Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Deutsches Herrchen geht spazieren und erlebt den Alptraum seines Lebens

Hundehalter zeigt den Tatort. dog-sad

Jenseits des Zaunes passierte das Unglück.

© Thomas Höhlein, Miriam Brümmer

Nur schnell mal zusammen mit seiner Bonnie eben die Schafe füttern gehen – das hat der Hundehalter vor. Doch dann erlebt er einen Sonntag wie aus der Hölle.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Thomas H. und seine Familie werden sich an den 10. April 2022 für alle Ewigkeiten als schwarzen Sonntag erinnern. Dabei wollte der Hundehalter aus Krümmel (Waren-Müritz) an diesem Sonntagmittag nur schnell mit den Kindern und seiner Australian-Cattle-Dog-Hündin Bonnie zu seinen Schafen. 

Nur kurz achtet Thomas H. nicht auf Bonnie, da ist sie verschwunden. Auf seine Rufe reagiert die gerade mal ein Jahr und zwei Monate alte Hündin nicht – was höchst ungewöhnlich für sie ist. Sofort macht sich das Herrchen samt den Kindern auf die Suche nach Bonnie und entdeckt sie nur wenige Meter von seinem Grundstück entfernt. Tot!

Rassesteckbrief: Australian Cattle Dog

Hund stirbt in Schlagfalle

Die Hündin verendete in einer Fuchsfalle. Das Fangeisen hatte ihr das Genick gebrochen! Im Beisein seiner Kinder musste Thomas H. die geliebte Hündin so finden. Ein schwacher Trost: Es war kein Blut zu sehen war. Ein schwacher Trost, zumal die von einem Jäger zum Schutz der Tiere eines nahen Geflügelhofes an der Grundstücksgrenze aufgestellte Falle auch eines der Kinder von Thomas H. hätte erwischen können; sie spielen öfters hier in dem Waldgebiet.

„Diese Falle tötet sofort und würde einem Kleinkind sofort den Fuß oder Arm abschlagen.“ 

Änderung des Jagdgesetzes nötig?

Das eigentliche Problem ist für ihn jedoch das Landesjagdgesetz in Mecklenburg-Vorpommern:

„Das kann nicht sein, dass andere Länder vorsichtig agieren und genaue Vorschriften haben“

Denn hier gäbe es keinerlei Vorschriften, dass so eine Schlagfalle kenntlich gemacht werden muss. Es müsse lediglich gegeben sein, dass selektiv gefangen werden könne. Jetzt fordern Thomas H. und seine Familie vehement eine Änderung des Jagdgesetzes.
 

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