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Das Grauen im Hühnerstall: Helfern gefriert das Blut in den Adern

Kaputter Hühnerstall dog-sad

Die beiden Lebewesen kennen nichts anderes als Leid und Entbehrung. Das war jahrelang ihr schrecklicher Alltag.

 

von Wiebke Witterhold

Am veröffentlicht

Einige Hunde erleben in ihrem Leben viele Höllenqualen. So ergeht es auch den beiden Vierbeinern, die Anfang Mai von der französischen Tierschutzorganisation „L’homme et son chien” („Der Mensch und sein Hund”), südwestlich von Paris, gerettet werden können. 

Als die Freiwilligen am Ort des Geschehens ankommen, entdecken sie Unbeschreibliches: Zwei Hunde im Alter von elf Jahren hausen seit sieben Jahren im Hühnerstall. Warum? Weil die Halter ihren Garten in einen Gemüsebeet umbauen wollen! Deswegen haben sie nicht mehr genug Platz für die Vierbeiner und lassen sie verkommen. Die Hühner bekommen einen neuen Hühnerstall und haben ein bisschen mehr Platz. 

Der Alltag der Hunde ist grausam: Sie leben umgeben von Fliegen und ihrem eigenen Kot. Es gibt kein Plätzchen an dem sie es sich bequem machen können. Die Futternäpfe sind schmutzig und die meiste Zeit sowieso leer. Einer der Hunde ist sehr dünn und sein Fell ist mit Knoten übersehen. Der andere Vierbeiner ist viel zu dick.

Beide Fellnasen tragen Halsbänder, die nicht richtig passen und zudem kaputt sind. 

Eine lebenswichtige Rettung

Glücklicherweise ist das Martyrium der beiden am 5. Mai zu Ende. Die beiden haben noch keinen Namen, da niemand sie kennt. Jetzt sind sie in Sicherheit und bekommen die so lang ersehnte Liebe und Geborgenheit. Beim Tierarzt bekommen sie einen ersten medizinischen Check.

Jetzt wird nach einem neuen Zuhause für sie gesucht.

 

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