Mein Hund ist viel zu ungestüm – was tun?

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Hallo zusammen

Mein 15 Monate alter Cane Corso ist anderen Hunden gegenüber einfach viel zu ungestüm.

Er hat kein bisschen Aggressivität an sich und will eigentlich nur spielen, aber er ist dabei so grob, wenn er einen anderen Hund sieht, dass der das oft als Angriff missversteht und sich verteidigen will.

Was ratet ihr mir? Es ist echt anstrengend, weil ich mich so kaum traue, anderen Hunden zu begegnen.

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23 Antworten
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    Pierreraoul Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo Olympique,

    den Hund richtig auszulasten kann eine super Möglichkeit sein, um seine Aggressivität zu mindern.

    In diesem eBook findest du viele hilfreiche Tipps für die Hundeerziehung: https://bit.ly/32yQVDx

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    Bobkat
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    Oh, wie süß ist die Anekdote bitte!

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    Energiesolaire
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    Es ist nicht gesagt, dass das nicht noch passiert, denn mein Kumpel, der Filmemacher, hat diese herrlichen Momente ja schon erlebt :)

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    Richtig cool, Energie!

    Da steckt echt Potenzial für einen Kurzfilm drin 😁

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    Freilauf sollte die Norm sein und die Leine die Ausnahme, nicht umgekehrt. Aber mir fällt immer mehr auf, dass die Leute sich kaum trauen, andere Besitzer anzusprechen, geschweige denn vorzuschlagen, die Hunde mal abzuleinen. Echt traurig! Wie soll dein Hund sozial sein, wenn du es selbst nicht bist? Seit ich meine Hündin habe, quatsche ich jeden an und schlage fast immer vor, die Hunde laufen zu lassen, falls sie nicht eh schon frei sind. Die Besitzer mit jungen Hunden freuen sich total, die Älteren sind manchmal erst ein bisschen mürrisch, lassen sich aber schnell erweichen (ich meine die Menschen). Die einzige Ausnahme ist, wenn ich auf echt potenziell gefährliche Fälle treffe (genau die, die man nie hat laufen lassen). Für mich bedeutet einen Hund zu haben auch, diesen Aufwand zu betreiben und ständig auf andere zuzugehen – zumindest im ersten Jahr, auch wenn man später vielleicht weniger in Gruppen unterwegs ist. Alleine Gassi gehen an der kurzen Leine hat doch gar keinen Wert. Ein Kumpel von mir hat dazu mal was Lustiges erlebt. Er war in den Bergen und ist genau wie du so ein Verfechter vom Freilauf. Er war mit seinem kleinen Doodle unterwegs (sieht aus wie ein Mittelpudel), ohne Leine, und trifft einen sehr alten Herrn mit seinem Bichon an der Leine. Die Hunde schienen sich zu mögen, also fragt mein Kumpel: „Warum lässt du ihn nicht mal rennen?“ Der Mann antwortet: „Oh, aber das haben wir noch nie gemacht, weißt du...“, in einem besorgten, aber interessierten Ton. Mein Kumpel hat ihn dann überzeugt, aber unter einer Bedingung: „Falls du irgendwann mal meine Frau triffst, sag ihr bloß nichts davon!!“ – „Klar, abgemacht.“ Also lässt er seinen Bichon los, die Hunde haben mega Spaß, die Menschen quatschen und haben eine gute Zeit. Am nächsten Tag trifft mein Kumpel eine sehr alte Dame mit dem gleichen Bichon. Er dachte sich schon, dass das bestimmt die Frau von dem alten Herrn ist, und er hatte recht. Sie spricht ihn an und sagt: „Weißt du, ich weiß alles. Er hat’s mir erzählt.“ Mein Kumpel kriegt schon ein bisschen Panik, weil er nicht wusste, ob das jetzt für dicke Luft gesorgt hat. Sie meint dann weiter: „Glaubst du, wir können das nochmal probieren? Ich würde ihn auch gerne mal ableinen, aber unter einer ganz wichtigen Bedingung: Sag meinem Mann kein Wort davon!!“ LOLLLL 😌
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    Energiesolaire
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    Freilauf sollte die Norm sein und die Leine die Ausnahme, nicht umgekehrt. Aber mir fällt immer mehr auf, dass die Leute sich kaum trauen, andere Hundebesitzer anzusprechen, geschweige denn vorzuschlagen, die Hunde mal abzuleinen. Echt traurig! Wie soll dein Hund sozial sein, wenn du es selbst nicht bist? Seit ich meine Hündin habe, quatsche ich jeden an und schlage eigentlich immer vor, die Hunde laufen zu lassen, falls sie nicht eh schon frei sind. Die Besitzer von jungen Hunden freuen sich total, die Älteren sind manchmal erst ein bisschen brummelig, tauen dann aber schnell auf (ich meine die Menschen). Die einzige Ausnahme ist, wenn ich an echt gefährliche Fälle gerate (eben genau die, die nie von der Leine gelassen wurden). Für mich bedeutet einen Hund zu haben auch, dass man diesen Aufwand betreibt und ständig auf andere zugeht – zumindest im ersten Jahr, auch wenn man danach vielleicht wieder mehr alleine unterwegs ist. Eine Runde allein an der kurzen Leine ist doch nichts wert.

    Ein Kumpel von mir hat dazu mal was Lustiges erlebt.

