plötzlich einen Schlaganfall und sein Zustand hat sich innerhalb von zwei Wochen so drastisch verschlechtert, dass ich ihn einschläfern lassen musste. Das war ein totaler Schock für mich, weil wir beide einfach ein Herz und eine Seele waren. Ich bin bis zum letzten Moment an seiner Seite geblieben. Zum Glück war Luna, meine einjährige Jack-Russell-Hündin, da, um mir zu helfen, auch wenn sie selbst sehr unter dem Verlust von Flèche gelitten hat (ja, auch Tiere trauern, wenn einer ihrer Gefährten stirbt, davon bin ich fest überzeugt).

    Jedenfalls ging es mir bis Ende Dezember richtig dreckig. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wieder einen Hund zu haben, und schon gar nicht die gleiche Rasse. Im Januar habe ich dann seine Asche zurückbekommen und das hat mich sehr beruhigt. Flèche steht jetzt auf meinem Fernsehschrank mitten im Wohnzimmer – so ist er auf eine gewisse Art nicht ganz weg.

    Mitte Januar habe ich mir dann Fiona geholt, eine kleine, 3 Monate alte Jack-Russell-Hündin. Und was soll ich sagen, ich habe echt das Gefühl, dass Flèche durch sie weiterlebt, es ist fast schon unheimlich. Sie hat genau die gleichen Angewohnheiten wie er. Für mich ist das ein Zeichen: Sie musste es einfach sein und keine andere. Das alles nur, um dir zu sagen: Wenn du dich bereit fühlst, einen neuen Hund aufzunehmen (der deinen alten natürlich nie ersetzen wird), dann wird dir dieser kleine Schatz sicher sehr dabei helfen, deine Trauer zu bewältigen.

    Tut mir leid für den Roman, aber ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen trösten und dir die Schuldgefühle nehmen. Liebe Grüße an dich und deine zukünftige Fellnase

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    Mir ist gerade erst aufgefallen, dass mein Fendi am 19.11.13 gegangen ist und mein zukünftiger Blondin nur 2 Tage später, am 21.11.13, geboren wurde. Für mich ist das wie ein Zeichen... ein gutes Zeichen. Wäre er früher geboren worden, hätte es einfach nicht gepasst.

    Eigentlich geht dieses „zwiespältige“ Gefühl – das trifft es wohl am besten – von Schuld mit einem riesigen Zweifel einher, ob ich diesem Welpen wirklich genug Liebe schenken kann. Es ist schwer zu erklären. Ich habe Angst, dem Ganzen nicht gewachsen zu sein, es vielleicht später zu bereuen, weil meine Trauer noch lange nicht vorbei ist, bei weitem nicht. Aber ich schaffe es auch nicht, noch ewig zu warten, das käme mir wohl endlos vor…

    Vor der Ankunft meines ersten Hundes, Fendi, hatte ich auch viele Zweifel… Aber das war anders. Das war die Angst vor dem Unbekannten. Die Angst, die Verantwortung für ein kleines Leben zu tragen (wobei ich bei Fendi ja kläglich versagt habe, er wurde Opfer eines Autounfalls…).

    Es ist ein bisschen wie „Alles oder nichts“. Davor habe ich Schiss: Entweder es läuft nicht gut (und der kleine Schatz hätte eigentlich ein Frauchen verdient, das nicht gerade erst ihren Hund verloren hat, nur ist es dafür jetzt zu spät), oder es ist wie eine Offenbarung und er hilft mir dabei, ein neues Kapitel aufzuschlagen und aus meinem Loch rauszukommen…

    Ich schätze mal, dass es auf die zweite Variante hinauslaufen wird, aber ich fühle mich trotzdem schuldig. Es ist so, als würde ich ihn benutzen, um über den Berg zu kommen. Er selbst wird das natürlich nicht merken, aber für mich ist das psychisch echt nicht ohne. Ich habe ein bisschen Panik, auch wenn ich es kaum erwarten kann, dass er endlich da ist… es ist eben alles sehr widersprüchlich und schwer zu beschreiben 🤷

    Wir werden sehen… jetzt ist die Sache eh ins Rollen gekommen.

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    Mir ist das auch passiert und ich kann dir sagen, dass die Liebe, die du deinem neuen Begleiter schenkst, niemals die Liebe zu deinem verstorbenen Hund schmälern wird.

    Ich garantiere dir, du wirst ihn immer in deinem Herzen tragen.

