Mein Hund hat meine Katze getötet

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Hallo zusammen,

ich bin am Boden zerstört. Mein einjähriger Border Collie hat gerade mein 3 Monate altes Kätzchen getötet.

Dabei hatten wir uns echt an alle Anweisungen vom Hundetrainer gehalten: erst Gegenstände beschnuppern lassen, die der jeweils andere berührt hat, dann Kennenlernen durch ein Schutzgitter und schließlich das erste Treffen von Angesicht zu Angesicht.

Alles lief super, das Kätzchen und der Hund waren sogar richtige Kumpels und drei Wochen lang gab es überhaupt keine Probleme.

Gestern kam dann das Drama. Es ging alles so verdammt schnell. Das Kätzchen war wie gewohnt im Wohnzimmer unterwegs und der Hund lag auf dem Boden. Ich war gerade mit Papierkram beschäftigt und ein Moment der Unaufmerksamkeit hat gereicht: Das Kleine ist zu nah an das Spielzeug vom Hund gekommen und er hat zugebissen. Das Kätzchen war total benommen, ich bin sofort zum Notfalltierarzt. Der Notfalltierarzt hat ihm eine Cortisonspritze gegeben und meinte, wir könnten nur abwarten und dass die nächsten 48 Stunden entscheidend wären.

Leider ging es dem Kleinen heute Morgen immer schlechter. Auf dem Weg zum Tierarzt hat er im Auto gekrampft und ist dann einfach von uns gegangen. Laut Tierarzt war das Gehirn betroffen und er hatte innere Blutungen.

Ich fühle mich schrecklich schuldig, ich habe den ganzen Tag nur geweint und kann an nichts anderes mehr denken. Ich habe es absolut nicht kommen sehen, und dabei ist das nicht mein erster Hund. Ich kenne den Jagdinstinkt, aber es lief alles so gut, dass ich einfach nicht mehr aufgepasst habe. Mir geht es so dreckig, dass ich heute nichts essen konnte und ich habe sogar echt dunkle Gedanken. Ich verdiene es gar nicht, Tiere zu haben.

Ich kann meinen Hund nicht mal mehr ansehen. Natürlich weiß ich, dass es meine Schuld ist und er nur aus Reflex sein Eigentum verteidigt hat, aber wenn ich seine Schnauze sehe, muss ich sofort an mein armes Kätzchen denken. Wir haben einen Monat lang gekämpft, um ihn wegen Katzenschnupfen durchzubringen, und er fing gerade erst an, sich zu erholen. Er war so voller Leben. Und wegen so einem scheiß Unfall habe ich alles versaut. Ich werde mir das nie verzeihen können, und allein mein Hund erinnert mich an den Horror, der passiert ist.

Wir haben noch zwei andere Katzen, und mit denen gab es nie Probleme.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Wie soll ich darauf reagieren? Wie kann ich mit meinem Hund weiterleben, wenn ich in ihm ein Monster sehe, sobald ich ihn anschaue?

Ich will mich nicht von ihm trennen, das würde mir den Rest geben. Aber ich muss auch an meine anderen beiden Katzen denken, damit sich so ein Drama nicht wiederholt.

Tut mir leid für diesen völlig aufgelösten Post, aber ich bin gerade wirklich am Ende...

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17 Antworten
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    Ganz allgemein ist mir schon oft aufgefallen, dass Hunde gegenüber Kätzchen oft viel strenger sind, wenn sie sie zurechtweisen, als bei erwachsenen Katzen.

    Was dir passiert ist, ist einfach furchtbar. Ich verstehe total, dass du deine Hündin gerade nicht mehr ansehen kannst und dass du unendlich traurig bist.

    Aber es war ein Moment der Unaufmerksamkeit... Und für mich wollte deine Hündin nichts Böses. Sie hat wohl einfach nur ihre Ressourcen verteidigt. Alles ist so schnell gegangen, wie hättest du da einschreiten sollen? Du hast danach ja alles getan, was möglich war...

    Das sagt sich so leicht, und ich schätze, du wirst dich noch eine ganze Weile schlecht fühlen... Aber hab wieder Vertrauen in deine Hündin und auch in dich selbst. Bei der Geschwindigkeit hättest du einfach nicht mehr tun können 😥

    Leider nennt man Unfälle eben deshalb Unfälle, weil man sie vor der Katastrophe nicht kommen sieht...

