Frustbellen beim Anblick anderer Hunde

CasoarConcomitant5355
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Hallo zusammen

Ich habe eine Hündin, die im Dezember drei Jahre alt wird, und seit sie klein ist, bellt sie eigentlich jeden Hund an, dem wir begegnen. Sie will unbedingt zu ihnen hin, aber da sie an der Leine gehalten wird, bellt sie – zumindest vermute ich das. Denn sobald sie dann vor dem anderen Hund steht, freut sie sich total, legt sich auf den Rücken und zeigt sich unterwürfig.

Ich verstehe das einfach nicht ganz. Mir wurde gesagt, dass das an der Frustration liegen könnte, weil sie in dem Moment nicht sofort zum anderen Hund darf. Da ich aktuell kein Geld für einen Hundetrainer oder Verhaltensberater habe, wende ich mich an euch: Habt ihr Tipps oder Ideen, warum sie das macht? Ich möchte noch betonen, dass meine Hündin absolut nicht aggressiv ist, sie ist einfach nur sehr mitteilsam. Haha

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3 Antworten
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  • Kikaah
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    Wenn eine Angewohnheit schon jahrelang besteht, braucht das natürlich etwas mehr Arbeit, als wenn sie erst seit Kurzem da wäre. Vielleicht kannst du ja ein bisschen Geld zur Seite legen, um ein paar Stunden bei einem Trainer zu machen. Das sollte nicht allzu lange dauern, und die Hauptarbeit leistest du ja sowieso selbst – der Trainer gibt dir im Grunde nur das nötige Werkzeug an die Hand.
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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo, was du da beschreibst, kann absolut auf Leinenfrust hindeuten. Manche Hunde sind extrem sozial und wollen unbedingt zu ihren Artgenossen; wenn sie dann zurückgehalten werden, entsteht Frust, der sich durch Bellen, Zappeln oder Ziehen an der Leine äußert. Dass sie entspannt ist, Kontakt sucht und Beschwichtigungssignale zeigt, sobald sie beim anderen Hund angekommen ist, spricht eher für eine Hündin, die einfach interagieren will, was ein gutes Zeichen ist. Auch ohne Hundetrainer kannst du schon an der Distanz arbeiten: Wenn sie einen Hund in der Ferne sieht und noch ruhig ist, belohne sie mit einem Leckerli oder lobe sie. Versuch dann schrittweise, die Distanz zu verringern, ohne zu warten, bis sie anfängt zu bellen. Wenn sie bellt oder zieht, warst du wahrscheinlich zu schnell zu nah dran: Geh wieder auf Abstand und fang bei einer Distanz an, bei der sie dir noch zuhören kann. Du kannst ihr auch ein alternatives Verhalten beibringen (wie „Schau mal“, zu dir zurückkommen oder ein paar Schritte entspannt laufen), erst zu Hause und dann an Orten mit wenig Ablenkung. Außerdem würde ich davon abraten, sie systematisch jeden Hund begrüßen zu lassen, dem ihr begegnet. Es ist wichtig, dass sie auch lernt, dass man an einem Hund vorbeigehen kann, ohne unbedingt hinzumüssen. Aber Achtung: Das heißt nicht, dass sie keine Spielzeiten mit Artgenossen haben sollte – die sind in ihrem Fall total wichtig. Sie sollten nur gezielt ausgesucht sein und nicht einfach zufällig passieren ☺️ Viel Erfolg dir, Maëlla
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    S
    Snaraellora17 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo

    (..:)seit sie klein ist, bellt sie ständig andere Hunde an..:

    Man hätte es ihr beibringen müssen. Jetzt ist es fest verankert. Ich halte es für schwierig, das jetzt noch zu ändern. Das ist also ein Verhaltensproblem.

    Das Problem wurde durch den Umgang mit anderen Hunden eingeschleppt. Ich bin sehr vorsichtig, was Nachahmung angeht und damit, mit wem meine Hunde Kontakt haben. Für mich ist das in deinem Fall auch ein Faktor, der das Ganze verschlimmert.

    Ich habe 2 Hunde und habe ihnen einiges beigebracht: Keiner bellt irgendwen an. Das ist einer meiner Erziehungsgrundsätze.

    Wenn du dieses Verhalten ändern willst, musst du ihr erst mal beibringen, aufmerksam zu sein: sich hinzusetzen und zuzuhören. Beispiel: Man geht irgendwohin, setzt sich hin, der Hund ist nicht angeleint und beobachtet die Umgebung, ohne zu reagieren. Dann gibt es für jeden Fortschritt ein Lob.

    Was meinst du dazu?

    Übersetzt Französisch
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