Mein Hund hasst es, wenn andere ihm am Hintern schnüffeln – warum?

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Hallo zusammen,

ich habe einen Hund, der bald anderthalb Jahre alt wird. Er ist eigentlich super verträglich, aber seit einiger Zeit wird sein Verhalten gegenüber anderen Rüden echt schwierig. Sobald ein Hund ankommt und ihm am Hintern schnüffeln will, hasst er das und geht auf den anderen los – sogar wenn es erst ein Welpe von 2-3 Monaten ist. Woran kann das liegen? Könnte er als Welpe mal traumatisiert worden sein? Früher, da wo wir immer Gassi gegangen sind, gab es nämlich einen Hund, der ständig versucht hat, alle anderen zu rammeln. Vielleicht war das ein Trauma für ihn und das kommt jetzt alles wieder hoch? Was kann ich machen, damit er nicht direkt auf die anderen Hunde losgeht, wenn sie das versuchen?

Danke schon mal!

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    Vielleicht sollte man mal versuchen, genauso wie er zu reagieren und ihn „unterzuordnen“, indem man ihm zeigt, wer der Chef ist – also quasi genau das Gleiche mit ihm machen. Wir bestrafen ihn zwar, wenn er das macht, aber ich weiß nicht, ob er das wirklich so richtig checkt.
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    Aber gleichzeitig ist es echt nicht einfach, solche Methoden zu empfehlen. Man muss das einfach „im Blut haben“ und voll dahinterstehen. Es ist alles eine Frage der Energie. Wenn du das wirklich ausstrahlst, merkt der Hund das und es funktioniert. Wenn nicht, passiert genau das, was meiner Facebook-Freundin passiert ist. Man probiert was aus, was einem empfohlen wurde, hat aber nicht die richtige Energie dabei. Man zögert, ist unsicher, und der Hund merkt das sofort. Er hat geknurrt, sich umgedreht und blitzschnell zugeschnappt. Ihre Hand war voller Blut. Dem Arzt konnte sie die Wahrheit nicht sagen, weil der den Hund sonst hätte melden müssen (das ist hier in Quebec jetzt neue Vorschrift). Ihr anderes großes Problem ist, dass sie einfach null Ahnung von Hunden hat.

    Was ich aber auch zugeben muss – und das ist ein wichtiger Punkt:

    Ich sehe ständig Leute, die ihre Hunde regelmäßig körperlich maßregeln. In manchen Fällen, die mir da einfallen, sogar mindestens einmal am Tag. Und trotzdem macht der Hund keinerlei Fortschritte.

    Ich helfe gerade einer guten Freundin im Park mit ihrem Labbi-Staff-Mix? (wir wissen nicht genau, was da noch mit drin ist). Viel Energie, sehr lautstark, beschützend und unsicher. Seine eigentliche Besitzerin ist erst 11 Jahre alt. Ein fantastisches Mädchen. Einem Kind würde man ja wohl kaum raten, einen „Alpha-Wurf“ zu machen, oder? Wir machen das über die sanfte Tour. Wir rufen ihn ab, wenn er Mist baut. Sitz- und Platz-Übungen, um die Autorität zu festigen. Dazu intensives Training beim Teilen von Spielzeug, Spielrunden mit anderen Hunden bei Ressourcen-Knappheit usw. Das Ergebnis: Der Hund macht solche Fortschritte, dass die Besitzerinnen (Mutter und Tochter) es kaum fassen können. Er ist der absolute Liebling im Park, total lieb. Er ist jetzt ganz vorsichtig mit seinen Zähnen (wenn man ihm ein Leckerli gibt, reißt er einem nicht mehr fast die Finger ab). Keine Gewalt, keine körperliche Kontrolle, einfach top Ergebnisse.

    Ich glaube, von all denen, die Einschüchterung als Taktik nutzen, schießt die Besitzerin von dem Border Collie den Vogel ab. Wahnsinnig effektiv. Die beiden haben eine super Beziehung, echt vorbildlich. Sie ist Zirkuskünstlerin und tritt diesen Sommer in der Stadt auf. Ihr Hund ist immer dabei, die performen zusammen! Ich schwör’s euch, wenn sie das nächste Mal im Park ist, frage ich sie mal, ob sie ihren Hund ganz ohne Körperkontakt „unterwerfen“ kann. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Er kann 50 Meter weit weg sein und Quatsch machen. Sie schreit STOPP. EDOUARD, KOMM!! HIERHER!!! Und er kriecht die ganzen 50 Meter auf dem Boden zu ihr, bis er sich ihr zu Füßen unterwirft. Keinerlei Kontakt, nur die psychische Bindung. Bei denen klappt das!

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    Also wenn er eher unsicher ist, muss es doch eine Lösung geben, damit er sich wohlfühlt!? ?

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    Körperliche Kontrolle hab ich so 5 oder 6 Mal in seinem Leben angewendet. Auf Machtkämpfe reagiere ich mit Machtkämpfen, ganz ohne Hemmungen lol

    Und mal ehrlich, da dich das ja beschäftigt, ist es meiner bescheidenen Meinung nach echt nichts Schlimmes.

