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Deutscher Tierarzt greift zur falschen Spritze. Die Folgen für den kleinen Mops sind fatal!

Mops
© Facebook

Nicht einmal im schlimmsten Alptraum können sich Hundebesitzer diese Geschichte ausmalen, die sich in Würzburg so abspielte. Ein Tierarzt spritzt einem Mops Propofol und ist sich keiner Gefahr bewusst. Eine Familie aus Bayern trauert so kurz vor Weihnachten um ihr geliebtes Familienmitglied namens Coco. Dabei ist umso schmerzlicher, dass der kleine Mops noch leben könnte, wäre er nur nicht an den falschen Tierarzt geraten.

von Tim Brinkhaus Datum der Veröffentlichung 31.01.2019

Routineuntersuchung mit fatalen Folgen

Mit einem normalen Routine-Termin beim Tierarzt fing es an. „Wir wollten unsere beiden Möpse impfen lassen”, erzählt Frauchen Heike (Quelle: Bild.de). Da der Veterinär etwas am Zahn des kleinen Vierbeiners feststellte, spritzt er ihm das Narkosemittel Propofol. Da es aus Versehen nicht ins Blut, sondern ins umliegende Gewebe geht, spritzt er eine weitere Dosis. Coco geht es daraufhin immer schlechter, seine Halterin ist beunruhigt und bittet den Tierarzt auszuhören. Nur wenige Minuten später ist ihr geliebter Mops tot. Die Bayerin kontaktiert sofort die Klinik-Leitung und bittet um Stellungnahme zum Vorfall. Diese sagt lediglich, man könne den Fall nicht mehr rekonstruieren. Und der behandelnde Arzt meint völlig pietätlos, die Familie solle sich doch ein neues Tier kaufen. Eine Entschuldigung? Fehlanzeige! Erst als die Familie einen Anwalt hinzuzieht, lenkt die Versicherung des Arztes ein und überweist 750 Euro.

Propofol für Möpse besonders gefährlich

Erfahrene Tierärzte wissen, dass die Kombination aus Mops und Propofol besonders gefährlich ist. Michael Jackson starb bereits an dem berüchtigten Narkosemittel. Möpse haben bekanntlich sehr enge Nasenlöcher, eine enge Nasenhöhle und ein überlanges Gaumensegel. Kehlkopf und Luftröhre sind oft sehr eng, die Rachenschleimhaut geschwollen. Die engen Atemwege erschweren das Ein- und Ausatmen und machen jeden Eingriff so zu einem großen Risiko. Es kommt bei Möpsen häufig zu Atemstillständen, wenn Propofol eingesetzt wird. Sie führen nicht sofort zum Tod, wenn man in solchen Situationen angemessen reagiert. Ein Umstand, der Coco leider nicht mehr zum Leben erwecken wird...