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Shopping: Riesen-Empörung über Verhalten von Security-Mann

Sicherheitsmann von hinten
© Facebook

Es gehört sich einfach nicht, schwachen und behinderten Menschen nicht zu helfen. In einem englischen Einkaufszentrum kam es nun dazu. Ein blinder Kunde war mit seinem Blindenführhund unterwegs, dann schreitet plötzlich der Sicherheitsmann ein...

von Tim Brinkhaus Datum der Veröffentlichung 14.03.2019

Pauline geht Anfang März im Bluewater Shopping Centre im englischen Kent einkaufen, als sie Zeugin einer skandalösen Szene wird. Ein Sicherheitsmann fordert einen sehbehinderten Kunden dazu auf, das Einkaufszentrum zu verlassen. Der Grund? Er ist mit seinem Blindenhund unterwegs und Hunde haben keinen Zutritt zur Mall.

Eine Frage der Gleichheit

Schnell filmt Pauline die Szene. Andere Kunden solidarisieren sich mit dem blinden Mann und sind empört vom Verhalten der Security. Im Vereinigten Königreich ist 2010 der Equality Act in Kraft getreten. Behinderte Menschen haben die gleichen Rechte beim Zugang zu öffentlichen Einrichtungen. Blinden- und Assistenzhunde dürfen nicht verboten werden. Auch in Deutschland dürfen Supermärkte, Discounter oder Modeketten Menschen mit Blindenführhunden nicht diskriminieren.

Facebook-Video sorgt für Empörung

Sie postet das Video auf Facebook und löst damit einen Sturm der Entrüstung gegen den Wachmann und eine Welle der Solidarität gegenüber dem behinderten Mann aus. Das Video wurde mittlerweile über 8000 Mal geteilt. Ein Sprecher von Bluewater Shopping hat sich mittlerweile öffentlich für den Vorfall entschuldigt, wie Kent Live berichtet. Das Sicherheitspersonal soll für solche Fälle besser vorbereitet werden.

 

Guard telling blind man and guide dog to leave bluewater disgusting

Posted by Pauline Letchford on Saturday, March 2, 2019