Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Ohne Wasser, Tageslicht und frische Luft: Tierschützer retten 111 Tiere aus Tierpension

Hund hinter Gitterzaun dog-cat-sad

Unwürdige Bedingungen in Tierpension.

© Harbachova Yuliya / Shutterstock

Im Osten Frankreichs sorgt kürzlich eine Tierpension für Negativschlagzeilen, als 111 Tiere aus erschreckenden Bedingungen gerettet werden mussten. 

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Der Gestank von Exkrementen in der Luft, marode Zäune, matschiger Boden ... Es sind erschütternde Zustände, die die Tierschützer in einer Tierpension im Osten Frankreichs vorfinden. 

Mittlerweile wurde die Betreiberin wegen Tierquälerei zu 6 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dazu kommt ein zweijähriges Verbot, Tiere zu halten und ein fünfjähriges Verbot, einen Beruf auszuüberen, der mit Tieren zu tun hat. 

 

Lebenswidrige Bedinungen in französischer Tierpension

Alles begann vor drei Jahren die Tierschützer nach zahlreichen Hinweisen beschließen, die Tierpension aufzusuchen. Vor Ort erwartet sie der oben beschriebene Anblick. Sie stellen der Betreiberin ein Ultimatum, um alle Auflagen zu erfüllen. 

Doch ein Jahr später ist alles beim Alten. Trotz zahlreicher Abmahnungen, wurde nie etwas an den Lebensumständen der Tiere geändert. 

111 Tiere aus Tierpension gerettet

Daraufhin werden am 19. Mai 2021 insgesamt 111 Tiere aus der Einrichtung gerettet. Zum Teil lebten sie ohne Wasser, Tageslicht oder Frischluft. 

Eine Katze, zwei Kanninchen, vier Mehrschweinchen und ein Huhn haben die katastrophalen Umstände nicht überlebt. 

Nun will man in Frankreich gegen derartige Tierquälerei mit einem neuen Gesetz vorgehen, für das im November 2021 der erste Entwurf eingereicht wurde. 

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