Hund tötet Katzen – was kann ich tun?
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Das ist sicher der natürlichste Weg. Und wie ich schon meinte, wäre es echt traurig, andere Katzen als Versuchskaninchen zu missbrauchen, nur um diese Hündin zu resozialisieren.
Aber gleichzeitig merkt man, dass die Mali-Hündin sich überhaupt nicht wohl in ihrer Haut fühlt. Sie ist ängstlich und wahrscheinlich frustriert. Das ist ein extrem kraftvoller Hund. Sie ist erst 3 Jahre alt, hat also vielleicht gerade mal ein Fünftel ihres Lebens hinter sich.
Klar, ich kann nicht darauf hoffen, dass sie irgendwann mal draußen frei laufen kann (im Moment absolut unmöglich, das Teil ist wie eine geladene Rakete), oder dass sie sich ohne Angst anderen Lebewesen (kleine Hunde, Katzen, Babys) nähern kann... Aber gut, das alles ist ja eher zum Vorteil für uns Menschen.
Wenn wir uns nur auf ihr Glück konzentrieren, müssen wir zugeben, dass es ihr echt guttun würde, von diesem ganzen Frust und der Angst befreit zu werden – von allem, was sie gerade so aus dem Gleichgewicht bringt. Da sind wir dann im Modus „ein Ideal verfolgen“. Okay, cool. Wenn die Hündin aber einen anderen Hund tötet oder einen Menschen verletzt, sind wir ganz schnell im Modus „die Todesspritze verhindern“. Insofern ist ihre Resozialisierung in Bezug auf Katzen (was ja nur die sichtbare Seite des Problems ist) eigentlich die beste Garantie für alle Lebewesen, inklusive der Menschen.
Dass sie Katzen attackiert, ist ein Symptom, nicht das eigentliche Problem. Wäre sie ein Husky, wäre ich besorgter. Aber die Grundinstinkte dieser Hündin liegen eigentlich beim Beschützen, nicht beim Jagen. Es sollte also nicht so schwer sein, sie wieder mit ihren Instinkten zu verbinden, sobald man die Ursachen für ihr Ungleichgewicht beseitigt hat.
Normalerweise sollte sie diese Katzen vor Eindringlingen schützen, anstatt sie zu töten.
Ich bleibe dabei, dass es in dieser Situation und in dem Alter am besten ist, Katzen einfach aus dem Weg zu gehen! Meine Hündin hat mal eine getötet, aber sie ist danach 15 Jahre alt geworden, ohne dass noch mal was passiert ist!
es tut mir echt leid zu lesen, was du da alles durchmachen musstest.
Ich wäre da nicht ganz so pessimistisch wie Misantrope, was das „niemand kann dir helfen“ angeht. Ich weiß nicht, inwiefern dir das hilft, aber ich kenne eine Trainerin, die viel zum Thema Jagdtrieb macht und bei einem Husky aus meinem Bekanntenkreis echt gute Erfolge erzielt hat. Nachdem er die vierte Katze erwischt hatte, sind sie zu ihr gegangen – und seit drei Jahren ist jetzt Ruhe, er hat keine Katze mehr angerührt.
Wobei der kleine Husky halt nicht mit Katzen zusammengelebt hat... Da wird die Sache natürlich nochmal eine Ecke komplizierter. Ich denke aber trotzdem, dass es sich lohnt, mal nach einem fähigen Trainer oder Verhaltenstherapeuten zu suchen. Telefonier doch einfach mal ein bisschen rum und hör dir an, wie die so zu dem Thema stehen...
Die Spur ist es auf jeden Fall wert, weiterverfolgt zu werden.
Hallo,
es tut mir echt leid, von deinen ganzen Problemen zu lesen.
Ich sehe das nicht ganz so schwarz wie Misantrope mit dem „niemand kann dir helfen“. Ich weiß nicht, wie sehr dir das hilft, aber ich kenne eine Trainerin, die viel zum Thema Jagdtrieb arbeitet und bei einem Husky aus meinem Bekanntenkreis echt gute Ergebnisse erzielt hat. Nachdem er die vierte Katze erwischt hatte, haben sie sich an sie gewendet, und das ist jetzt drei Jahre her – seitdem hat er keine Katze mehr angerührt.
Allerdings hat der kleine Husky nicht mit Katzen zusammengelebt... Ich denke, das macht die Sache nochmal komplizierter. Meiner Meinung nach lohnt es sich aber trotzdem, mal ein bisschen nach einem Trainer oder Verhaltenstherapeuten zu suchen. Allein schon mal rumtelefonieren, um zu checken, wie die so zu dem Thema stehen...
