Meine 2 Hündinnen beißen sich blutig aus Eifersucht, gibt es eine Lösung?

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Hallo zusammen,

ich hab ein Problem, das laut dem, was ich bisher gelesen hab, wohl unlösbar ist.

Ich hab zwei Hündinnen, eine 4-jährige Tervueren (Arbeitslinie) und einen 5-jährigen Jack-Russell-Mix. Seit ein paar Monaten haben sie angefangen, sich richtig heftig zu beißen, so schlimm, dass ich mit meiner Jacky schon zum Tierarzt musste, um sie nähen zu lassen.

Der Grund für den Zoff sind WIR. Meine Tervueren-Hündin ist jedem gegenüber total verschmust und so eine Klette, wie ich es noch nie erlebt hab. Sie war schon immer ziemlich besitzergreifend, aber mittlerweile erträgt sie es gar nicht mehr, wenn die Kleine in unsere Nähe kommt – nicht mal im Garten. Es ist schon so weit, dass ich die Jacky gar nicht mehr streichle, um keinen Streit zu provozieren. Wenn die Kleine sich wenigstens unterwerfen würde, aber im Gegenteil: Sie lässt sich nichts gefallen und geht ihrerseits auf die Tervueren los, obwohl die fünfmal so viel wiegt wie sie. Es ist echt nicht einfach, sie zu trennen, und mein Mann hat Angst, dass wir oder die Kinder gebissen werden, wenn wir dazwischengehen oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sind.

Man muss dazu sagen, dass wir die Tervueren mit 6 Monaten übernommen haben. Sie war nach der Abgabe total am Boden zerstört und hat mehrere Wochen gebraucht, um sich wieder zu fangen.

Mein Mann hat vor Kurzem den Job gewechselt und ist jetzt seltener zu Hause. Die Tervueren bekommt also weniger Aufmerksamkeit als früher, was vielleicht zum Teil erklärt, warum ihr besitzergreifendes und nervöses Verhalten schlimmer geworden ist (sie klappert vor Aufregung richtig mit den Zähnen).

Meine Frage ist nun: Ich hab gelesen, dass wenn der Krieg erst mal ausgebrochen ist, es nie wieder aufhört. Gibt es noch eine andere Lösung, außer sie ständig zu trennen, wenn wir zu Hause sind (wenn wir nicht da sind, beißen sie sich übrigens nicht)? Oder müssen wir uns am Ende von einer der beiden trennen, damit es nicht in einem blutigen Drama endet, das man nicht mehr rückgängig machen kann?

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30 Antworten
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  • Energiesolaire
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    (Wobei es bei mir ordentlich gekracht hätte, wenn die es gewagt hätten, sich hier zu prügeln, lol)
    Die menschliche Führung macht locker 30-40 % aus, sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Lösung.

    Aber was das Problem wirklich aus der Welt schafft, ist einfach dafür zu sorgen, dass die Tiere Freundschaft schließen. Jeder macht das auf seine eigene Art – oder eben nicht.

    Zwei unkastrierte Weibchen, die richtig gute Kumpels werden, werden sich nicht beißen, aber es gibt eine Ausnahme, die du im Hinterkopf behalten solltest:

    Bestimmte Medikamente hauen die Wahrnehmung der Tiere total durcheinander. Bisher sind das die fiesesten Auslöser, die viele Leute echt ratlos gemacht haben (außer zwei Forscher bzw. Kliniker). Eines der Tiere kommt vom Tierarzt zurück und – ZACK – gibt’s Zoff.

    Die Tiere wissen ja nicht, dass Medikamente ihre Wahrnehmung verändern können.

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    Gabyn
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    Danke für die Erklärungen. Ich habe eine Verhaltenstherapeutin kontaktiert und warte jetzt auf eine Rückmeldung von ihr. Im Moment sorgen wir dafür, dass sie sich nicht mehr über den Weg laufen, aber das ist echt eine ziemliche Organisation und wie du schon sagst, mit Kindern ist das heikel, weil die ja schnell mal eine Tür offen lassen. In der Zwischenzeit versuche ich, mehr Spiele und Gassirunden einzubauen. Mal sehen, was die Expertin zum Thema Kastration sagt, da die Jacky-Hündin ja schon kastriert ist und das Problem wahrscheinlich nicht nur an der Großen liegt. Pfff... das deprimiert mich echt.