    Er war in einer Ferienhütte und ist genau wie du so ein Verfechter von Freilauf. Er war mit seinem kleinen Doodle unterwegs (sieht aus wie ein Mittelpudel), ohne Leine, und trifft auf einen sehr alten Mann mit seinem Bichon an der Leine. Die Hunde schienen sich zu mögen, also fragte mein Kumpel: „Warum lässt du ihn nicht mal flitzen?“. Der Mann antwortete total besorgt, aber irgendwie auch interessiert: „Oh, aber das haben wir noch nie gemacht, weißt du...“

    Mein Kumpel konnte ihn schließlich überzeugen, aber unter einer Bedingung: „Falls du meine Frau mal triffst, sag ihr bloß nichts davon!!“. „Klar, abgemacht“. Also hat er seinen Bichon losgemacht, die Hunde hatten mega Spaß, die Männer haben gequatscht und eine gute Zeit gehabt.

    Am nächsten Tag trifft mein Kumpel eine sehr alte Dame mit demselben Bichon. Er dachte sich schon, dass das bestimmt die Frau von dem alten Herrn ist, und er hatte recht. Sie spricht ihn an: „Weißt du, ich weiß alles. Er hat es mir erzählt.“ Meinem Kumpel wurde schon ganz mulmig, weil er nicht wusste, ob das jetzt für dicke Luft gesorgt hat.

    Sie sagte weiter: „Meinst du, wir können das nochmal versuchen? Ich würde ihn auch gerne mal ohne Leine laufen lassen, aber unter einer ganz wichtigen Bedingung: Verrat meinem Mann kein Wort davon!!“

    LOOOOL

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    Ich benutze auch oft das Wort „langsam“, wie die anderen User oben schon geschrieben haben. Man muss echt geduldig sein, Hundeerziehung braucht einfach Zeit. Ich kann total verstehen, dass das manchmal anstrengend ist oder man sogar Angst bekommt. Ich versuche auch gerade, meinen Schäferhund so gut wie möglich zu erziehen und hab im Netz dieses ausführliche Buch hier gefunden: http://go.6a756c69656e3734343230z2ec6e656f616964.3.1tpe.net. Meint ihr, dass das fürs Training hilfreich sein könnte?

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    Emma1975
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    Hi,

    sag mal, aus welcher Ecke kommst du eigentlich?

    Ich habe nämlich einen kleinen Rhodesian, 6 Monate alt (aber schon 35 kg), der es auch liebt, ein kleiner Draufgänger zu sein (und die Cane Corsos ordentlich rennen lässt!).

    Er läuft zu 90 % der Zeit ohne Leine (dafür hab ich echt zu kämpfen, wenn er mal an der Leine ist, dazu poste ich noch mal ein extra Thema). Er hat das Glück, mehrmals pro Woche viele Hunde im Freilauf zu treffen.

    Man muss sich einfach mal schlau machen, es gibt immer ein paar Gassi-Spots mit Haltern, die eine lockere Einstellung haben und keine Angst haben, ihren Hund mit deinem spielen zu lassen. Man sollte die typischen „Oma-Parks“ und die Innenstädte meiden.

    Ansonsten habe ich bei Cane Corsos eh das Bild von ziemlich ungestümen Hunden im Kopf (sorry für das Klischee, aber die zwei, die ich kenne, sind so und denen geht’s super damit). Er bekommt zwar von anderen Hunden Ansagen, aber im Moment ist das für ihn wohl noch nicht deutlich genug. Ist er bei manchen Hunden gar nicht zurückhaltend? Meiner fängt gerade an, bei manchen Artgenossen etwas „schüchterner“ zu werden … das ist neu, er wird vorsichtiger.

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    Ich stimme dir voll und ganz zu, Lorna. Man trifft so oft Besitzer, die sich einfach nicht trauen, ihren Hund von der Leine zu lassen... Meistens kommen die Hunde, wenn sie erst mal frei sind, super klar, weil sie die Hundesprache beherrschen und die Körpersprache des anderen total schnell checken. Dann passen sie sich einfach an: Entweder sie sind auf einer Wellenlänge und fangen an zu spielen, oder einer ist eher zurückhaltend und beide beschnuppern sich kurz, bevor jeder seiner Wege geht. Und es ist wirklich schön, sich mit Besitzern auszutauschen, die wollen, dass ihr Hund Kontakt zu Kumpels hat! Vor jedem Spaziergang auf dem Land hoffe ich, dass wir ein paar Spielgefährten treffen. Wir wohnen in einer Gegend mit total vielen Katzen, aber kein einziger Nachbar hat einen Hund!
    Geht mir genauso, ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich andere Hunde sehe :-) Während manche Besitzer ja direkt so tun, als würde ihnen der Himmel auf den Kopf fallen, sobald am Horizont eine Schnauze auftaucht – Panik-Rückrufe, Kehrtwenden und fliegende kleine Hunde... Ach herrje. Bei uns gibt es noch ziemlich viele „Halb-Streuner“, die alle total verträglich sind – davon könnten die sich mal eine Scheibe abschneiden. Hätten Hunde erst die Leine gebraucht, um sich nicht gegenseitig zu zerfleischen, wäre die Spezies Hund schon vor Ewigkeiten ausgestorben.
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    Da bin ich voll deiner Meinung, Lorna. Man trifft echt so viele Hundehalter, die sich einfach nicht trauen, ihren Hund mal abzuleinen... Dabei kommen die Hunde meistens super klar, wenn sie erst mal frei laufen, weil sie die Hundesprache kennen und total schnell checken, wie der andere so drauf ist. Die passen sich dann einfach an: Entweder sind sie auf derselben Wellenlänge und fangen direkt an zu spielen, oder einer ist eher zurückhaltend und beide beschnüffeln sich nur kurz, bevor sie wieder ihrer Wege gehen. Und es ist echt schön, sich mit Leuten auszutauschen, die auch wollen, dass ihre Hunde Kumpels treffen!

    Vor jeder Runde übers Land hoffe ich immer, dass wir jemanden treffen. Wir wohnen hier in einer Gegend voller Katzen, aber leider hat kein einziger Nachbar einen Hund!

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