❗️ Wichtige Umfrage für Haustierhalter

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Deutsche Haustierhalter in großer Sorge vor dem 22. November 2022

Hund und Katze auf Sofa dog-cat-serious

Die Sorge ist begründet.

© Egrigorovich / Shutterstock

Als würde die aktuelle Weltlage nicht schon genug Grund zur Sorge bieten; ab November wird es für Haustierhalter in Deutschland richtig happig.

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Wer bereits der Meinung war, dass ein Besuch beim Tierarzt immer ganz schön teuer ist, den dürfte der jüngste Beschluss des Bundesrats wenig freuen:

Ab dem 22. November 2022 zahlen Haustierhalter und Landwirte beim Veterinär nämlich noch mal mehr. Grund dafür ist eine Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), die dann in Kraft tritt. 

Kein Wunder also, dass Herrchen und Frauchen den kommenden November fürchten und anstehende Vorsorgeuntersuchungen lieber jetzt noch erledigt wissen. 

 

Neue Gebührenordnung: Tierarztkosten verdoppeln sich

In Deutschland sind die Preise für tierärztliche Behandlungen in der sogenannten Gebührenordnung für Tierärzte festgelegt. Darin findet sich der Preis für jede einzelne Leistung.

Allerdings wurden diese Preise seit 1999 kaum angepasst. Gleichzeitig haben sich die Behandlungs- und Untersuchungsverfahren jedoch deutlich verbessert und die Ausgaben der Tierärzte sind stark gestiegen. 

Mit der neuen Gebührenordnung soll dieser Diskrepanz nun Abhilfe geschaffen werden. Gute Nachrichten für Tierärzte, schlechte für die Halter und das Tierwohl, wie unter anderem der Deutsche Tierschutzbund befürchtet. 

So teuer wird es für Herrchen und Frauchen

Die Sorge der Haustierhalter ist tatsächlich nicht unbegründet, denn zum Teil müssen sie sich auf eine Verdopplung der Preise gefasst machen: Kostete eine allgemeine Untersuchung für einen Hund bislang etwa 13,50 €, werden Tierärzte ab November 23,60 € in Rechnung stellen. 

Das Gleiche gilt für Impfungen: Wofür Haustierhalter bis Oktober knapp 5,80 € gezahlt haben, kostet sie ab dem 22. November mit 11,50€ das Doppelte. Hinzu kommen dann bei einem Tierarztbesuch meist noch weitere Kosten, wie zum Beispiel für die Beratung. 

Tierschützer kritisieren neue Gebührenordnung für Tierärzte

Die Änderung stößt daher verständlicherweise nicht nur auf Zustimmung. Da viele die Tierarztkosten bei der Adoption ihrer tierischen Begleiter nach wie vor unterschätzen, ist der Deutsche Tierschutzbund in großer Sorge.

Man befürchtet, dass sich immer mehr Haustierhalter die Kosten für einen Tierarztbesuch nicht leisten können und ihre Tiere daher entweder nicht behandeln lassen oder aussetzen. 

Unser Tipp: Am besten informiert man sich vorab, wie viel eine Behandlung kostet und schließt für den Notfall eine Krankenversicherung für Katzen und Hunde ab. 

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