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Tatort: Große Empörung nach Szene mit Hund

Mädchen mit Hund © SWR

Der Tatort ist eigentlich beliebt unter den deutschen Fernsehzuschauern. Doch die Ausstrahlung am Sonntag brachte heftige Beschwerden mit sich. Schockierte Hundefreunde wendeten sich entzürnt an die ARD und riefen regelrecht zum Boykott des Films auf.

von Nina Brandtner, 11.03.2019

Was war da los?

Der Tatort aus dem Schwarzwald mit den Kommissaren Tobler und Berg behandelte ein ohnehin schon recht dramatisches Thema: In „Für immer und dich“ ging es neben einem Mord auch um den sexuellen Missbrauch eines 15-jährigen Mädchens. Doch das war es nicht, was so manchem Zuschauer die Nerven kostete. Stattdessen war in dem Film nach ca. einer Stunde und 14 Minuten in einer recht expliziten und grausamen Szene zu sehen, wie ein Hund erschlagen wird.

Zuschauer entsetzt über erschlagenen Hund

Das war zuviel für viele ARD-Zuschauer, die ihre Meinung nach Ende des Films sogleich über die sozialen Netzwerke kundtaten. Auf der Facebook-Seite des Tatorts hagelte es Kritik: „Die Szene mit dem Hund war wirklich total krass, hätte man vielleicht weg lassen sollen“, hieß es da. Oder „Die Szene mit dem Hund fand ich äußerst brutal und fragwürdig, ob man so etwas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zeigen muß.“ Einige weitere Nutzer mussten offenbar den Ausschalt-Knopf drücken, so nahe ging ihnen die Angelegenheit:

„Das mit dem Hund hättet ihr euch sparen können. Das ist überflüssig grausam, ohne die Handlung voran zu bringen. Ich musste abschalten, weil mir übel wurde.“

Viele Zuschauer hat es aber trotz der grausamen Szene vor den Bildschirmen gehalten: 9,14 Millionen Menschen verfolgten den SWR-Tatort am Sonntagabend. Und was halten Sie von der schockierenden Szene? Sollte so etwas im Fernsehen gezeigt werden?