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Das wird teuer: Hundesteuer verdoppelt sich 2019

Hund mit Geldscheinen
© Shutterstock

Hundebesitzer müssen in einen saueren Apfel beißen und tief in die Tasche greifen: Grund ist die Verdoppelung der Hundesteuer mit dem Jahresbeginn 2019. Doch in Wahrheit wird ein ganz anderer Plan verfolgt.

von Tim Brinkhaus, 28.01.2019

Betroffen sind die Bewohner der Gemeinde Görlwihl im Schwarzwald. Betrug die Hundesteuer 2018 noch 100 Euro, sind es im neuen Jahre satte 200 Euro. Das berichtet der Südkurier.

Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer: Städte und Dörfer können sie unabhängig voneinander erheben, was den Flickenteppich der Tarife in Deutschland erklärt. 

Laut Bürgermeister steigen in der 4300-Seelen-Gemeinde die Beschwerden über die Vierbeiner und ihre Hinterlassenschaften. Durch den neuen Beschluss soll die Hundehaltung eingedämmt werden. In den letzten acht Jahren kamen jährlich ungefähr zehn Hunde in der kleinen Gemeinde hinzu.

 

Landesweit liegt der Durchschnitt bei 86 Euro.

Posted by Radio Regenbogen on Saturday, January 26, 2019

 

Zweithunde, Hunde im Zwinger und Kampfhunde sind ebenfalls betroffen:

  • Zweithund: ebenfalls 200 Euro
  • Zwingersteuer: 400 Euro
  • Kampfhunde: 1.000 Euro

Ziel: Anzahl der Hunde reduzieren

Gegenüber dem „Südkurier“ erklärt der amtierende Bürgermeister, Carsten Quednow, dass die neue Regelung nicht als Einnahmequelle, sondern als Lenkungssteuer gesehen werde. Außerdem würden durch die Entsorgung des Kots und das Bereitstellen von Plastikbeuteln sowie Mülleimern laufenden Kosten verursacht. Durch die Einnahmen könnten künftig ebenfalls mehr Behälter mit Plastiktüten sowie Mülleimer in der Gemeinde aufgestellt werden.