Tiger-Syndrom verstehen und in den Griff bekommen

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Hallo zusammen,

wir haben unseren Kater jetzt seit 3 Jahren, er ist unser bester Kumpel. Wir haben ihn adoptiert, als er gerade mal 2 Monate alt war. Er war ein Einzelkind im Wurf und seine Mutter hat ihn komplett verstoßen. Er wurde also nie richtig entwöhnt.

Er hatte schon immer ein spezielles Verhalten und wir haben uns oft gefragt, ob das wirklich das Tiger-Syndrom ist. Nach einem Umzug vor kurzem (unsere Vermutung) hat sich das Ganze verschlimmert. Es gab heftige Attacken, vor allem gegen meine Partnerin. Diese Woche hat der Tierarzt dann endlich Klarheit geschaffen und die Diagnose Tiger-Syndrom gestellt. Er bekommt jetzt Medikamente (Neurontin) und wir lernen gerade, damit umzugehen. Wir haben im Alltag schon einiges geändert, um seine Wutausbrüche einzudämmen, und nach nur ein paar Tagen merken wir schon erste Fortschritte.
Kurz zur Info: Er geht kaum raus, außer mal auf die Terrasse. Er hat schon immer panische Angst vor Außengeräuschen.

Ich schreibe diesen Post, um Tipps von Leuten zu bekommen, die auch mit einer Katze leben, die das Tiger-Syndrom hat.

Das haben wir bisher bei uns geändert:

  • Kein Futter mehr zur freien Verfügung, sondern feste Mahlzeiten: Wir sind jetzt wieder diejenigen, die das Futter zuteilen.
  • Wir sperren ihn mehrmals am Tag für 10 Minuten in einen Raum: Wir Menschen wollen unsere Ruhe haben und entscheiden also, dich (den Kater) mal wegzusperren.
  • Seit 2 Tagen habe ich ihm sein Stofftier weggenommen, das er ständig gejagt hat. Oft wurde er direkt nach diesen Jagdspielen aggressiv uns gegenüber.
  • Er schläft nachts nicht mehr bei uns und hat auch keinen Zugriff auf den Großteil der Wohnung: Wir beanspruchen also mehr Revier für uns als er.

 

Wir freuen uns riesig über eure Tipps, wie wir sein und unser Leben verbessern können, damit der Alltag für alle wieder angenehm wird.

Schönen Abend euch,
P-A

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11 Antworten
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  • ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Guten Abend,

    ein erster Punkt ist das Futter, da hast du ja schon was unternommen. Du solltest aber auch darauf achten, dass die Ernährung wirklich ausgewogen ist. Frag am besten mal deinen Tierarzt um Rat zu dem Thema.

    Zu wenig Beschäftigung kann auch dieses aggressive Verhalten fördern. Schau, dass du ihm genug Spielzeug, Klettermöglichkeiten oder einen Parcours anbietest... Pass aber auf, dass das Spiel ihn nicht dazu bringt, danach aggressiv gegen dich zu werden.

    Ich würde dir auch raten, deine Katze mal genau zu beobachten und nach allem zu suchen, was Stress bei ihr auslösen könnte. Solche Stressfaktoren solltest du so gut wie möglich abstellen. Wenn sie keinen Ort hat, an dem sie sich verstecken und sicher fühlen kann, richte ihr unbedingt einen Rückzugsort ein.

    Es gibt auch Hilfsmittel, um deine Katze zu beruhigen. Du kannst dich ja mal beim Tierarzt nach natürlichen Pheromonen oder Katzenminze erkundigen.

    Ich empfehle dir dringend, mal einen Tierarzt für Verhaltenstherapie aufzusuchen. Der kann dir bestimmt noch bessere Tipps geben und sich den Fall deiner Katze ganz genau anschauen.

    Viel Erfolg und einen schönen Abend noch.

    Manon

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  • 11 Kommentare zu 11

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