2 Monate alter Bichon bellt, wenn wir weggehen oder ihn in seinen Auslauf setzen
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Hallo, du hast Caramel im Mai verloren und jetzt hast du ein Baby zu Hause, das weint, sobald du den Raum verlässt. Dass du müde bist und zweifelst, ist total verständlich. Vielen geht es so, wenn ein Welpe einzieht, und das bedeutet absolut nicht, dass du einen Fehler gemacht hast.
Du hast ja schon gute Tipps zum Welpenauslauf bekommen. Ich hätte da noch drei weitere Ideen:
- Setz ihn in den Auslauf, wenn er sowieso müde ist, also nach dem Gassigehen und einer kleinen Spieleinheit. Mit 2 Monaten schlafen Welpen noch extrem viel, und das ist der beste Moment, damit er sich daran gewöhnt, dort zu bleiben.
- Denk auch an Milo: Mit seinen 10 Jahren braucht er einen Rückzugsort, wo der Kleine ihn nicht nerven kann, und Exklusivzeit nur mit dir. Er hat Caramels Verlust sicher auch gespürt. Gib ihm die Zeit, die er braucht, um sich an den Neuzugang zu gewöhnen.
- Denk an dich selbst: Wenn dein Mann helfen kann, wechselt euch schichtweise ab, damit jeder von euch mal in Ruhe schlafen oder rausgehen kann, ohne den Kopf voll zu haben.
Amour Du Chien
Ich verstehe deine Erschöpfung total, besonders nach dem kürzlichen Verlust deines anderen Begleiters. Mit gerade mal 2 Monaten entdeckt dein kleiner Bichon eine völlig neue Umgebung. Er ist also noch viel zu jung, um entspannt allein zu bleiben, und sein Bellen zeigt wahrscheinlich einfach, dass er Sicherheit und Rückversicherung braucht.
Zusätzlich zu den guten Tipps, die du schon bekommen hast, versuch mal, seinen Auslauf auch dann angenehm zu gestalten, wenn du dabei bist... Kopf hoch, diese ersten Wochen können echt anstrengend sein, aber es wird meistens Schritt für Schritt besser. : ) ✌️
Hallo
Nochmal und immer wieder: Das Tier ist erst 2 Monate alt. Dass das Verhalten da mal völlig aus dem Ruder läuft, ist ganz normal.
Ich sage nicht, dass es akzeptabel ist, aber es ist eben normal und typisch für das Alter.
Ich weiß gar nicht, was ich sonst noch dazu sagen soll. Du scheinst ja eigentlich Erfahrung zu haben. Die Situation mit einem Zweithund ist tatsächlich ein gewisses Risiko. Um das abzufangen, musst du:
nachts trennen
Einzelspaziergänge machen
Im Grunde musst du gezielt Momente nur für euch schaffen, ohne den anderen Hund.
Ich habe zwei King Charles. Das klappt super. Ich bin die Erziehung so angegangen wie bei Zwillingen.👯
Hallo,
Einen 2 Monate alten Welpen bei sich aufzunehmen, ist eine echt intensive und anstrengende Zeit, besonders nach dem erst kürzlichen Verlust deines anderen Hundes. Es ist völlig normal, dass du dich gerade erschöpft und überfordert fühlst. In diesem Alter ist der Welpe gerade erst abgesetzt worden und wurde von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt: Dass er weint und bellt, wenn er allein im Zimmer oder in seinem Welpengitter ist, ist ein Zeichen von echter Trennungsangst und Verunsicherung. Dass du noch einen 10 Jahre alten Bichon hast, ist super für seine spätere Sozialisierung, aber das ersetzt nicht sofort das Bedürfnis des Welpen, von seinen Menschen Sicherheit zu bekommen.
Um ihm zu helfen, zur Ruhe zu kommen und selbstständiger zu werden, könntest du vielleicht folgende Ansätze ausprobieren:
Das Alleinsein durch Gewöhnungsübungen entdramatisieren: Gewöhn ihn daran, nur ganz kurz allein zu bleiben, und steiger die Zeit dann langsam. Geh einfach weg und komm wieder, ohne eine große Sache daraus zu machen. Du kannst ihm auch sein Lieblingsspielzeug oder Leckerlis geben, damit er dein Gehen mit etwas Positivem verbindet.
Seinen Schlafplatz sicher gestalten: Sein Welpengitter oder sein Körbchen wirkt beruhigender, wenn du ein Kleidungsstück mit deinem Geruch reinlegst, eine lauwarme Wärmeflasche in einer Decke (um die Wärme der Geschwister zu simulieren) oder einen Stecker für beruhigende Pheromone benutzt.
Das Bellen nicht unabsichtlich verstärken: Wenn du bei jedem Jaulen sofort hinrennst, lernt der Kleine, dass sein Bellen funktioniert, um dich zurückzuholen. Warte am besten einen kurzen Moment ab, in dem er ruhig ist, bevor du zu ihm gehst und ihn belohnst.
Bei Bedarf einen Profi dazuholen: Wenn der Stress anhält und du einfach nicht mehr kannst, zöger nicht, deinen Tierarzt um Rat zu fragen oder dir Hilfe bei einem Hundetrainer oder Verhaltensberater zu suchen, der dir mit speziellen Übungen für sein junges Alter weiterhelfen kann.
Nimm dir Zeit zum Durchatmen: Mit Geduld, Konsequenz und Liebe wird diese schwierige Lernphase mit der Zeit besser werden.
Viel Erfolg und ich hoffe, dass dir meine Tipps weiterhelfen.
Schönen Tag noch,
Léo Mettas.
Ersetzt keinen medizinischen Rat – such im Zweifelsfall einen Tierarzt auf
5 Kommentare zu 5
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