Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Feuerwehr in NRW findet Kätzchen: Unglaublich, wo es sich versteckt hat!

Aufnahmen des Katzenbabys cat-wow

Endlich ist das Kätzchen im Abflussrohr gesichtet!

© Facebook / Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich

Ein jämmerliches Maunzen bringt die Retter auf die Spur des verirrten Katzenbabys. Doch die Befreiung ist für die Tierretter ein wahrer Nerventest.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

 

Einen frühen Feierabend konnten die Tierretter der Freiwilligen Feuerwehr Grevenbroich am Mittwoch (13. April 2022) schlichtweg vergessen. Schuld war ein abenteuerlustiges Katzenkind, das offenbar seine Umgebung erkunden wollte – und in eine Sackgasse der besonderen Art geriet. Am Ende hielt es die Feuerwehr ganze fünf Stunden in Atem!

Am Nachmittag hören Mitarbeiter einer Werkstatt für behinderte Menschen in Grevenbroich-Hemmerden die verzweifelten Laute der kleinen Samtpfote. Schnell ist klar, dass der Vierbeiner in ein Regenfallrohr am Warenlager der Einrichtung gestürzt sein muss. Die Selbsthilfe scheitert, wie Betriebselektriker Andreas D. erklärt:

„Wir haben dann die Rohre demontiert, konnten das Tier aber weder lokalisieren noch befreien.“

Katzenkind steckt im Rohrsystem fest

Also wird die Feuerwehr alarmiert , die mit Sonden das weit verzweigte Rohrsystem unter dem Hallenboden absucht. Auch Experten mit Kanalkameras werden hinzugezogen. Zusätzlich geht man daran, den Bewegungsraum des Kätzchens einzuschränken. Ziel ist, das Ziel zu einem Ablauf zu lenken, der sich außerhalb des Gebäudes befindet.

Leichter gesagt als getan!

„Immer wieder entwischte das Kätzchen seinen Rettern, schlüpfte an Rohrsperren vorbei oder huschte immer dann ans entgegengesetzte Leitungsende, wenn die Helfer versuchten, es in die andere Richtung zu locken“,

heißt es im Bericht der Feuerwehr. Doch gegen 20:30 Uhr ist es endlich so weit: Die Samtpfote ist endlich im Außenbereich an einer günstigen Stelle. 

Happy End nach fünf Stunden

Vorsichtig schieben die Tierretter ein mehrere Meter langes, grobmaschiges Vogelschutznetz in das Abflussrohr. Und tatsächlich hält sich das Katzenkind hieran fest und kann so schließlich aus dem Rohre herausgezogen werden. Das unverletzte Tier erlebt am Ende dann sogar noch ein echtes Happy End: Es muss nicht ins Tierheim, sondern wird sogar noch vom Fleck weg adoptiert.
 

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