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Hunde- und Katzenfutter untersucht: Forscher warnen Tierfreunde!

Hund in Hundefutterabteilung
© Welt

Es sind beunruhigende Nachrichten für Hunde- und Katzenhalter. Forscher aus New York haben das Futter unserer lieben Vierbeiner unter die Lupe genommen und schlagen jetzt Alarm. Teilen Sie diese Nachricht bitte mit anderen Tierhaltern.

von Carina Petermann, 12.03.2019

Wissenschafter der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York haben Glyphosat-Rückstände in Trockenfutter für Hunde und Katzen nachgewiesen. 

Glyphosat in Hunde- und Katzenfutter gefunden

Das Unkrautvernichtungsmittel wurde zuvor bereits in vielen anderen Lebensmitteln für Menschen und gar in der Muttermilch gefunden. Für ihren Test haben die Forscher 18 verschiedene Tierfuttersorten untersucht. In allen Proben war das umstrittene Herbizid nachweisbar, teilweise in hohen Konzentrationen bis zu 2 Milligramm pro Kilo Tierfutter, weit oberhalb der gesetzlichen Obergrenzen. 

Die Wissenschafter gegen davon aus, dass Glyphosat über den pflanzlichen Anteil des Hunde- und Katzenfutters, v.a. über Getreide, in das Futter gelangt. Insbesondere das sowieso schon umstrittene Trockenfutter gilt als besonders belastet. Sie raten daher zu einer artgerechten Ernährungsumstellung wie zu getreidefreiem Futter oder zum Barfen

Unkrautvernichtungsmittel gilt als krebserregend

Glyphosat ist nach wie vor das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft es als wahrscheinlich krebserregend ein. Dennoch darf das umstrittene Herbizid fünf weitere Jahre in der EU eingesetzt werden. 

 

Forscher konnten das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat nun auch im Hundefutter bzw. Katzenfutter nachweisen.

Posted by Forschung und Wissen on Monday, March 11, 2019