Mein Hund wird plötzlich reaktiv an der Leine

Melmango
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Hallo zusammen,

seit kurzem wird mein Hund an der Leine reaktiv (er bellt und zieht), wenn wir anderen Hunden begegnen. Früher war das nie ein Thema und er wurde an der Leine auch noch nie von einem anderen Hund angegriffen.  

Ich verstehe dieses plötzliche Verhalten echt nicht, weil Mango es von klein auf gewohnt ist, jede Woche Hundekumpels mit ganz unterschiedlichem Charakter, Größe und Alter zu treffen – und das läuft eigentlich immer super! 

Hab ich das Problem vielleicht selbst verursacht?

Er ist so kontaktfreudig, dass er beim Gassi gehen am liebsten zu jedem Hund hinlaufen würde. Ich wollte das dann etwas beruhigen, indem ich mehr Abstand zum anderen Hund gehalten habe oder, wenn das nicht ging, einfach zügig vorbeigelaufen bin, ohne Kontakt zuzulassen. Aber nach und nach hat er angefangen, aus Frust zu bellen... Mittlerweile ist das fast jedes Mal so und ich will die Situation nicht noch weiter verschlimmern! Wenn du eine Übung oder einen Rat für mich hast, wäre ich echt dankbar 🤗🤞

 

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4 Antworten
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    Such dir Gassi-Runden, wo alle ihre Hunde frei laufen lassen (ich fahre mindestens einmal die Woche zu einem Wald, der gut 15 km weg ist, und einmal im Monat in einen großen Stadtpark in 35 km Entfernung, weil meine jüngste Hündin einfach den Kontakt zu Artgenossen braucht)

    Wenn dein Hund an der Leine ist und du keinen Kontakt möchtest, dann zieh bloß nicht die Leine stramm! Bleib einfach stehen und positionier DICH selbst als Schutzschild zwischen deinen Hund und das „Hindernis“, dem ihr ausweichen wollt.
    Gerade dieses Rucken an der Leine lässt den Hund glauben, dass der andere ein potenzieller Feind ist. Wenn man sich stattdessen selbst bewegt und seinen Hund nicht wie ein Paket behandelt, lernt er einfach nur den höflichen Abstand vor einem eventuellen Kontakt.

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    Hallo 

    Er bellt aus Frust, weil er unbedingt zu den anderen Hunden hin und spielen will... Versuch es mal mit Spaziergängen im Freilauf mit einem oder mehreren Hunden, damit er sich richtig auspowern kann und Spaß hat. Und bring ihm dann schrittweise bei, die Kumpels in Ruhe zu lassen, wenn er an der Leine ist (z. B.: Okay, jetzt darfst du hin... jetzt nicht... jetzt wieder okay... erst darf er jedes zweite Mal hin, dann jedes dritte Mal...).

     

    Wie alt ist er denn? Meine Boxer-Hündin hatte zum Beispiel bis sie etwa 2 war fast täglich Freilauf mit Artgenossen. Inzwischen zeigt sie uns selbst, wenn sie ein anderer Hund mehr interessiert als andere (indem sie sich z. B. zum Spielen hinlegt), und je nach Kontext und Umgebung sagen wir ja (wobei, beim „Ja“ ist sie eh schon im Freilauf 😅) oder wir sagen, sie soll es lassen (und leinen sie bei Bedarf an, z. B. wenn sie der andere Hund zwar interessiert, dieser aber an der Leine ist).

     

    Wenn du auf sein Bedürfnis nach Sozialkontakten eingehst, passend zu seinem Temperament und Alter... dann wird es ihm auch leichter fallen, die anderen in Ruhe zu lassen, wenn Spielen gerade nicht möglich ist.

    Erstmal also dieses Bedürfnis stillen und parallel dazu ein bisschen an der Impulskontrolle arbeiten (vielleicht, falls er das braucht – es kann aber auch einfach nur am Mangel an Hundekontakten liegen). 

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    Verifizierter Experte
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    Hallo zusammen, 

     

    Der Trick bei Hundebegegnungen ist es, so vorausschauend wie möglich zu sein! Ein Beispiel: Wenn du das Gefühl hast, dass dein Hund sich gut mit dem anderen Hund verstehen könnte, der euch gerade entgegenkommt, dann lass ihn ruhig machen. Aber sobald du Anzeichen bemerkst, dass sich einer der beiden unwohl fühlt, zögere nicht und ruf ihn zu dir. Du solltest ihn aber nicht grundsätzlich blocken, vor allem wenn er eigentlich Lust auf Kontakt hat. Wenn du dagegen mal nicht möchtest, dass dein Hund den anderen begrüßt, versuch sein Interesse eher auf dich zu lenken – das klappt super mit Spielzeug, Leckerlis oder Kuscheleinheiten, je nachdem, was dein Hund am liebsten mag. Man muss aufpassen, dass Begegnungen nicht immer mit Verzicht verknüpft werden, sonst schiebt dein Hund irgendwann Frust und verbindet andere Hunde mit etwas Negativem. Um das zu vermeiden, solltest du ihn einerseits mit manchen Hunden interagieren lassen, ihn aber andererseits belohnen, wenn er bei dir bleibt, anstatt ihn nur am Weggehen zu hindern (das ist vom Prinzip her ein Riesenunterschied).

     

    Liebe Grüße 

     

    Flavie

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    Hallo, die Lösung steht eigentlich schon in deiner Nachricht. Du hast ihm ganz unbewusst das Gefühl gegeben, dass es ein Problem geben könnte... Fang am besten wieder mit Freilauf-Runden an und lass ihn einfach Kontakt zu anderen haben. Entspann dich und sei bei jeder Begegnung ganz locker und zen. 

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