Hallo, ich habe mich gerade erst hier im Forum angemeldet, weil ich am Samstag, den 29.01.22, meinen Hund verloren habe. Ein kleiner Chihuahua, 16 Jahre alt. Ich habe ihn über alles auf der Welt geliebt. Ich musste ihn einschläfern lassen, das war der schlimmste Tag in meinem ganzen Leben. Ab jetzt habe ich vor nichts mehr Angst, denn nach dem Mut, den man für so was braucht... mir ist jetzt alles egal, ich könnte sogar sterben. Mein Schmerz ist einfach unbeschreiblich. Er war wie mein kleiner Junge und wir hatten eine unglaubliche Verbindung. Ich weine jede Minute, jede Sekunde. Ich kann nicht akzeptieren, dass er nicht mehr an meiner Seite ist, es tut so verdammt weh. Er war schon taub und blind und an zwei Beinen gelähmt. Wir haben ihn trotzdem weiter gepflegt und ihn in einem kleinen Baby-Laufstall untergebracht. Das ging eigentlich ganz gut, es ging ihm trotz allem okay. Aber in den letzten vier Tagen mussten wir mehrmals zum Tierarzt, weil er diesmal an allen vier Beinen gelähmt war. Er hat ununterbrochen geweint, Tag und Nacht. Er hat so gelitten, weil er sich nicht mal mehr hinsetzen konnte, er hatte solche Schmerzen. Schließlich mussten wir die Entscheidung treffen, ihn einschläfern zu lassen. Ich habe ihn im Arm gehalten, bis zu seinem letzten Atemzug. Ich bin keine einzige Sekunde von seiner Seite gewichen – ich wäre fast selbst umgekippt, aber ich habe für ihn bis zum Ende durchgehalten und ihn in meinen Armen gehalten. Ich schaffe es einfach nicht, über den Schmerz hinwegzukommen. Ich durchlebe diesen schrecklichen Moment ständig wie in einer Endlosschleife und frage mich, ob ich die richtige Wahl getroffen habe... ich bin einfach total verloren. Mein Schmerz ist zu schwer, die Leute können das nicht verstehen. Ich rede in jedem Augenblick mit ihm, obwohl er nicht mehr da ist. 😞
Ich werde nie über den Verlust meines Hundes hinwegkommen
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Ich will hier keine Grundsatzdiskussion auslösen, aber lass uns die Kirche mal im Dorf lassen.
Wir sind hier in einem Forum für Tiere.
Seinen Schmerz nach dem Verlust eines Tieres zu zeigen, ist für mich absolut berechtigt (und da ich seit über 50 Jahren jeden meiner Hunde einschläfern lassen musste, weiß auch ich, wovon ich rede).
Und jedes Mal hat mich das „total fertiggemacht“.
Und du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, dass die Leute in Frankreich nicht ums nackte Überleben kämpfen. Ich hatte oft die Gelegenheit, viel Zeit in sogenannten „Entwicklungsländern“ zu verbringen, und da habe ich gesehen, was es wirklich bedeutet, zu überleben.
Man kann ja über manche Reaktionen empört sein, aber man muss das vielleicht nicht unbedingt jemandem unter die Nase reiben, der einfach nur ein bisschen Mitgefühl und Beistand sucht.
Abend Sab, ich liebe meinen Coton auch über alles, ich kann deinen Schmerz so gut verstehen. Es ist ein wunderschöner Liebesbeweis, dass du ihn hast gehen lassen. Du hast ihn bis zu seinem letzten Atemzug im Arm gehalten und warst eine wirklich tapfere „Mama“. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass du in deinem Umfeld Unterstützung findest. Es ist so wichtig, seinen Schmerz rauszulassen und über den geliebten Schatz, der von uns gegangen ist, zu sprechen... Mein tiefstes Mitgefühl!
Natürlich hast du die richtige Entscheidung getroffen!
Und weißt du, Hunde kommen viel besser mit dem Tod klar als wir. Die merken einfach, wenn ihre Zeit gekommen ist, ...
Meine Nachbarin musste vor kurzem ihren 17-jährigen Pinscher-Mix einschläfern lassen. Sie war total fertig, vor allem weil sie sich selbst für zu alt und zu arm hält, um sich noch einmal einen Hund zu holen. (Dafür verwöhnt sie meine jetzt umso mehr).
Mich persönlich haben manche unerwartete Tode echt mitgenommen, aber wenn es absehbar ist (wegen des Alters oder einer Krankheit), nimmt mich das weniger mit. Das gehört einfach zum normalen Lauf des Lebens dazu.
Hallo
Was für ein Liebesbeweis und wie mutig es ist, seinen Hund gehen zu lassen, wenn er leidet. Man konnte nichts mehr tun. Das ist unglaublich schwer, ich verstehe das total, aber deine kleine Fellnase konnte einfach nicht mehr. Mach dir bitte keine Vorwürfe.
Es ist alles noch so frisch... aber in einiger Zeit wirst du bestimmt wieder an die vielen schönen Momente zurückdenken.
Viel Kraft
Gern geschehen 🐶 Freut mich total, dass ich dir helfen konnte!
Danke für deine Nachricht. So hart 🙏🏻
Die Beziehung, die man zu einem Hund haben kann, ist echt stark. Ich hatte zwar selbst noch nie einen Hund, aber ich kann mir das richtig gut vorstellen. Anstatt dich an den furchtbaren Moment des Einschläferns zu erinnern (ich weiß, wie hart das ist, wir mussten das mit unserer Katze auch durchmachen), denk lieber an die schönen Momente zurück und an das tolle Leben, das du ihm ermöglicht hast. Die Liebe, die man für ein Tier empfindet, ist manchmal genau die gleiche wie für einen Menschen, auch wenn man nicht dieselbe Sprache spricht. Und das verstehen die meisten Leute einfach nicht. 16 Jahre ist ein echt stolzes Alter für diese Hunderasse. Dank dir hatte er ein schönes und langes Leben. Viel Kraft für diesen schweren Verlust.
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