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Es ist offiziell: Mehr Bakterien im Männerbart als im Hundefell

Mann mit Hunden dog-wow

Männerbärte dreckiger als Hundehaare?

© ShotPrime Studio / Shutterstock

Eine Studie zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von MRT-Geräten kommt zu überraschendem Ergebnis bezüglich der Bärte von Männern und Hundefell. Wer hätte das gedacht?

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Die Schweizer Hirslanden-Klinik führt eine Studie zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit eines MRT-Geräts durch, das von Tierärzten und Humanmedizinern gemeinsam genutzt wird.

Dafür nimmt Dr. Andreas Gutzeit Abstriche von den Bärten von 18 Männern im Alter von 18 bis 76 Jahren und von den Hälsen von 30 Hunden verschiedener Rassen und vergleicht die Ergebnisse.

 

Männer schmutziger als Hunde?

Wie zu erwarten findet er sowohl im Fell als auch in den Bärten aller untersuchten Hunde und Männer Bakterien. Doch was überrascht ist, dass die untersuchten Bärte alle besonders hohe Bakterienwerte aufwiesen, während dies nur bei 23 von 30 Hunden der Fall ist. 

Bei den anderen Vierbeinern liegen die Werte eher im Durchschnitt. Zudem findet man im Rahmen der Untersuchungen bei 7 von 18 Männern gesundheitsschädliche Bakterien in den Bärten.

Wie gefährlich sind Männerbärte?

M. Keith Flett, Gründer der Beard Liberation Front, einer Vereinigung, die sich gegen die Diskriminierung von bärtigen Menschen einsetzt, hält dies für reine Pogonophobie: eine Phobie vor Kinn- und Wangenhaaren.

Seiner Meinung nach würde man auch in den Kopfhaaren und an den Händen von Menschen ebenso viele gefährliche Bakterien finden, wie in den Bärten der Männer.

Pogonophobie oder Wissenschaft? Schwer zu sagen! Da es keine 100-prozentig zuverlässigen Daten gibt, ist dies ein Grund mehr, seinen Hund dem zweibeinigen Gefährten vorzuziehen! Oder was meint ihr?

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