News :
wamiz-v3_1

Werbung

Stadt pfändet Mops von armer Frau und verkauft ihn bei Ebay

Schockierter Mops
© general.digitalassetmanagement.site

Große Aufregung nach einer höchst fragwürdigen Aktion der Stadt Ahlen. Weil eine Hundebesitzerin Schulden bei der Stadt hat und die Hundesteuer nicht bezahlen kann, greifen Mitarbeiter der Stadt zu einer äußerst fragwürdigen Maßnahme.

von Carina Petermann Datum der Veröffentlichung 27.02.2019

Wie in ganz Deutschland, müssen Hundehalter auch in NRW die Hundesteuer jährlich berappen. Da eine Einwohnerin Schulden bei der Stadt hat und die Steuer nicht bezahlen kann, entscheidet sich die Gemeinde prompt, ihren Hund Edda im Dezember vergangenen Jahres zu pfänden. Ansonsten war nicht viel Wertvolles zu holen. Das berichtet Die-glocke.de.

Mops bei Ebay angeboten und verkauft

Doch dabei bleibt es nicht! Um aus dem Mops Bares zu machen, erstellt ein Mitarbeiter der Stadt im Münsterland eine Anzeige auf Ebay Kleinanzeigen

 „Süße Mopsdame mit Stammbaum zu verkaufen! Nicht kastriert!“

Eine Frau aus dem Rheinsoll kauft den Mops für mehrere hundert Euro, doch sie merkt schnell dass Edda krank ist und eine Verletzung am Auge hat. Nach eigenen Angaben habe sie ihn viermal operieren lassen müssen.

Frau fordert OP-Kosten von Stadt zurück

Erst dadurch, dass die Dame nun das Geld vom Verkäufer (d.h. von der Stadt Ahlen) zurückfordert, wurde der Vorfall nun bekannt. Gründsätzlich dürfen Hunde nicht gepfändet werden, aber es gibt Ausnahmen. Ein Sprecher der Stadt beteuert, dass es das erste und einzige Mal war, dass ein Haustier gepfändet wurde. Das Verhalten des Mitarbeiters sei unüblich. Die Stadt habe nun einen Anwalt hinzugezogen und lässt sich rechtlich vertreten.

Wie die Sache ausgeht, steht in den Sternen. Dass Edda wieder zu ihrem Frauchen kommt, ist unwahrscheinlich.

 

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos, hat schon Loriot festgestellt. Die Geschichte aus Ahlen hätte aber selbst er sich nicht ausdenken können.

Posted by Die Glocke on Friday, February 22, 2019