Gerne geschehen für die Antwort 🙂
Bei dir ist es gar nicht so schlimm. Als meine Kleine noch ein Welpe war (ein Meutehund), ist sie mir quasi von der Koppel nebenan einfach nach Hause abgehauen, nur um ohne ihre zwei Kumpels wieder zum Rest des Rudels zu kommen 😅
Und sie wollte absolut nicht mit mir spielen, sondern lieber mit den anderen Hunden 😅 das Ganze auch noch ohne Kuscheln oder irgendwelche Anzeichen von Zuneigung.
Heute wandern wir ganze Tage lang nur wir zwei alleine zusammen und sie liebt es. Sie liebt es total, bei mir zu sein.
Manchmal gehe ich zu meinem Nachbarn rüber, um einen Film zu schauen. Ich dachte, ich tue ihr einen Gefallen, wenn ich sie mit ihren Hundekumpels zu Hause lasse – von wegen! Sie ist total ausgerastet, und ich hab erst gar nicht kapiert, warum! Bis ich es gecheckt habe 😅 Selbst wenn sie den Abend nur damit verbringt, auf einem gammeligen Kissen rumzugammeln, das nicht mal ihr gehört: Sie will einfach bei mir sein.
Wenn sie heute in ihrem Alter (2 Jahre) einen anderen Hund trifft, wartet sie erst mal meine Meinung ab, bevor sie Kontakt aufnimmt...
Wenn ein Hund sich irgendwie komisch verhält, was sie nicht versteht, genau das gleiche: Sie schaut mich an und wartet auf meine Reaktion.
Ich hab ihr davon gar nichts beigebracht 😅 Na ja, jedenfalls sind das so Kleinigkeiten (da gäbe es noch so viel mehr zu erzählen) und es gibt immer noch Momente, in denen ich zweifle, aber letztendlich glaube ich schon, dass sie total auf mich fixiert ist.
Was diese idealisierte Beziehung angeht: Ich hatte schon immer Hunde. Aber davor hatte ich einen Border-Collie-Mix. Die hing mir ständig an den Hacken, hat mich mit den Augen förmlich verschlungen und lebte quasi nur für mich.
Du kannst dir also vorstellen: Obwohl ich eine andere Rasse gewählt habe und man ja eigentlich weiß, dass jeder Hund anders ist, bin ich erst mal ganz schön tief gefallen 😅
Aber je mehr Zeit vergeht... desto mehr habe ich das Gefühl, einen „Jagd-Border-Collie“ zu haben 😅
Also, warte es erst mal ab! Und wie Mel schon sagt: Mach dir keinen Kopf und entwickle dich einfach mit deinem Hund weiter, ohne dir zu viele Fragen zu stellen. Teilt viele schöne Momente, lerne ihn richtig kennen, und ich denke, eines Tages, wenn du sein Verhalten richtig deuten kannst, wirst du überrascht sein, wie viel du ihm bedeutest...
Viel Erfolg und viele tolle Abenteuer mit deinem Welpen! Das ist erst der Anfang, ihr habt noch so viel zu entdecken, zu erleben und zu teilen...