Katze deprimiert seit Einzug von neuem Kätzchen
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Genau wie im vorherigen Beitrag: Geh auf Nummer sicher, dass kein gesundheitliches Problem vorliegt. Man muss immer super vorsichtig sein, wenn man ein „ausgesetztes“ Kätzchen aufnimmt, weil das die anderen Katzen, die schon bei dir leben, in Gefahr bringen kann.
In der Hoffnung, dass es das nicht ist (sollte man aber prioritär prüfen) – wenn deine Katze 10 Jahre lang Einzelkatze war, ist es völlig normal, dass sie durch die Ankunft des Neuen erst mal völlig durch den Wind ist. Katzen sind sehr besitzergreifend. Die Lösung ist, der Sache einfach Zeit zu geben und dich vorrangig um deine Katze zu kümmern, denn das Kätzchen wird sich sowieso total schnell anpassen. Jedenfalls ist es nach gerade mal einer Woche absolut nicht ungewöhnlich, dass deine Katze noch so gestresst reagiert.
Hallo
Wenn deine Katze nicht mehr normal frisst, nicht mehr spielt, sich viel versteckt und seit einer Woche echt mitgenommen wirkt, würde ich das nicht alles nur auf den Einzug des Kittens schieben. Eine Veränderung in der Umgebung kann zwar echt stressig sein, aber man muss auch ein gesundheitliches Problem ausschließen.
An deiner Stelle würde ich schnell einen Termin beim Tierarzt machen, vor allem wenn sie weniger frisst, weniger trinkt, nicht mehr normal aufs Klo geht oder nur noch apathisch rumliegt.
Lass deiner Katze in der Zwischenzeit einen eigenen Rückzugsort in Ruhe, ohne sie zum Kontakt mit dem Kleinen zu zwingen. Idealerweise macht man die Zusammenführung ganz schrittweise: am Anfang getrennte Räume, Gerüche austauschen und dann nur ganz kurze, positive Kontakte. Sie muss weiterhin ihre Gewohnheiten und ihre Sachen (Näpfe, Wasser, Klo, Schlafplätze) haben, ohne das Gefühl zu haben, dass das Kitten ihr den Platz weggenommen hat.
Und für den Kleinen, der erst einen Monat alt ist, ist ein Tierarztbesuch ebenfalls schnell wichtig: Das ist wirklich verdammt jung, um schon von der Mutter getrennt worden zu sein.
Viel Kraft dir und deinen Kätzchen,
Maëlla
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