Hallo zusammen!
Gestern Abend hatten wir einen Riesenschrecken: Mein Großer hat sich innerhalb von 20 Minuten 4-mal übergeben und war total fertig. Also ab zum Notfall-Tierarzt und Röntgen.
Es sieht so aus, als hätte Buck einen kleinen Knochen verschluckt, der jetzt im Magen steckt – deshalb auch das Erbrechen.
Nach Spritzen gegen das Erbrechen, Schmerzmitteln und einem Abführmittel gab uns der Tierarzt so eine cremige Flüssigkeit mit, um die Speiseröhre (vielleicht Verätzungen vom Erbrechen) und den Magen zu beruhigen. Und eben noch was zum Abführen (ich glaube auf Paraffin-Basis), damit es „besser flutscht“.
Wir haben heute Morgen mit der Behandlung angefangen. Es geht ihm soweit „gut“, auch wenn er noch total schlapp ist. Er frisst, trinkt und macht Pipi (auf das große Geschäft warten wir aber noch).
Der Tierarzt meinte, wir sollen ihm grüne Bohnen wegen der Ballaststoffe geben.
Aber als ich mich so umgehört habe, wurde mir auch Lauch empfohlen (das Weiße vom Lauch, kurz abgekocht), weil das Gemüse wohl die Eigenschaft hat, sich im Verdauungstrakt um kleine Gegenstände zu „wickeln“. Das wäre ja ideal, wenn was Verschlucktes raus muss. Aber ich lese auch überall, dass Lauch für Hunde giftig sein soll.
Aus Vorsicht gebe ich ihm erst mal nichts davon, aber mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt: Lauch für den Hund in so einem Fall – habt ihr Erfahrungen?
PS: Spart euch bitte Kommentare wie „Um Himmels Willen, bloß keine Knochen füttern!“. Wir geben ihm nämlich nie welche. Keine Ahnung, wo das Ding herkommt – vielleicht hat eine Nachbarskatze gejagt und was im Garten liegen lassen oder er hat beim Gassi gehen was aufgeschnappt.
Danke für eure Antworten! :)