Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Tierretter finden Bulldogge in Ukraine und schenken ihr ein prominentes Zuhause

Französische Bulldogge dog-happy

Mariks Geschichte bietet Hoffnung!

© dmytro_kuleba / Instagram

Den in der Ukraine zurückgelassenen Tieren bleibt nichts mehr, als zu hoffen, dass warmherzige Menschen kommen und sie retten.

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Jeder, der kann, versucht aktuell vor der unsicheren Lage in der Ukraine zu fliehen. Das gilt insbesondere für die seit Wochen von russischen Truppen besetzte Hafenstadt Mariupol.

Manche können jedoch nicht fliehen und bleiben den Gefahren wehrlos ausgesetzt. Dazu gehören auch Tausende Tiere, die schon vorher kein Zuhause hatten oder von ihren geflohenen Haltern zurückgelassen wurden. 

 

Nicht nur die Menschen leiden unter dem Krieg

Um diese Tiere in Sicherheit zu bringen, setzen tapfere Tierschützer seit Ausbruch des Kriegs ihr eigenes Leben aufs Spiel und fahren regelmäßig auch in die besetzte Hafenstadt Mariupol. 

Erst kürzlich berichten Helfern der Organisation Ukrainische Streuner in Not e.V., dass es ihnen gelungen ist, 35 Tiere aus Mariupol zu retten. Darunter auch eine kleine Französische Bulldogge, deren Mama von ihren ehemaligen Haltern nicht auf die Flucht mitgenommen werden konnte.

Immerhin bietet die Geschichte von der kleinen Bulldogge Marik etwas Hoffnung in diesen düsteren Zeiten. Denn schon kurz nach seiner Rettung findet Marik ein sicheres und sogar prominentes Zuhause fürs Leben.

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Der kleine Welpe darf nämlich beim ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba einziehen, wie dieser freudig auf Instagram berichtet und dazu ein niedliches Video der kleinen Fellnase postet:

„Ich konnte nicht anders, als ihm eine Chance auf ein glückliches Hundeleben zu geben. Jetzt haben meine anderen beiden Hunde, Gustav und Benji, einen neuen Freund.“

Außerdem wendet sich Kuleba mit einem dringenden Aufruf an alle und bittet sie, die zurückgelassenen Tiere in Not aufzunehmen und ihnen ein neues Zuhause zu schenken:

„Krieg bringt nicht nur Menschen, sondern auch Tieren Leid. Und Menschlichkeit bedeutet, sich sowohl um Erstere als auch um Letztere zu kümmern.“

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