Am 30. April 2025 ist unsere Ayla über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war eine Hündin aus dem Tierschutz, die wir mit 7 Jahren adoptiert haben. Sie hatte davor ein echt hartes Leben; man hat an ihrem rechten Bein sogar Narben von einer Drahtschlinge gefunden. Ich hatte sie in einem Post gesehen und da wir gerade eine Hündin suchten, die etwa so groß wie ein Schäferhund ist, meinte mein Mann direkt, wir sollten sie adoptieren. Und so kam es dann auch. Am Anfang war sie total ängstlich, aber sie hat sich sofort an meinen Mann gehängt, der ihr alle Zeit der Welt gab, damit sie in Ruhe bei uns ankommen konnte. Wir hatten damals schon zwei kleine Hunde und drei Katzen. Mit unserem Rüden hat sie sich super verstanden, aber meine andere Hündin mochte sie nie so richtig, weil sie eifersüchtig auf meinen Mann war, haha. Aber sie haben sich nie gebissen. Ayla war so eine liebe Seele, einfach herzensgut. Wenn sie die Katzen sah, hat sie immer ganz leise gequietscht, sie hat sie echt geliebt. In all den Jahren bei uns haben wir ihr einfach nur ganz viel Liebe gegeben und sie nach Strich und Faden verwöhnt. Sie hat super gerne gefressen, war eine richtige Wasserratte und natürlich hat sie immer alle nötigen Tierarztbesuche bekommen. Letztes Jahr fingen dann die Krampfanfälle an. Die Tierärztin vermutete einen Hirntumor, aber wir konnten gar nicht mehr alle Untersuchungen machen. Sie war auch schon echt alt – 16 Jahre – und für so einen großen Hund ist das ein stolzes Alter. Ich weiß gar nicht, wie sie so lange durchgehalten hat, aber wenn ich drüber nachdenke, glaube ich, dass sie bei uns so viel Liebe gespürt hat, dass sie einfach noch nicht gehen wollte. Aber ihr Körper konnte irgendwann nicht mehr, sie war sogar beim Atmen schon total erschöpft. Bis sie dann eines Tages zwei Anfälle kurz hintereinander hatte. Nach einer schlimmen Nacht riefen wir die Tierärztin an, die uns sagte, dass es ihr sehr schlecht ginge. Schweren Herzens haben wir entschieden, ihr beim Gehen zu helfen. Als sie die Narkose bekam, fing sie an, so laut zu schnarchen – das war für mich eine richtige Erleichterung, weil ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war. Dann ist sie friedlich eingeschlafen. Wir haben uns für eine Einäscherung entschieden. Unsere Kinder konnten sich nicht mehr von ihr verabschieden, weil sie in der Schule waren, aber sie ist in Frieden gegangen, mit all der Liebe, die sie eigentlich schon als Welpe verdient gehabt hätte. Und obwohl es die richtige Entscheidung war, habe ich wahnsinnig unter ihrem Verlust gelitten. Die Leere zu sehen, wo früher ihr Körbchen stand, hat mir das Herz gebrochen und ich habe so viel geweint. Bis ich eines Nachts von ihr geträumt habe: Sie sah wieder jung aus, ihr Fell war wunderschön braun und sie hat richtig gestrahlt. Sie sagte mir, dass ich nicht mehr weinen soll und dass es ihr gut geht. Um sie herum waren viele andere Tiere in bunten Farben, die ich aber nicht genau erkennen konnte. Seit diesem Moment bin ich ruhiger geworden. Natürlich bin ich immer noch traurig, dass sie nicht mehr da ist, aber ich sehe es jetzt gelassener und habe meinen Frieden damit gefunden. Wir lieben dich, mein hübsches altes Mädchen, und ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen.
Unsere Ayla – ein Jahr nach ihrem Abschied
Übersetzt aus dem Spanischen
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