    Du sagst ja selbst, dass du dein Kätzchen und deinen Hund immer im Blick hattest. Ein Moment der Unaufmerksamkeit 😥

    Das geht so wahnsinnig schnell, mein herzliches Beileid zu deinem Verlust. Aber für mich ist das ein doppelter Unfall: Die kurze Unaufmerksamkeit und die Tatsache, dass deine Hündin ihre Kraft völlig falsch eingeschätzt hat.

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    Hallo,

    ich sehe hier auch nur einen extrem unglücklichen Unfall. Da bin ich ganz bei kikaah. Für mich war das kein Jagdverhalten, sondern reine Ressourcenverteidigung.

    Der Hund hat seine Kraft nicht richtig eingeschätzt. Hatte er die Absicht zu töten? Wahrscheinlich nicht, sonst wäre es sofort vorbei gewesen. Er wollte also wohl nur drohen und abschrecken, hat aber seine Kraft oder die genaue Stelle, an der er zugeschnappt hat, nicht unter Kontrolle gehabt.

    Ich glaube nicht, dass deine anderen Katzen in Gefahr sind. Mal abgesehen von dem Problem mit der übertriebenen Ressourcenverteidigung...

    Meine Mutter hatte mal einen Schäferhund. Eine Streunerkatze hatte Junge, die dann mit der Zeit das Haus erkundet haben. Der Hund kannte sie. Eines der Kätzchen kam ihm beim Fressen zu nahe. Er hat nicht mal geknurrt, sondern einfach blitzschnell zugepackt und ihm das Genick gebrochen.

    Das war ein Hund, der töten wollte...

    Meine Hündin hat als Welpe viel mit meinen (erwachsenen) Katzen gespielt. Sie liebt ihre Katzen und die Mietzen lieben sie. Aber sie war ein kleiner Wildfang und hat „Jagen“ gespielt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass sie eine meiner Katzen getötet hätte, ohne es überhaupt zu merken. Und sie wäre total am Ende gewesen, wenn ihr Kumpel sich nicht mehr bewegt hätte und tot gewesen wäre – sie hätte gar nicht kapiert, dass sie das war...

    Sie liebt ihre Katzen wirklich, schläft mit ihnen zusammen usw.

    Ich musste also immer aufpassen und ihr Temperament ein bisschen zügeln.

    Es wäre ein Unfall gewesen, wenn meine Hündin eine meiner Mietzen verletzt oder getötet hätte... absolut keine Absicht.

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    Docline
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    Das war eine reine Reflexreaktion.

    Niemand ist davor gefeit, dass ein Reflex mal dumm läuft,

    das ist einfach ein blöder Unfall,

    du brauchst deinen Hund jetzt nicht wie einen Schwerverbrecher anzusehen oder zu befürchten, dass das bei deinen erwachsenen Katzen wieder passiert.

    Andererseits finde ich, dass das Thema Ressourcenschutz jetzt ganz oben auf deiner Liste stehen sollte,

    man muss es so hinkriegen, dass jede ruckartige Bewegung, um seine Sachen zu verteidigen, zum absoluten Tabu wird.

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    Erstmal mein herzliches Beileid wegen deinem Kätzchen.

    Ich finde nicht, dass du dir Vorwürfe machen oder dich gar fertigmachen solltest. Es war ein tragischer Unfall. Man kann einfach nicht alles vorhersehen und es ist unmöglich, wirklich jede Sekunde mit der Aufmerksamkeit überall zu sein. Was passiert ist, ist nicht deine Schuld.

    Aber bei einer Sache bin ich absolut nicht deiner Meinung: den Hund jetzt zu ignorieren!

    NEIN! Für ihn ist die Sache längst Vergangenheit, er erinnert sich vielleicht nicht mal mehr daran und, wie Kikaah schon meinte, er wollte es vielleicht gar nicht töten!

    Er würde den Zusammenhang zwischen dem, was er gestern getan hat, und deiner heutigen Strafe durch Ignorieren überhaupt nicht verstehen!

    Ihn jetzt zu meiden, würde er wohl eher als grundlose Aggression deinerseits empfinden.

