Brauche Rat: Beauceron-Welpe (3 Monate)

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Esteban98 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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Hallo zusammen

Wir haben vor Kurzem einen Beauceron Arlequin adoptiert, er ist jetzt 3 Monate alt. Die Entscheidung war mit der ganzen Familie (meine Kids sind 8 und 10) echt gut überlegt und ich hab mich jahrelang im Netz schlau gelesen. Wir wohnen auf dem Land mit 2 Hektar Grundstück (der Luxus auf dem Land!) und er ist jetzt seit 10 Tagen bei uns. Er ist echt super drauf: stubenrein, für einen Welpen ziemlich entspannt, aber ich hab da so ein paar Fragen:

- Ich dachte mir, dass wir ihn wegen des Lockdowns ganz in Ruhe in seinem Tempo erziehen können. Auf der anderen Seite mache ich mir aber Gedanken wegen der Sozialisierung. Er sieht halt nur die Hunde von der Nachbarin, die Handwerker, die gerade bei uns im Haus arbeiten, und den Postboten – das war’s eigentlich fast schon. Besteht die Gefahr, dass ihm da was an Sozialisierung fehlt?

- Er ist wirklich ein toller Kerl, aber eine Sache ist echt anstrengend: Sobald er die Kinder sieht, lässt er sich kaum bändigen. Er dreht sofort total auf und knabbert an den Pullis oder Hosen rum. Nichts Dramatisches, er tut ihnen nicht weh, aber wenn wir essen wollen oder die Kids in den Garten gehen, nervt es einfach, weil ich ständig daneben stehen muss, um ihn zu beruhigen (natürlich ganz sanft, ich arbeite nur mit positiver Verstärkung). Ich versuch’s dann mit „Sitz“, „Hier“ oder schicke ihn auf seinen Platz, wenn wir drin sind.

- Ich würde auch gerne öfter mal Gassi gehen (an der Leine), zumal wir hier direkt an vielen Wanderwegen wohnen. Wenn ich alleine mit ihm gehe, klappt das so 50 Meter lang super, aber dann setzt er sich hin und streikt. Wenn wir allerdings als ganze Familie losziehen, ist das kein Thema, da läuft er ganz entspannt mit.

- Draußen ist er sonst immer ziemlich ruhig, kein Anzeichen von einem hysterischen Welpen. Sogar wenn ich mit den Kindern spazieren gehe, wirkt er nicht überdreht, sondern eher gelassen. Eigentlich brennen ihm nur die Sicherungen durch, wenn die Kids und er zusammen zu Hause sind (egal ob drinnen oder draußen). Ist das normal?

Wenn hier ein paar Hundekenner oder sogar Rasse-Experten unterwegs sind, die mir helfen könnten, wäre ich echt beruhigt. Danke schon mal für eure Antworten!

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72 Antworten
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    Esteban98 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Vielen Dank für die Antwort. Ist notiert. Die Kinder haben heute Abend direkt das Füttern übernommen und es hat super geklappt. Ich weiß, das ist eine blöde Frage :-) aber hast du eine Idee, wie lange es dauern kann, bis er mal ein bisschen runterkommt? Gerade die Momente, in denen wir eigentlich mal Ruhe hätten – wenn die Kinder im Wohnzimmer lesen oder spielen oder eben beim Essen – sind echt eine Qual, seit der Welpe da ist. Alle reißen sich zusammen, wie gesagt, es war eine bewusste Entscheidung der ganzen Familie, aber eine Perspektive würde uns echt gut tun 😁 Und dass er beim Gassigehen so extrem faul ist, ist das normal? Ich weiß nicht so recht, ob es an der Leine liegt oder ob er einfach nicht von zu Hause weg will. Er bleibt direkt vor dem Tor stehen, setzt oder legt sich sogar hin und rührt sich nicht mehr. In unserem Garten, der recht groß ist, läuft er mir (mit oder ohne Leine) eigentlich ganz gut hinterher. Nochmals danke für deine Antwort. Alles Gute!

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    Jador
    Jador Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich hatte genau die gleichen Erfahrungen mit meinen Hündinnen und den Kindern. Der Welpe kam zu uns, als die Kinder 6 und 9 Jahre alt waren.

    Kinder sind für Welpen einfach total spannend. Da Hunde wie kleine Gefühls-Schwämme sind, merken sie sofort, dass Kinder super zum Ablenken und total ehrlich sind, aber sie checken auch, wo die Grenzen bei der Erziehung und Autorität liegen. Außerdem bewegen sich kleine Kinder viel, was für den Hund dann genauso lustig ist wie einer Katze hinterherzujagen!

    Jedes Mal, wenn der Welpe die Kinder angegangen ist (z. B. in die Knöchel zwicken, wenn sie gerannt sind), hab ich den Kindern gesagt, sie sollen sofort mit dem aufhören, was sie gerade machen, und dem Welpen ein klares „Nein“ entgegenschmettern. Ich hab den Kindern auch eingeschärft, nie auf dem Boden mit dem Welpen spielen, damit er nicht über ihnen steht oder sich auf sie drauflegt. Sie sollten immer schön aufrecht stehen bleiben. Morgens bei der Begrüßung ist der Welpe immer auf sie zugestürmt. Da galt das Gleiche: Umdrehen, „Nein“, „Sitz“ und nur kurz streicheln. Man muss Kinder und Welpen wirklich immer im Auge behalten. Bezieh deine Kinder am besten direkt in die Erziehung mit ein, damit der Welpe versteht, dass er auch auf ihre Kommandos hören muss und sie nicht nur „Spielzeug“ sind. Übt zum Beispiel „Sitz, bleib“, indem die Kinder den Welpen füttern und er erst fressen darf, wenn er gehorcht hat. Die Kinder können den Kleinen auch bürsten oder mit ihm das Laufen an der Leine üben.

    Übersetzt Französisch
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