    Der neue Hund wird dir dabei helfen, nicht nur Trübsal zu blasen, weil du zu viel an deinen alten Hund und den noch so frischen Verlust denkst. Du wirst das alles mit der Zeit verarbeiten können, das passiert ganz von allein. Viel Kraft!

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    Wir haben unsere Hündin Isis tragisch verloren, sie war ein Pudel-Bichon-Mix und 9 Jahre alt.

    Wir haben ihr Fehlen einfach nicht mehr ausgehalten, sie war so ein wichtiger Teil unseres Zuhauses. Da ich auch noch im Homeoffice arbeite, hatte ich das Gefühl, sie an jeder Ecke im Garten zu sehen. Am schlimmsten war es, wenn wir nach Hause kamen und niemand mehr da war, der uns so richtig stürmisch begrüßt hat.

    Wir haben dann mit unseren Töchtern darüber geredet und beschlossen, uns wieder einen Hund zu holen, aber eine ganz andere Rasse und einen Rüden. So ist es weniger schwer, weil man nicht ständig vergleicht.

    Anderthalb Monate später haben wir den kleinen Ippon beim Züchter abgeholt. Er macht uns super glücklich, auch wenn mir meine kleine Isis immer fehlen wird.

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    Solenneb
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    Hallo!

    Ich versteh dich voll, mir ist fast das Gleiche passiert wie dir... Ich habe meine Hündin verloren, als sie erst 2 Jahre alt war... und wir haben uns schon eineinhalb Monate später wieder einen Welpen geholt... Ich hatte erst echt ein schlechtes Gewissen... aber nach und nach lernt man den Unterschied zu schätzen... Ich wollte danach aber keinen Boxer mehr, das wäre einfach zu hart gewesen... Ioltan schenkt uns so viel Liebe... aber er wird NIEMALS meine Thaika ersetzen können! Selbst heute kommen mir noch die Tränen, wenn ich Fotos von meiner Maus sehe...

    Ich erinnere mich noch an deine Geschichte und die von Fendi... das war echt total berührend... Aber sag dir einfach, dass der kleine Kerl, den du da adoptierst, dich auch brauchen wird, auch wenn er dein Baby niemals ersetzen kann!

    Viel Kraft und herzlich willkommen, Blondin!!

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    Hallo Kf, nein, mach dir bloß keine Vorwürfe, das ist einfach nur menschlich. Du weißt ja, deinen Hund wirst du immer im Herzen behalten und du wirst auch Liebe für den neuen haben, der jetzt kommt. Es ist nicht die gleiche Liebe, aber du brauchst sie einfach, also fühl dich nicht schlecht. Du vergisst deinen ersten Hund deswegen ja nicht. Viele von uns haben das schon durchgemacht und es gibt keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Einen schönen Tag noch und herzlich willkommen für den neuen Welpen, auf ein langes und schönes Leben bei dir. Schönen Tag noch.

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    Ich habe das Gleiche erlebt. Meine Hündin ist gestorben, als sie erst 3 Jahre alt war. Von heute auf morgen war sie plötzlich gelähmt. Meine Mutter hat mich von der Schule abgeholt und ich musste die schreckliche Entscheidung treffen, sie einschläfern zu lassen. Ich habe mich so unglaublich schuldig gefühlt. Ich habe sie so sehr geliebt. Ein ganzes Jahr lang habe ich jeden Abend geweint, und auch heute fließen manchmal noch die Tränen. Ich hatte solche Schuldgefühle, dass ich nur eine Woche nach ihrem Tod in ein Tierheim gegangen bin, um einen Hund zu holen. Ich dachte, wenn ich ein Leben rette, würde das die Schuld lindern, ihr Leben beendet zu haben. Sagen wir mal so: Das hat nicht wirklich funktioniert, aber der Hund hat so viel Aufmerksamkeit von mir gefordert, dass er mir Stück für Stück geholfen hat, nach vorne zu schauen, weil ich mich auf etwas anderes konzentrieren musste. Ich hatte schon viele Hunde und jeder einzelne hatte so eine ganz eigene Persönlichkeit, dass ich meine Hündin nie in einem der anderen gesucht oder gesehen habe. Natürlich habe ich sie mal verglichen, aber ich habe nie von meinem Hund verlangt, dass er genau das macht, was mein anderer Hund gemacht hat. Beide haben ihre Vorzüge, aber eben auch ihre Macken. Kurz gesagt: Ich habe meine Entscheidung nie bereut und das ist jetzt schon 4 Jahre her.

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