    Also NEIN! Bitte nicht ignorieren. Kümmere dich ganz normal um den Hund, füttere ihn, spiel mit ihm, geh Gassi...

    Wenn du ihn nicht mal mehr fütterst, ist das ehrlich gesagt schon Tierquälerei!

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    Kikaah
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    Wenn das Spielzeug der Auslöser war, ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Hund Ressourcenverteidigung (sein Spielzeug) betrieben hat.

    Dein Hund wollte das Kätzchen sicher nicht töten, aber ein unglücklicher Biss war leider fatal. Das war ein Unfall.

    Ich glaube nicht, dass eine Kastration das Problem lösen wird – wovon soll sie denn beruhigt werden?

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    Danke für deine Antwort und den Zuspruch, Jade

    Ich hab heute Nachmittag tatsächlich schon Kontakt zu einem Verhaltensberater aufgenommen, um einen Termin auszumachen. Ich bin bereit, alles zu tun, damit sowas nie wieder passiert.

    Mein Vater war auch mit im Zimmer, als der Unfall passiert ist. Er hat genau richtig reagiert, den Hund „angeschrien“ und sein Spielzeug direkt in die Tonne geworfen. Ich hab erst kurz überlegt, es wieder rauszuholen, aber einerseits würde es mich nur an den Vorfall erinnern und andererseits bestärkst du mich in dem Gedanken, dass er es nicht zurückbekommen sollte.

    Ich werde deinen Rat befolgen und Hund und Katzen ab jetzt immer trennen.

    Leider ist unser Hund aus dem Tierschutz (in seiner alten Familie war er 4 Monate lang in einem Zimmer eingesperrt und durfte nicht mal für sein Geschäft raus) und er kommt gar nicht gut damit klar, eingesperrt zu sein. Er verbringt deshalb viel Zeit draußen bei unseren Weidetieren.

    Ich weiß auch nicht, ob es gegen sein Dominanzgehabe hilft, aber wir überlegen, ihn kastrieren zu lassen. Auch wenn der Tierarzt meint, dass das nichts bringt, hat unser Hundetrainer gesagt, dass es helfen könnte, ihn zu „beruhigen“.

    Nochmal danke für deine Unterstützung,

    Marie

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    Isis_malinoise
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    Hallo,

    erstmal möchte ich dich beruhigen: Das Ganze ist absolut nicht deine Schuld. Hunde können unberechenbar sein, erst recht ein „Jäger“ wie der Border Collie. Mein erster Rat an dich ist, deinen Hund auf gar keinen Fall mehr mit deinen Katzen alleine zu lassen, damit nicht noch mal etwas so Tragisches passiert. Zweitens solltest du deinen Hund erst mal links liegen lassen, und drittens solltest du so schnell wie möglich einen Hundeverhaltensberater, einen Trainer und vielleicht auch einen Tierarzt aufsuchen. Es kann nämlich sein, dass dein Hund Schmerzen hat, was sein Verhalten erklären würde. Hat dein Hund die Attacke angekündigt? Geknurrt? Wenn er nicht gewarnt hat, ist die Wahrscheinlichkeit sogar noch größer, dass er unter Schmerzen leidet. Ich glaube, die Attacke war eifersuchtsbedingt; für den Hund wollte das Kätzchen den ganzen gemeinsamen Wohnraum (das Wohnzimmer) für sich allein beanspruchen, und als es dann dem Spielzeug des Hundes zu nahe kam, war das wohl der eine Schritt zu viel. Nimm ihm das Spielzeug auch sofort weg! Da du im ersten Schock wahrscheinlich nicht direkt geschimpft hast, denkt er jetzt wohl, dass er diesen „störenden“ Eindringling erfolgreich aus seinem Revier vertrieben hat und ihm dafür jetzt das Lob des Rudelführers gebührt... Er hat sein eigenes Gesetz durchgesetzt. Ruf wirklich einen Verhaltensberater an, das ist echt dringend. Isoliere ihn – einerseits zu seinem eigenen Schutz, aber vor allem, um dich und deine Katzen zu schützen. Ich hoffe sehr, dass du das durchstehst, aber diesen Kampf bist du deinem kleinen Kätzchen schuldig.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen, Jade.

    PS: Wenn du Unterstützung brauchst, die WAMIZ-Community ist für dich da 😞

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