Sheltie kläfft zu oft: Wie kann ich sein Verhalten ändern?

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Poppy hat bis zu seinem ersten Lebensjahr gar nicht gebellt. Er ist jetzt siebeneinhalb Jahre alt und nicht kastriert. Er ist sehr anhänglich bei uns und weicht uns kaum von der Seite. Nur gegenüber anderen Rüden ist er ziemlich aggressiv. Er lebt mit einer alten Katze zusammen. Er kläfft hysterisch, wenn die Katze im Keller gefüttert wird, Sheltie kläfft zu oft: Wie kann ich sein Verhalten ändern?wenn ich ihn im Auto zurücklasse, wenn es an der Sprechanlage klingelt, beim Gassigehen, im Wald... Er rennt auch kläffend Autos hinterher, am Zaun entlang bei uns an der Straße. Wir haben das Gefühl, dass dieses unkontrollierte Verhalten über die Jahre immer schlimmer wird. Was können wir tun, um ihn umzuerziehen, oder ist es schon zu spät? Einen Hundetrainer dazuholen? Danke für eure Hilfe.

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4 Antworten
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  • LovaPets
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    Was mir bei Poppy auffällt, ist, dass er anscheinend auf viele verschiedene Situationen total heftig reagiert. Und wenn du sagst, dass er Spannungen zu Hause wie ein Schwamm aufsaugt, finde ich das echt interessant, denn mit 7,5 Jahren ist es absolut nicht zu spät, um Gewohnheiten zu ändern :)

    Da du ja schon mehrere Hundetrainer ausprobiert hast, würde ich mit einer ganz einfachen Sache anfangen: Schreib dir mal ein paar Tage lang auf, was ihn zum Bellen bringt und wie lange er braucht, um wieder ruhig zu werden. Danach könntest du an jeweils nur einer Situation gleichzeitig arbeiten und ihn belohnen, sobald er entspannt ist...

    Und mach dir keine Vorwürfe, dass du nicht streng genug warst, als er noch jung war. Es ist nicht wirklich eine Frage der Autorität, sondern eher eine Frage der Emotionen und Reaktionen, die er mit der Zeit gelernt hat.

    Wenn er anfängt zu „kläffen“, kriegst du dann noch seine Aufmerksamkeit oder ist er dann komplett in seiner eigenen Welt?

    Viel Erfolg dir und Poppy :)

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    Danke für eure interessanten Anmerkungen. Wir waren bei drei Hundetrainern, als Poppy noch jung war, aber ohne nennenswerte Erfolge. Damals ging es vor allem um die Basics: Rückruf, „Nein“, ruhig bleiben, wenn man anderen Hunden begegnet, und so weiter. Beim Trainer hat Poppy aufs Wort gehört, aber kaum waren wir wieder zu Hause, war es eine ganz andere Geschichte. Was die Kastration angeht, meinte eine Trainerin zu uns, dass es nach einem Jahr schon zu spät sei. Von Elektrohalsbändern wurde uns abgeraten, weil sie wohl kaum was bringen, und die Idee hat uns sowieso nicht gefallen. Wir haben im Nachhinein gemerkt, dass wir im ersten Jahr nicht die richtige Mischung aus Sanftheit und Konsequenz gefunden haben. Es hat an Konsequenz gefehlt. Im Grunde ist es ein bisschen wie bei kleinen Kindern, oder? Jedenfalls ist dieser Hund wie ein richtiger Schwamm: Er reagiert total sensibel auf Spannungen, die zwischen uns Besitzern mal vorkommen...

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte

    Hallo,

    es ist absolut nicht zu spät, um an Poppys Verhalten zu arbeiten: Ein ausgewachsener Hund kann definitiv noch neue Verhaltensweisen lernen, solange man versteht, was seine Reaktionen auslöst, und schrittweise daran arbeitet.

    Nach dem, was du beschreibst, tritt sein Bellen in ganz unterschiedlichen Situationen auf. Es wäre sinnvoll zu verstehen, was wirklich hinter der jeweiligen Reaktion steckt, anstatt nur zu versuchen, ihm das Bellen abzugewöhnen. Deshalb rate ich dir, einen Hundetrainer oder Verhaltensberater dazuzuholen, um dir zu helfen.

    Ich finde es auch wichtig, kurz das Thema Kastration anzusprechen, das dir vielleicht mal empfohlen wird: Bei manchen Rüden kann sie zwar bestimmte Verhaltensweisen mildern, sie kann sie aber auch festigen oder sogar verschlimmern.

    Falls das eine Option für dich ist, kann dein Tierarzt dich beraten und bei Bedarf erst mal eine vorübergehende chemische Kastration besprechen, um die Effekte zu beobachten, bevor man einen endgültigen Eingriff in Erwägung zieht.

    Viel Erfolg und alles Gute,

    Maëlla

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    Kikaah
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    Erstens mal: Er ist echt super süß (ja, das hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber er ist halt wirklich mega niedlich ^^)

    Wenn er schon jahrelang so viel bellt, wird sich das nicht von heute auf morgen ändern, aber mit der richtigen Unterstützung sollte es eigentlich recht fix gehen. Hunde lernen ja in jedem Alter, von daher ist nichts unmöglich.

    Wichtig wäre herauszufinden, warum er bellt, um gezielt an der Ursache zu arbeiten. Nach dem, was du so schreibst, klingt das für mich nach jeder Menge Frust, Schwierigkeiten, seine Emotionen zu kontrollieren, einem ausgeprägten Hütetrieb (völlig normal für einen Hütehund) und viel Aufregung.

    Man muss sich auch fragen, ob er körperlich genug ausgepowert ist, aber eben auch, ob er geistig ausgelastet wird. Mit so einfachen Sachen wie Beschäftigungsspielzeug, Kausachen, Schnüffelteppichen… so eine Auslastung kann man super einfach jeden Tag morgens einbauen. Warum nicht auch mal Mantrailing oder Agility ausprobieren…?

    Am besten wäre es meiner Meinung nach, wenn du dir Hilfe von einem Hundeverhaltenstherapeuten suchst. Da bekommst du dann Übungen an die Hand, um deinem Hund zu helfen, seine Emotionen besser zu kanalisieren. Aus welcher Ecke kommst du denn?

    Übersetzt Französisch
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