Stubenreinheit und Erziehung
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Hallo,
mit 11 Monaten kann es immer noch mal zu kleinen Ausrutschern kommen, besonders wenn sich das Verhalten erst einmal so eingespielt hat. Dass er bei Spaziergängen einhält und dann im Garten macht, zeigt vielleicht einfach nur, dass er gelernt hat, dass das der richtige Ort für sein Geschäft ist.
Für die Nacht würde ich vorübergehend noch mal wie bei einem Welpen trainieren: Die letzte Runde direkt vor dem Schlafengehen machen, ganz in Ruhe draußen warten, bis er macht, und ihn dann sofort und richtig überschwänglich loben, wenn es an der richtigen Stelle klappt. Wenn er nicht macht, geht lieber für ein paar Minuten wieder rein und dann nochmal kurz raus, anstatt ihm freien Zugang zum Keller zu lassen.
Schimpf bitte auf keinen Fall mit ihm, wenn du morgens die Haufen entdeckst: Er kann die Verbindung zu dem, was er Stunden vorher gemacht hat, gar nicht mehr herstellen.
Falls diese nächtlichen Unfälle neu sind oder öfter vorkommen, würde ich aber trotzdem mal beim Tierarzt vorbeischauen, um Verdauungsprobleme oder Ähnliches auszuschließen – vor allem, wenn sich sein Kot, sein Appetit oder sein Trinkverhalten verändert haben.
Mit ein bisschen Regelmäßigkeit sollte sich das bestimmt bald bessern.
Maëlla
Ich persönlich würde mich eher auf das Kaputtmachen im Haus konzentrieren als auf die Häufchen im Garten (ob er jetzt draußen beim Gassigehen oder im Garten macht – zack, aufgesammelt und gut ist), weil das einfach besorgniserregender ist. Vielleicht erklärt das auch, warum er lieber in den Garten oder in den Keller macht (an Orte, wo er sich wohl sicherer fühlt, nehme ich mal an).
Du sprichst von den Gassirunden, aber bietest du ihm auch Aktivitäten an, bei denen er sein Köpfchen anstrengen muss? Das ist bei dieser Rasse extrem wichtig; die müssen ihr Gehirn benutzen und nicht nur ihre Beine.
Das können ganz einfache Dinge sein, wie zum Beispiel das Trockenfutter im Garten zu verstreuen, damit er seine Nase (und sein Hirn) einsetzen muss, anstatt es ihm einfach nur im Napf zu geben. Das sind Aktivitäten, die geistig müde machen und ängstliche Hunde beruhigen können (oder auch solche, die es gar nicht sind).
Du kannst das Futter auch in Beschäftigungsspielzeug wie zum Beispiel einen Wobbler füllen.
Falls er Nassfutter bekommt, nutz doch eine Schleckmatte (Lickimat) oder gib ihm was zum Kauen... Solche Sachen beschäftigen ihn lange und fordern ihn geistig.
Ansonsten könntest du auch Mantrailing, Agility usw. mit ihm machen.
Man muss das nicht jeden Tag machen, aber regelmäßige Kopfarbeit ist für diesen Hundetyp super wichtig. Ob das alle Probleme löst? Keine Ahnung, aber es schadet auf keinen Fall, ganz im Gegenteil.
Mit 11 Monaten und einem Garten in der Nähe vermute ich mal, dass die Gassirunden eher unregelmäßig sind. Wenn ich mich nicht täusche – gerade was die Rasse angeht – braucht ein Border Collie einfach mehr Zeit draußen, um alles richtig zu verarbeiten.
Mein Hund war auch erst mit 14 Monaten komplett stubenrein.
Wie lange geht ihr denn immer so spazieren?
In der Stadt oder auf dem Land?
Im Keller? Das kommt mir irgendwie komisch vor… wie lange bleibt er denn da? Wann war seine letzte Gassirunde? Ist er vielleicht gestresst? Je nach Antwort gibt das vielleicht schon ein paar Hinweise.
Was das Geschäft im Garten angeht, würde ich fast sagen: Hauptsache er macht draußen, das ist doch schon mal gut ^^ kurz aufsammeln und die Sache ist erledigt.
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