Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Schrecklicher Einsatz: Nachbarin aus Niedersachsen ruft um Hilfe

Nachbarschaft dog-sad

Gut, dass sie so aufmerksam war.

© hydebrink / Shutterstock

Manchmal möchte man als Tierschützer seinen Augen nicht trauen, angesichts der schrecklichen Schicksale, die wehrlose Tiere erleiden müssen. 

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Die Aufgabe von Tierschützern kann sowohl wunderbar, als auch schrecklich sein.

Denn sie retten nicht nur und setzten sich für das Leben wehrloser Tiere ein, sondern sind auch immer wieder unmittelbar mit unvorstellbar leidvollen Situationen konfrontiert.

 

So auch Mitte April im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen wie der dortige Tierschutzverein schockiert auf Facebook berichtet. 

Hunde bellen um Hilfe

In der Nacht vom 13. auf den 14. April erreicht die Polizei ein Notruf: Eine Nachbarin meldet zwei bis drei Hunde, die verzweifelt in einer Wohnung bellen. 

Zum Glück rücken die Einsatzkräfte direkt mit einem freiwilligen Helfer vom Tierschutz aus, denn wie sich herausstellt, befinden sich in der Wohnung tatsächlich zwei völlig vernachlässigte Hunde. 

Sie „lagen da nicht erst 3 Tage“  

Ihre Halter lagen offenbar schon seit Längerem unbemerkt leblos in der Wohnung, wie der Tierschutzverein berichtet, sodass sich niemand der Tiere angenommen hat, die daraufhin fast verhungert wären. 

 

Manche Einsätze sind einfach nur schrecklich. So auch der am späten gestrigen Abend, der sich bis Mitternacht...

Posted by Tierschutzverein für den Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. on Wednesday, April 13, 2022

Bilder zeigen, dass die kleinen Fellnasen nur noch Haut und Knochen sind. Mit viel Geduld und Fürsorge müssen die beiden Hündinnen nun erst einmal wieder ans Fressen gewöhnt werden und den schrecklichen Schock überwinden. 

Ein großer Dank gilt den Einsatzkräften und freiwilligen Helfern, ohne die die beiden Hunde nun vielleicht nicht mehr am Leben wären. 

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