Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Ukrainer hat ganze Familie verloren: Nur sein Kätzchen bleibt ihm noch

Mann steht vor Trümmern seines Hauses. cat-sad

Ihor ist am Boden zerstört, er hat alles verloren.

© Twitter / MFA_Ukraine

Es ist ein herzzereißender Moment! Denn eben noch stand er komplett vor dem Nichts – aber die zarten Geräusche aus den Trümmern geben ihm die Hoffnung zurück.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

 

Unzählige Menschen und Tiere leiden schwer unter den aktuellen Geschehnissen in der Ukraine. Viele sind auf der Flucht, um ihr nacktes Leben zu retten – so wie Ihor aus Kiew. Der 54-Jährige war gemeinsam mit seiner Frau, seiner Schwester, seiner Tochter, zwei Nichten, zwei Enkelkindern sowie seiner Katze in die Kleinstadt Marhalivka bei Kiew geflohen, um in einem leerstehenden Haus Schutz zu suchen. 

Doch am 5. März passiert das Entsetzliche: Bei einem Angriff auf Marhalivka wird das Haus in Schutt und Asche gelegt. Ihor verliert von einem Moment auf den alles – insgesamt 11 Menschen überleben den Anschlag nicht. Der Mann aus Kiew ist am Boden zerstört. 

Geräusche im Schutt

Fassungslos steht er vor den Trümmern des Hauses, in dem er und seine Lieben Zuflucht gesucht hatten. In diesem Moment hört er plötzlich ein schwaches Geräusch im Schutt. Dem Mann stockt der Atem und augenblicklich macht er sich daran, nach der Quelle der Laute zu suchen. Ist womöglich doch noch jemand am Leben? Ja!

Zärtlich schließt Ihor sein geliebtes Kätzchen in die Arme, das es irgendwie geschafft hat, zu überleben. Nur sie und er haben all das überlebt – etwas, das die zwei sicherlich noch enger zusammenschließen wird. Denn Tiere werden in Krisensituation für viele Menschen eine unglaublich wichtige emotionale Stütze, wie inzwischen auch wissenschaftlich belegt ist.

Ukraine: Ausnahmesituation für Menschen und Tiere

Sogar in der Tagesschau waren Bilder zu sehen, die dies eindrucksvoll unterstreichen. Andere Menschen opfern sich Tat für Tag auf für die zahlreichen Tiere, die sich noch in der Ukraine befinden. Umso schöner, dass zudem auch immer mehr Unterstützung für die tierischen Freunde aus dem Ausland kommt.
 

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