Welpe 3 Monate - Frage zum Verhalten

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Hallo

Ich habe einen kleinen Spaniel-Rüden, 3 Monate alt, wir haben ihn jetzt seit 4 Wochen...

Ich habe ein paar Fragen...

Er mag Gassigehen überhaupt nicht! Bei einem Jagdhund wundert mich das total... wir wohnen in einer Siedlung und ich muss ihn die ersten 500 Meter tragen oder ziehen, wenn er sich nicht gerade flach auf den Boden legt... danach läuft es meistens besser... ist das normal?? Liegt das einfach daran, dass er noch ein Welpe ist??

Ich bin ein bisschen besorgt, wir haben 2 Kinder und er neigt dazu, sie zu beißen, sobald sie mit ihm spielen und er hochdreht... er kann ganz schön fest zubeißen. Wir haben schon alles Mögliche probiert, aber es ist echt schwer, ihn zu beruhigen, wenn er so drauf ist... habt ihr Tipps?

Und letzte Frage: Er spielt allein mit seinem Spielzeug oder Stöckchen, aber er versteht das Prinzip noch nicht, das Spielzeug zurückzubringen, wenn man es wirft... es wirkt fast so, als hätte er keine Lust, mit uns zu spielen... ab welchem Alter haben eure Welpen angefangen, Ball zu spielen...??

Danke euch allen für eure Tipps

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1 Antwort
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  • ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    keine Sorge, alles was du beschreibst, ist für einen 3 Monate alten Welpen absolut normal. Er lernt gerade erst seine Welt und seine Emotionen kennen :))

    Was das Gassigehen angeht: In diesem Alter sind dein Haus und der Garten die absolute Sicherheitszone für deinen Welpen. In der Siedlung gibt es so viele beeindruckende Geräusche (Autos, fremde Gerüche, Nachbarn), das holt ihn aus seiner „Komfortzone“ raus und schüchtert ihn ein. Versuch bitte, nicht an der Leine zu ziehen, weil er den Spaziergang sonst mit einem unangenehmen Zwang verbindet. Um es ihm leichter zu machen, bring ihm das Laufen an der Leine lieber erst mal drinnen bei, an einem Ort, wo er sich sicher fühlt. Wenn das klappt, nimm ihn ganz behutsam mit nach draußen und nutze Leckerlis, um ihn zum Weiterlaufen zu motivieren. Wenn er trotzdem streikt, trag ihn ruhig ein paar Meter weiter, so wie du es jetzt schon machst, um die Stresszone zu überwinden. Wenn er älter ist, wird er entspannter sein und ganz von alleine mitlaufen, wenn ihr das Haus verlasst. Und falls du Freunde mit einem Hund hast, macht doch mal gemeinsame Spaziergänge – das gibt ihm Sicherheit und er kann sich abschauen, was er tun soll :))

    Dann zu dem Thema, dass er deine Kinder zwickt: Das ist ein klassisches Welpen-Problem. Er erkundet die Welt mit seinem Maul und hat seine „Beißhemmung“ noch nicht im Griff. Dazu kommt, dass Kinder sich oft schnell bewegen und quietschen, was sein Erregungslevel sofort hochschießen lässt. Wenn er beißt, sag „Nein“ und brich das Spiel sofort ab. Wenn er gar nicht mehr runterkommt, nimm ihn für 1 bis 2 Minuten kurz raus in einen ruhigen Bereich, damit er sich beruhigen kann. Das Kaubedürfnis ist in dem Alter enorm. Biete ihm Kausnacks an (passend für sein Alter) oder Spielzeug wie einen Kong zum Kauen. Den kannst du auch füllen, damit er beschäftigt ist und runterkommt.

    Und zum Schluss das Apportieren: Das liegt nicht jedem Welpen im Blut, selbst bei einer Jagdhunderasse wie dem Epagneul nicht! Im Moment ist er wahrscheinlich einfach zu sehr mit seinem eigenen Entdecken beschäftigt. Um ihn langsam dranzuführen, kannst du den Ball ganz kurz werfen – oder zum Beispiel im Haus in einem Flur nur 1 oder 2 Meter weit rollen lassen. Sobald er ihn ins Maul nimmt, lob ihn ganz doll und lock ihn mit einem super Leckerli zu dir zurück, damit er den Ball gegen die Belohnung eintauscht.

    Lass dir Zeit, das sind ganz typische Phasen, die sich mit Geduld und Regelmäßigkeit super legen! :))

    Ich wünsche euch tolle Abenteuer mit eurem Welpen!

    Liebe Grüße,

    Laure.

    Übersetzt Französisch
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