    Super! Danke für deinen Einsatz, dass du bereit bist, dich selbst zu hinterfragen und den beiden Fellnasen noch eine Chance gibst. Du wirst sehen, ein Verhaltenstherapeut ist weder Zeit- noch Geldverschwendung. Ein objektiver Beobachter von außen hilft enorm; er/sie muss euch als Familie mit den Hunden sowohl drinnen als auch draußen erleben. Am Anfang reichen meistens 2 bis 3 Sitzungen, um schon einiges zu verstehen. Das Schwierigste ist dann die Umsetzung, also die eigenen Gewohnheiten zu ändern. Ich habe mal eine Trainerin dazugeholt, das war am Anfang super anstrengend und hat mich echt geschlaucht, aber ich bereue es nicht, weil ich mit meinem zweiten Hund sonst voll gegen die Wand gefahren wäre.

    Halt uns auf dem Laufenden und schreib auch mal, was dein Eindruck vom Experten ist (falls du Zweifel hast usw.).

    Und falls es zur Kastration kommt: Es gibt Sozialstationen für Tiere, die die gleichen Behandlungen viel günstiger anbieten. Ich weiß allerdings nicht, ob es so ein Pendant auch in Belgien gibt.

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    Docline
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    Ich hatte jahrelang mehrere unkastrierte Weibchen zusammen, zum Glück wusste ich gar nichts von diesem Ruf, dass das so eine gefährliche Kombi sein soll !!!

    (Ich erinnere mich nur an ein paar kurze Zickereien am Futternapf, ein paar Sekunden Krach, das war's auch schon)

    ( Aber hallo, da hätte es bei mir ordentlich was gesetzt, wenn die sich wirklich getraut hätten, bei mir zu Hause zu raufen, lol )

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    Kikaah
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    Halt uns auf dem Laufenden!

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    J
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    Danke für die Erklärungen. Ich hab eine Verhaltenstherapeutin kontaktiert und warte jetzt auf eine Rückmeldung von ihr. Im Moment schauen wir, dass sie sich nicht mehr über den Weg laufen, aber das ist echt eine ziemliche Organisation und wie du schon sagst, mit Kindern ist das echt schwierig, weil die ja schnell mal eine Tür aufmachen. Bis dahin versuche ich, mehr Spiele und Spaziergänge einzubauen. Mal sehen, was die Expertin zum Thema Kastration sagt, vor allem weil die Jack-Russell-Hündin ja schon kastriert ist und das Problem wahrscheinlich nicht nur von der Großen kommt. Puh... das deprimiert mich echt.
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    Tania28
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    oft vertragen sich zwei Hunde des gleichen Geschlechts irgendwann nicht mehr
    Echt jetzt? 🤪🤷 Wir hatten seit einigen Jahren immer mindestens 2 Rüden, sogar 3, als unser guter alter Labrador noch bei uns war… und nie Probleme (außer aktuell gerade ein bisschen Zoff, weil der Cocker seit dieser Sache immer noch so „gnatzig“ ist), aber ansonsten ist es eher… Kuscheln pur, Kumpels halt ^^

    Ich hab ja extra „oft“ geschrieben; es stimmt schon, dass zwei Hündinnen zusammen am schlimmsten sind, wie énergiesolaire schon sagt.

    Und ich glaube sogar, dass das bei bestimmten Rassen besonders oft vorkommt.

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    Energiesolaire
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    Kastration ja, okay, aber in dem Alter bin ich mir nicht sicher, ob das noch was bringt. Hab gelesen, dass Weibchen dadurch in manchen Fällen sogar aggressiver werden können.
    Stimmt, das wird allein nicht reichen, wenn die zwei Hündinnen sich hassen. Da ist der Zug schon abgefahren. Aber zwei unkastrierte Weibchen sind definitiv das perfekte Rezept für eine ungesunde Rivalität. Die Wissenschaft (basierend auf klinischen Studien, von denen eine sogar 10 Jahre lang ging... immerhin), ist da eindeutig. Das ist echt traurig, weil eine Freundschaft einfach nur wegen eines Zyklus kaputtgehen kann.

    Das macht sie nicht „aggressiv“, sondern emotional instabil und „instinktgesteuerter“. Sie fangen dann an, Rivalität zu wittern (das ist das entscheidende Wort), wo sie vorher überhaupt keine wahrgenommen hätten. Das ist ja gerade das Drama.

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    Ich seh das auch so, zwei unkastrierte Hündinnen... das Risiko für Zoff ist da echt groß.

