Hallo zusammen,
ich bräuchte mal eure Meinung, weil ich total hin- und hergerissen bin, was die Adoption eines 3 Monate alten Golden Retriever Welpen von einem Tierschutzverein angeht.
Der Welpe ist eventuell taub. Laut der vorherigen Adoptantin könnte er auch sehbehindert sein, auch wenn der Verein mir das bisher nicht bestätigt hat.
Zu seiner Vorgeschichte:
er soll im Alter von 3 Monaten einen Krampfanfall gehabt haben;
sein Wurfbruder, der in eine andere Familie vermittelt wurde, hatte wohl auch schon Krämpfe;
der Verein glaubt, dass der Anfall durch Stress oder eventuell durch die Gabe von Milpro ausgelöst worden sein könnte.
Ich war ihn heute besuchen. In den etwa 50 Minuten hat er die meiste Zeit geschlafen. Ich fand ihn ziemlich zurückhaltend, wenig neugierig und er hat kaum Kontakt gesucht. Er kam auch nicht auf mich zu, als ich ihn gerufen habe (wobei mir klar ist, dass die Taubheit da natürlich eine Rolle spielt).
Ich bin total zwiegespalten. Mein Herz sagt mir, ich soll ihm eine Chance geben, aber ich habe auch Angst, dass da ein größeres neurologisches Problem dahintersteckt, das ich finanziell vielleicht nicht stemmen kann, falls eine aufwendige Dauerbehandlung nötig wird.
Was meint ihr:
Kann ein 3 Monate alter Welpe einfach nur total erschöpft und gestresst sein und sich komplett verändern, sobald er erst mal in seiner Familie ist?
Würde es euch beunruhigen, dass zwei Welpen aus demselben Wurf gekrampft haben?
Hat jemand von euch schon mal vereinzelte Krampfanfälle nach einer Wurmkur wie Milpro erlebt?
Würdet ihr den Welpen unter diesen Umständen adoptieren?
Danke schon mal für eure Antworten. Ich versuche wirklich, eine vernünftige Entscheidung zu treffen, sowohl für ihn als auch für mich. ❤️