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Klares Urteil in Polen.

© Astrid Gast / Shutterstock

Was haben Katzen mit Waschbären zu tun? Ziemlich viel finden polnische Wissenschaftler mit heftiger Konsequenz.

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht

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Bereits Anfang Juli dieses Jahres stuft das Institut für Naturschutz der Polnischen Akademie der Wissenschaft Hauskatzen als invasive Art ein. 

Das bedeutet, eine Spezies, die die heimische Artenvielfalt bedroht oder ihr schadet. Genau wie der Waschbär und nun auch die Hauskatze.

Katzen gefährden die Artenvielfalt

Als Grund nennen die Experten das Jagdverhalten der Katzen, wodurch unter anderem einige Vogelarten bedroht würden.

Laut der Studie kostet der Jagdtrieb der Miezekatzen allein in Polen jährlich 583 Millionen Säugetiere und fast 135 Millionen Vögel das Leben. 

Gesetzliche Auswirkungen hat diese Einstufung bislang jedoch noch nicht, wie zahlreiche Katzenhalter zunächst befürchtet hattet. 

Ausgangssperre für Katzen in Deutschland

Auch in Deutschland ist das Jagdverhalten von Hauskatzen immer wieder Streitthema, insbesondere zwischen Haustierhaltern und Vogelfans. 

In Walldorf beispielsweise gilt daher auch in der Brutzeit ein Ausgangsverbot für die samtpfotigen Jägerinnen

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