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Gesetz verabschiedet: Hunde dürfen jetzt nicht mehr bellen

Zwei Dackel bellen
© Shutterstock

Es ist eine Entscheidung, die hohe Wellen schlagen dürfte. Ein Gemeinderat stimmt für ein Bellverbot bei Hunden. Hundebesitzer, deren Vierbeiner zu laut bellen und dadurch die Nachbarn stören, bekommen ab sofort eine saftige Geldstrafe.

von Tim Brinkhaus Datum der Veröffentlichung 15.03.2019

In der Gemeinde Fouquières im nordfranzösischen Departement Oise dürfen Hunde ab sofort nicht mehr zu laut und zu lange bellen. Ansonsten droht Hundehaltern eine Geldstrafe von bis zu 180 Euro, wenn Nachbarn sich beschweren. Der Bürgermeister der 1500-Seelen-Gemeinde, Jean-Pierre Estienne, erklärt gegenüber dem Courrier Picard, dass die Maßnahme in erster Linie dazu diene, Nachbarschaftskonflikte zu vermeiden. 

Bewohner sind gespalten

Der Beschluss stößt nicht nur auf Zustimmung vor Ort. Viele Bewohner finden das Bellverbot völlig übertrieben. Schließlich sei das Problem nicht so groß, dass man gleich ein Verbot aussprechen und Strafen verteilen müsse. Die meisten Hunde bellen kaum oder wenig. Andere wiederum unterstützen den Entschluss. Viele Bewohner ließen ihre Hunde lange und laut bellen, sogar während der Nachtruhe. 

Der Bürgermeister verweist in der Zwischenzeit auf Maßnahmen, die jeder verantwortungsvolle Hundehalter ergreifen könne, um Hunde ruhig zu halten. Dazu zählt das Antibellhalsband oder Kurse an der Hundeschule.

Völlig übertrieben oder eine vernünftige Entscheidung? Erfahren Sie hier, warum Hunde bellen.

 

Info Oise

Posted by EVASION on Tuesday, February 12, 2019