    Ich erlebe da so einiges, wisst ihr. Neulich hat ein Typ bei seinem 5 Monate alten Husky eine Alpha-Rolle gemacht, weil der sich vor dem Parkeingang nicht hinsetzen wollte. Na ja. Fand ich jetzt ein bisschen extrem. Aber anscheinend leiden weder der Hund noch ihre Beziehung darunter. Diese Annahme, dass die Beziehung sofort in die Brüche geht, sobald mal körperliche Kontrolle oder Einschüchterung im Spiel ist, ist totaler Quatsch. Das ist kein Automatismus, bei weitem nicht. Eine Beziehung besteht aus so viel mehr!

    Heute Mittag hab ich einen Collie zweimal geklapst, zwei kleine Hiebe auf die Schnauze. Ich hab ihm beigebracht zu spielen und einen Lappen zu teilen, ohne den anderen, viel kleineren Hund zu bedrohen (ausgewachsener Collie gegen Foxterrier). Man kennt MICH im Park, ich hab da quasi Narrenfreiheit, die Besitzer mögen mich. Dieser Collie mag mich auch total. Wir haben einen Draht zueinander. Heute Mittag, sobald er gedroht hat, nach dem Kleinen zu schnappen, hab ich mir den Collie geschnappt. Auge um Auge. Sofortige Reaktion. Er hat die Message beim zweiten Klaps zu 100 % kapiert und uns Platz gemacht. Traumatisiert? Überhaupt nicht. Er kam den Rest der Stunde immer wieder zu mir an.

    Im Park ändert sich die Kultur gerade, obwohl Spielzeug gestern noch total tabu war. Die Besitzer sehen jetzt den großen Vorteil darin, sich Zeit zu nehmen und den Hunden das Teilen von Spielzeug beizubringen. Das bringt Dynamik rein und hilft bei der Erziehung. Die Leute holen Spielzeug und Bälle raus. Ich bin total happy darüber. Diese Klapse auf die Schnauze waren also keine sinnlosen Gesten.

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    So sehen 2 echte Alphas aus. Der Größere ist der König bei uns im Park. Mit dem legt sich natürlich niemand an. Alpha-Rüde, fast 70 kg schwer, ein Riesen-Malamute. Der andere, etwas Kleinere, ist ein Husky-Malamute-Mix. Beiden macht es absolut nichts aus, beschnuppert zu werden.

    [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=JCtCu19wKbU]

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    Stimmt, das ist einfach nur eine Form der Begrüßung.

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    Dein Hund ist ganz sicher nicht dominant, zumindest nicht im ethologischen Sinn. Einem Alpha ist es völlig egal, ob er beschnuppert wird. Er ist einfach total souverän. Er würde es vielleicht nur nicht akzeptieren, wenn er bestiegen oder grob angegangen wird.

    Dein Hund wirkt eher unsicher, also quasi das genaue Gegenteil von einem dominanten Tier. Sich beschnuppern zu lassen ist „keine“ Geste der Unterwerfung.

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    Meiner ist kastriert, eigentlich sollte er also nicht mehr so dominant sein, aber er ist es leider immer noch total. Ich werd versuchen, das so gut wie möglich umzusetzen, und ansonsten warte ich, bis die Trainerin wieder da ist. Dann schauen wir mal mit ihr zusammen, ich hoffe echt, dass sie da was machen kann.

    Früher hat er das bei Hunden, die größer sind als er, nie gemacht, aber jetzt hat er’s gerade bei einem gemacht, der echt größer und kräftiger war. Zum Glück hat der sich nicht gewehrt, sonst hätte meiner echt was abbekommen können.

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    Nachricht von einer Facebook-Freundin, Shiba-Inu-Halterin, von heute Morgen:

    „Ich brauche Hilfe – mein Hund ist auf meine Hand losgegangen. Ich war mit ihm ‚bei Fuß‘ unterwegs und habe ihn korrigiert, als er losrennen wollte, mit einem Leinenruck und einem ‚Nein‘, so wie ich es im Kurs gelernt habe. Als ich dann die Hand auf seinen Hintern gelegt habe, damit er Sitz macht, hat er nach mir geschnappt. Ich habe ihn sofort unterworfen und dann hat er es geschafft, mich richtig fest zu beißen.“

    Damit geht sie nun wohl in die Statistik ein (Herron, 2009).

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    Kikaah
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    Ich nehme mal meine Hündin als Beispiel: Die mag es auch nicht, wenn man ihr hinten rumschnüffelt. Sie fängt zwar keine Beißerei an, zeigt aber schon mal die Zähne, so nach dem Motto „Zieh Leine!“. Es gab aber noch nie einen echten Kampf! Ich habe sie auch nie gezwungen, in so einer für sie unangenehmen Situation zu bleiben, weil sie das weder beruhigt noch irgendwas an ihrem Verhalten ändert – oder schlimmer noch, es würde ihre Angst nur verstärken. Die Sache ist ja, dass man momentan gar nicht weiß, warum dein Hund in der Situation so reagiert. Angst? Hormone? Was anderes? Ich finde es jedenfalls riskant, das so zu machen, weil man die Sache damit nur noch verschlimmern könnte...

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