Französische Bulldogge mit Mittelohrentzündung – Erfahrungen ohne OP?

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Hallo zusammen!

Meine Ellie ist eine achtjährige Französische Bulldogge und hat vor einigen Tagen plötzlich starke Gleichgewichtsstörungen entwickelt. Ihre Augen bewegten sich unkontrolliert von links nach rechts (Nystagmus), sie schwankte stark und ist sogar gestürzt.

In den Tagen zuvor hatte sie auffällig viel Ohrjucken.

Beim Tierarzt wurden zahlreiche Bakterien im Ohr festgestellt. Es besteht der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, möglicherweise mit Beteiligung des Innenohrs.

Empfohlen wurde ein CT mit anschließender möglicher Trommelfellöffnung (Myringotomie), um das Mittelohr zu untersuchen und gegebenenfalls zu spülen. Die Gesamtkosten für Diagnostik, Eingriff und Medikamente sollen bei etwa 4.000 € liegen.

Ellie bekommt inzwischen Medikamente, auch gegen die Bakterien im Ohr, und glücklicherweise hat sich ihr Zustand bereits deutlich verbessert! Das Augenzittern ist verschwunden und sie kann wieder wesentlich sicherer laufen.

Da ich die veranschlagten Kosten nicht aufbringen kann, möchte ich herausfinden, welche Erfahrungen andere mit einer konservativen, also medikamentösen Behandlung gemacht haben.

Mich interessieren besonders folgende Fragen:

  • Hatte euer Frenchie schon einmal eine Mittel- oder Innenohrentzündung mit Gleichgewichtsstörungen?

  • Konnte die Erkrankung ohne CT und Trommelfellöffnung erfolgreich behandelt werden?

  • Welche Medikamente wurden eingesetzt und wie lange dauerte die Behandlung?

  • Kam die Entzündung später zurück?

  • Haben Futterumstellungen, beispielsweise auf Pferd, Insektenprotein oder hypoallergenes Futter, bei wiederkehrenden Ohrentzündungen geholfen?

Mir ist bewusst, dass eine Besserung der Symptome nicht automatisch bedeutet, dass die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Ich möchte die tierärztliche Behandlung auch nicht einfach ersetzen, sondern mich über mögliche Alternativen und eure Erfahrungen informieren.

Vielleicht hat jemand eine ähnliche Situation erlebt und kann berichten, wie es ausgegangen ist.

Vielen Dank für eure Hilfe und eure Erfahrungen! ❤️

Liebe Grüße von Ellie und mir 🐾

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1 Antwort
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  • ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte

    Hallo,

    meiner Meinung nach wäre es am besten, wenn du mal mit deinem Tierarzt besprichst, ob man die medikamentöse Behandlung allein weiterführen kann, dann aber mit einer engmaschigen Kontrolle. Manche Ohrentzündungen sprechen gut auf Antibiotika an, aber wenn der Verdacht besteht, dass das Mittel- oder Innenohr betroffen ist und Gleichgewichtsstörungen vorliegen, ist es wichtig, die Situation richtig einzuschätzen. Dass die Symptome besser geworden sind, ist zwar ein gutes Zeichen, aber es garantiert leider nicht, dass die Infektion auch wirklich komplett weg ist.

    Du könntest auch fragen, ob ein Abstrich sinnvoll wäre, um die Bakterien genau zu bestimmen und zu testen, welche Antibiotika am besten wirken. Frag auch ruhig nach, was ein CT und eine Myringotomie in ihrem Fall ganz konkret bringen würden.

    Falls das finanziell den Rahmen sprengt, frag am besten nach einem detaillierten Kostenvoranschlag und besprich mit deinem Tierarzt, welche Untersuchungen Priorität haben oder ob eine Zweitmeinung sinnvoll wäre.

    Was das Futter angeht: Eine hypoallergene Diät kann manchmal helfen, falls Ellie zusätzlich eine Allergie hat, die die ständigen Ohrentzündungen auslöst. Aber eine Infektion im Mittel- oder Innenohr heilt das allein natürlich nicht.

    Viel Kraft und alles Gute,

    Maëlla

    Übersetzt Französisch
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