Infos vor der Adoption

AmandineB
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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal eure Meinung, weil ich total hin- und hergerissen bin, was die Adoption eines 3 Monate alten Golden Retriever Welpen von einem Tierschutzverein angeht.

Der Welpe ist eventuell taub. Laut der vorherigen Adoptantin könnte er auch sehbehindert sein, auch wenn der Verein mir das bisher nicht bestätigt hat.

Zu seiner Vorgeschichte:

er soll im Alter von 3 Monaten einen Krampfanfall gehabt haben;

sein Wurfbruder, der in eine andere Familie vermittelt wurde, hatte wohl auch schon Krämpfe;

der Verein glaubt, dass der Anfall durch Stress oder eventuell durch die Gabe von Milpro ausgelöst worden sein könnte.

Ich war ihn heute besuchen. In den etwa 50 Minuten hat er die meiste Zeit geschlafen. Ich fand ihn ziemlich zurückhaltend, wenig neugierig und er hat kaum Kontakt gesucht. Er kam auch nicht auf mich zu, als ich ihn gerufen habe (wobei mir klar ist, dass die Taubheit da natürlich eine Rolle spielt).

Ich bin total zwiegespalten. Mein Herz sagt mir, ich soll ihm eine Chance geben, aber ich habe auch Angst, dass da ein größeres neurologisches Problem dahintersteckt, das ich finanziell vielleicht nicht stemmen kann, falls eine aufwendige Dauerbehandlung nötig wird.

Was meint ihr:

Kann ein 3 Monate alter Welpe einfach nur total erschöpft und gestresst sein und sich komplett verändern, sobald er erst mal in seiner Familie ist?

Würde es euch beunruhigen, dass zwei Welpen aus demselben Wurf gekrampft haben?

Hat jemand von euch schon mal vereinzelte Krampfanfälle nach einer Wurmkur wie Milpro erlebt?

Würdet ihr den Welpen unter diesen Umständen adoptieren?

Danke schon mal für eure Antworten. Ich versuche wirklich, eine vernünftige Entscheidung zu treffen, sowohl für ihn als auch für mich. ❤️

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3 Antworten
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    Picco85 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Würdest du diesen Welpen in diesem Zusammenhang adoptieren? = Nein, überhaupt nicht

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    Kikaah
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    „Kann ein 3 Monate alter Welpe einfach nur total müde und gestresst sein und sich komplett verändern, sobald er in seiner Familie ist?“

    Auf jeden Fall! Das Verhalten im Tierheim ist selten dasselbe wie später in der Familie. Und in dem Alter ist er ja auch noch voll in der Entwicklung :)

    „Würde es dich beunruhigen, wenn zwei Welpen aus demselben Wurf Krampfanfälle hatten?“

    Ja, da würde ich mir definitiv auch Fragen stellen.

    „Hat jemand von euch schon mal isolierte Krampfanfälle nach einer Wurmkur wie Milpro erlebt?“

    Ich persönlich nicht, aber bei so chemischem Zeug kann es trotz aller Kontrollen und Sicherheit vorkommen, dass manche Hunde Probleme kriegen – oft ist das einfach Pech.

    „Würdest du diesen Welpen unter diesen Umständen adoptieren?“

    Ja, ich denke schon, aber nur, wenn ich sicher wäre, dass ich die Kosten für eventuelle Probleme stemmen kann. Es könnte am Milpro liegen, aber eben auch an was anderem. Schau vielleicht mal, ob du eine Tierkrankenversicherung abschließen kannst.

    Aber wenn du Zweifel hast, überstürze nichts.

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    deine Fragen sind absolut berechtigt.

    Welpen schlafen in diesem Alter zwischen 18 und 20 Stunden am Tag. Wenn er dazu noch Sinneseinschränkungen hat (bestätigte Taubheit und eventuell eingeschränktes Sehvermögen), ist seine Art, mit der Welt zu interagieren, komplett anders: Er bekommt keine Schritte, Stimmen oder optische Reize aus der Ferne mit. Ein tauber und sehbehinderter Welpe neigt in einer fremden Umgebung oder bei Fremden dazu, sich „zurückzuziehen“, um sich zu schützen, was sein eher unauffälliges Verhalten erklärt. Die Stabilität eines Zuhauses und der Aufbau von Vertrauen könnten seinen wahren Charakter erst richtig zum Vorschein bringen.

    Was die Krampfanfälle angeht, ist es eher unwahrscheinlich, dass das mit der Gabe von Milpro zusammenhängt, da neurologische Reaktionen darauf extrem selten sind. Dass aber ein anderer Welpe aus demselben Wurf auch einen Anfall hatte, ist ein Grund, der Sache ernsthaft nachzugehen. Du kannst dafür vor der Adoption einen kompletten Check-up beim Tierarzt verlangen, um den Gesundheitszustand des jungen Goldens zu klären.

    Die Entscheidung für die Adoption liegt ganz bei dir, aber es ist tatsächlich wichtig, all diese Punkte zu berücksichtigen. Falls sich herausstellt, dass es eine schwere Erkrankung ist und du dir nicht sicher bist, ob du das finanziell stemmen kannst, ist es absolut keine Schande, einen Rückzieher zu machen. Einem Tier ein Zuhause zu geben, ist ein Akt der Liebe, aber es muss für dich langfristig tragbar bleiben :))

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Viele Grüße,

    Laure.

    Übersetzt Französisch
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