    Bin auch deiner Meinung, dass eine Kastration in dem Alter das Problem vielleicht nicht mehr löst, aber warum nicht einen Versuch wagen? Wäre vielleicht besser, als eine der beiden abzugeben... mal schauen.

    Klar, wenn sich solche Verhaltensweisen erst mal im Alltag gefestigt haben, in der gleichen Umgebung und bei den gleichen Auslösern, dann ist das echt eine Herausforderung... Unmöglich? Muss man sehen... Aber ich hab das Gefühl, dass ihr als Besitzer da mittlerweile echt überfordert seid, und das wohl auch nicht erst seit gestern, oder? Da muss ein Profi her, der euch hilft, euren Hündinnen wieder Grenzen zu setzen.

    Bei uns leben auch zwei unkastrierte Hündinnen. Wir setzen unserer Kleinen (1 Jahr, mitten in der Pubertät) klare Grenzen. Ihr dominantes Gehabe, das sie schon als Welpe hatte, führt dazu, dass sie sich schnell wie der Boss aufführt, eifersüchtig und besitzergreifend wird... Ach was, Dominanz ist ja an sich kein Makel, wir haben sie ja wegen ihrer Charakterstärke ausgesucht. Aber klar, das bedeutet Dauerüberwachung, wenn wir dabei sind. Am Anfang gab es kein Spielzeug, das rumlag, dann haben wir es mit einem probiert, dann mit zweien... Kurz gesagt: Wir trainieren zusammen, gehen zusammen und getrennt spazieren, und wenn wir weg sind, klappt es auch super. Die beiden kennen sich schon ewig, aber drei Wochen am Stück zusammenleben ist für sie auch eine Umstellung. Damit sie zur Ruhe kommen, trenne ich sie nachts seit zwei Wochen. Das hilft ihnen beim Entspannen und morgens freuen sie sich dann wieder aufeinander...

    Was ich damit sagen will: Man muss seine Hunde, ihre Entwicklung und ihren Charakter kennen und wissen, welche Ressourcen ihnen wichtig sind... Man muss von Anfang an Grenzen setzen. Die eine muss lernen, Dinge abzugeben, die andere muss ruhig bleiben und darf die Situation nicht ausnutzen, um der anderen alles vor der Nase wegzuschnappen.

    Merline schreibt ja auch, dass sie Rüden hatte, die sich verstanden haben – also ist es wie bei allem eine Frage der Erziehung.

    Wenn es direkt vor den Augen der Besitzer zum Streit kommt, scheint es schon ein Problem mit der Autorität und den Regeln zu geben. Da reagiert man dann nur noch, statt erzieherisch und präventiv einzugreifen.

    Zwei Hündinnen gleichzeitig umerziehen... Habt ihr dafür die Energie, die Zeit, die Motivation und das nötige Wissen? (Bei Letzterem sollte euch der Profi ja unterstützen).

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    Bobkat
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    Kastration ja, okay, aber in dem Alter bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt noch was bringt. Bei Hündinnen habe ich mal gelesen, dass das in manchen Fällen sogar zu mehr Aggressivität führen kann.

    Ich würde sagen, wenn ein Rüde mit im Spiel wäre... dann könnte man vielleicht meinen, dass sie sich um ihn zoffen. Aber so sieht das eher nach einer Art Eifersucht aus.

    Bei mir ist es so: Ich habe eine unkastrierte Hündin, und ein Kumpel von mir hat eine kastrierte Hündin. Die ist aber total extrem anhänglich, wie eine Klette bei den Menschen, braucht ständig Aufmerksamkeit und drängelt andere Hunde weg, um alle Streicheleinheiten abzugreifen. Sie ist dann auf meine Hündin losgegangen. Von Anfang an konnte sie sie nicht leiden, weil die „Neue“ ihr wohl die Show gestohlen hat. Wir sind wahrscheinlich selbst schuld, weil wir zugelassen haben, dass die Große uns so lange für sich allein beansprucht hat, und vielleicht haben wir meiner Kleinen auch zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.

    Seit der Beißerei zwischen den beiden können sie sich jedenfalls absolut nicht mehr riechen und wir lassen sie nicht mehr zusammen.

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    2 Männchen sind echt viel entspannter als 2 Weibchen.

    2 unkastrierte Weibchen sind eine tickende Zeitbombe. Wenn das klappt, dann nur, weil andere Mechanismen (zu kompliziert, das jetzt alles zu erklären) dazu geführt haben, dass sie doch Zuneigung füreinander entwickelt haben.

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