Ich glaube, leider muss man es ganz simpel sehen! Ein Verhaltenstherapeut versucht ja nur, die Verständigung zwischen Halter und Hund zu regeln. Spar dir das Geld an der Stelle lieber! Ein Hundetrainer? Da glaub ich nicht dran! Dir bleibt nur das übrig, was ich vor langer Zeit mit meiner geliebten Hündin Tara gemacht habe: MEIDE KATZEN! Dreizehn Jahre lang habe ich keine Katzen zu uns nach Hause gelassen! Schönen Tag noch!
Ja, echt nicht einfach. Aber man muss dem Ganzen ein Ende setzen. Maulkorb rund um die Uhr?
Wie ist sie denn so gegenüber kleinen Hunden?
Wenn ich von Abwesenheit spreche, ist das eigentlich übertrieben, denn wie ich schon erklärt habe, ist sie in ihrem Zimmer, wenn wir nicht im Raum sind.
Das erste Mal war ich nur kurz draußen, um die Pizza anzunehmen (das hat keine 5 Min. gedauert). Als ich wiederkam, war sie nach oben gelaufen – sie wollte also gezielt die Katze suchen, um sie zu erwischen – und hat sie dann getötet.
Das zweite Mal war ein Jahr später: Mein Partner war nur für 5 Min. oben und meine Katze kam durch die Klappe ins Haus. Ich hatte die Klappe nach draußen verriegelt, weil ich eine kranke Katze hatte, und meine Kleine saß dann in der Falle. Meine Hündin hat sie dann wieder totgebissen (ich mache mir deswegen solche Vorwürfe!).
Das letzte Mal war im Garten, während wir drinnen im Haus waren.
Danke für eure Rückmeldungen.
Wenn wir da sind, sind die Katzen bei uns unten und sie weiß genau, dass das verboten ist. Sie starrt zwar richtig und man merkt, wie sehr sie möchte, aber sie hat es bisher nie gemacht. Sie versucht oft, unten an der Treppe zu gucken, ob eine Katze kommt, aber selbst das verbiete ich ihr.
Man muss dazu sagen, dass sie schon von klein auf Probleme mit der Sozialisierung gegenüber Menschen hatte. Nach etwa zwei Jahren Training ist ihr Verhalten zwar etwas besser geworden, aber sie haut immer noch ab, wenn ein Fremder versucht, sie anzufassen.
Ich habe auch schon an einen Maulkorb als Lösung gedacht.
Ich werde jetzt mal verschiedene Verhaltenstherapeuten anrufen und hören, was die so meinen.
Ach ja... man weiß ja nie, wie es bei den Leuten finanziell aussieht. Wenn du dir einen dreiwöchigen Trip nach Kalifornien leisten kannst, inklusive der Kosten für zwei Hin- und Rückflüge USA-Frankreich usw... plus die Kosten für die Resozialisierung, dann ist das meiner Meinung nach machbar.
Die große Frage ist – und ich will jetzt echt nicht in der Wunde bohren – er ist in Frankreich ja verboten, vielleicht darf er dort gar nicht mehr praktizieren. Grrr... Aber wie er selbst oft sagt, es gibt nicht nur seinen Weg. Aber puh, das ist echt ein schwieriger Fall, weil das ja alles in deiner Abwesenheit abläuft. Man muss diesen Hund komplett umkrempeln, ihn wieder richtig in die Balance bringen. Tief in seinem Innersten darf nichts mehr von diesen „Impulsen“ in ihm stecken, weil sie durch völlig neue Perspektiven ersetzt wurden. Der Hund wird seine Umwelt und sein Umfeld dann ganz anders wahrnehmen. Genau so eine Transformation ist nötig, damit man ihm auch vertrauen kann, wenn du nicht da bist.
Stimmt schon, dass es da Vorabtests gibt, zum Beispiel Treffen mit einem Lama und so... Und je nach Ergebnis dieser Treffen wird vielleicht 1 % der Hunde so eingestuft, dass sie nicht mit der Tierart klarkommen, die Probleme macht. In dem Fall bieten sie dem Besitzer einen Tausch an, und der Hund bleibt dann erstmal 2 oder 3 Jahre in seinem Rudel, bevor er nochmal getestet wird usw.
Aber gut, das nur mal so am Rande, damit du weißt, dass es das gibt und wie das läuft.
Das löst dein aktuelles Problem natürlich nicht, und da bin ich voll bei dir. Man muss die Tiere trennen. Wenn du dir ganz sicher bist, dass in deiner Gegenwart nichts passieren kann, dann eben nur, wenn du nicht da bist. Aber uff. Ganz schönes Wagnis.