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Einschläfern oder kämpfen? Tierheim aus Sachsen hat Entscheidung getroffen!

Der ausgemergelte Rüde. dog-sad

Der Zustand des Tieres macht fassungslos.

Es ist ein Fall, der sogar die so viel Leid gewohnten Tierschützer zutiefst erschüttert. Dennoch zögern sie nicht und geben alles, um dem Hund zu helfen.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

„Mehr tot als lebendig“ – so wurde der bedauernswerte Rüde aufgefunden. Sein Zustand ist so desolat, dass selbst das Team des Tierheims Nordhausen keine Worte mehr findet. „Sprachlos“ sind sie in dem Moment, als sie den vollkommen ausgemergelten Hund zu sehen bekommen.

Dem hübschen Mischling geht es bereits so schlecht, dass er weder laufen, geschweige denn aufstehen kann. Jeder Knochen zeichnet sich deutlich unter der Haut ab, er hat offene Stellen. Dass in diesem entsetzlichen Zustand überhaupt noch ein Funke Leben in ihm steckt, ist ein glattes Wunder! Aber „Glück im Unglück hatte der schöne Mischling.“

Muss der Rüde sogar eingeschläfert werden?

Das Veterinäramt Nordhausen reagiert vorbildlich, als es wegen des Rüden informiert wird. Umgehend schalten sich die Mitarbeiter ein und wenig später wird der Hund bereits dem Tierarzt vorgestellt. Dieser gibt ihm als erstes Schmerzmittel, um sein Leid zu lindern. Dann muss entschieden werden, was hier das Richtige ist: Einschläfern oder kämpfen?

Für das Tierheim Nordhausen ist die Antwort einfach: Kämpfen.

„JA, denn wir geben nicht so schnell auf.“

Vor Ort wird direkt eine 24 Stunden Betreuung organisiert, der Mischling wird geschoren, man behandelt seine offenen Stellen und sein Futter bekommt er liebevoll aus der Hand. Doch die bange Frage, ob er es schafft, beschäftigt alle.

Bei Facebook wird nun die gute Nachricht verkündet: „Mittlerweile kann er schon kleine Strecken laufen.“ Es geht tatsächlich langsam bergauf mit dem Rüden. Danke für die großartige Arbeit, liebes Tierheim Nordhausen!

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