Rednose als Staff verkauft
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Den Red Nose Amstaff gibt es wirklich, und wenn die Eltern Papiere (LOF) haben, dann bekommt der Welpe natürlich auch welche.
Allerdings sind diese Papiere erst mal nur so was wie eine Geburtsurkunde. Die Zuchtzulassung ist dann wieder eine ganz andere Hausnummer – keine Bestätigung heißt eben auch kein endgültiger Stammbaum. Aber der Hund bleibt trotzdem in der 2. Kategorie, weil er ja Papiere hat, auch wenn er wegen der Farbe von Nase und Fell und den gelben Augen eigentlich nicht offiziell anerkannt werden kann.
Abschließend möchte ich sagen: Ein Red Nose ist kein Monster, sondern ein super Hund. Dass er seinem Cousin, dem Pitbull, so verdammt ähnlich sieht, bringt ihn in Frankreich leider in eine echt miese Lage. Ich habe selbst eine Amstaff-Hündin in Red Nose mit Papieren.
Was meint ihr also – bewege ich mich da am Rande des Erlaubten? Oder wird es Zeit, dass sie endlich anerkannt werden?
Mach dir keinen Kopf und genieß das Leben mit deiner Süßen. Ob Pitbull oder Amstaff ist eh das Gleiche, da geht's nur um Papiere und den Standard.
Wenn sie keine Papiere hat und unter 50 cm Widerristhöhe liegt, ist sie offiziell Kategorie 1, also ein Pitbull. Aber falls du Glück hast und deine Maus über 50 cm groß ist – auch wenn's nur ein Zentimeter ist – kann sie umgestuft werden, zum Beispiel als Typ American Bulldog.
Das Gesetz mit dieser ganzen Hundesache ist echt lächerlich, aber es gibt halt diese Maßtabelle, wonach ein Hund als verbotener Listenhund der 1. Kategorie gilt. Das rettet oft die Red Noses, weil die meistens hochbeiniger sind und somit über die 50 cm kommen.
Auszug aus dem Gesetz 99:
Hunde, die gemeinhin als „Pitbulls“ bezeichnet werden und zur 1. Kategorie gehören, weisen eine starke Ähnlichkeit mit folgender Beschreibung auf:
- kleine Dogge mit variabler Farbe, Brustumfang zwischen ca. 60 cm (entspricht einem Gewicht von ca. 18 kg) und 80 cm (entspricht einem Gewicht von ca. 40 kg). Die Widerristhöhe kann von 35 bis 50 cm reichen;
- muskulöser Hund mit kurzem Fell;
- kraftvolle Erscheinung;
- massige Front mit einem vergleichsweise leichten Hinterteil;
- der Stop ist nicht sehr ausgeprägt, der Fang ist etwa so lang wie der Schädel, dabei aber weniger breit, und die Nase ragt über den Unterkiefer hinaus;
- die Kiefer sind kräftig mit ausgeprägter Wangenmuskulatur.
Also ich persönlich hab zum Beispiel einen Mix aus Bullterrier und American Bulldog. Rein optisch und historisch ist das ein waschechter Pitbull, weil das genau die Kreuzung ist, aus der sie entstanden sind. Aber da er den Körperbau und die Größe vom Bulldog hat, wird er nicht als solcher eingestuft. Außerdem ist er weiß und der Tierarzt hat ihn mir in den Papieren als Typ Dogo Argentino eingetragen.
Viel Glück! PITBULLS SIND AUSNAHMSLOS LIEBE UND SCHÖNE HUNDE, vorausgesetzt, sie werden geliebt!!!
Erstmal: Kauf bloß niemals über Portale wie Le Bon Coin, das ist eine absolute Brutstätte für illegalen Tierhandel.
Du musst unbedingt nach der Gewerbenummer schauen, die ist bei Online-Anzeigen nämlich Pflicht. Und ruf am besten mal beim Zuchtverband an, so wie es dir schon empfohlen wurde, um dich zu informieren. Das sind die Einzigen, die dir da wirklich weiterhelfen können.
Ja, bei einem privaten Züchter in Frankreich. Gab 'ne Anzeige auf Leboncoin für seine Hunde als Staffs, mit LOF-Nummer und allem Drum und Dran...
Eigentlich ist sie ein American Pitbull Terrier, eine Rasse, die in Frankreich seit 99 verboten ist, aber sie wurde mir als American Staffordshire Terrier verkauft.
Ich versuche gerade rauszufinden, ob man da rechtlich irgendwelche Möglichkeiten hat...
Das ist echt ein riesiges Kopfzerbrechen! Ich weiß, dass das Risiko für den Hund und für uns total groß ist, falls sich rausstellt, dass die Papiere auf irgendeine Weise gefälscht wurden, wonach es leider aussieht.
Du kannst ja mal beim Hundeverband nachfragen, um das prüfen zu lassen, ich denke, das ist echt nötig.
Kannte ich bisher auch nicht! Echt eine süße Schnute, sieht total brav aus, find ich... 👌

Hier ist mal ein Foto von der kleinen Maus. Seid ihr auch der Meinung, dass das kein American Staffordshire Terrier ist, sondern ein American Pitbull Terrier?
Ist das eigentlich legal, dass der Verkäufer sie als American Staffordshire Terrier deklariert und verkauft hat?
Er versichert mir immer und immer wieder, dass bei ihm alles absolut rechtens ist. Aber wie kann man in Frankreich mit American Pitbull Terriern bitteschön legal sein? Ist das überhaupt möglich? Oder ist das eine totale Mauschelei? Vor allem, weil die Eltern der Kleinen (beide 100 % Rednose) angeblich eine LOF-Bestätigung als Staff haben, also sogar einem Zuchtrichter vorgestellt wurden.