Werbung

e-Bay-Skandal um entlaufene Katze erschüttert Hessen

Schwarze Katze am Fenster cat-angry

Kätzchen verschwindet spurlos.

© Shutterstock

Man mag sich gar nicht vorstellen, wie man reagiert hätte, wäre man selbst in der Situation dieser Katzenhalter gewesen.

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Mitte Januar kommt es in der hessischen Stadt Romrod zu einem krimireifen Vorfall, der der betroffenen Familie und ihrer Mieze sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am Freitag verschwindet auf einmal das schwarze Kätzchen Pepsi von Familie Schlitt. Da die Kleine „sehr zutraulich und lieb“ ist, ist nicht auszuschließen, dass sie jemandem zugelaufen ist.

 

Also hört sich die Familie aus der Schlossstadt überall in der Nachbarschaft um und startet sogar einen Aufruf über Social Media.

„Schlagen Sie einen guten Preis vor“

Die Suche bleibt jedoch erfolglos. Aus bösem Grund, wie sich am nächsten Morgen herausstellen soll. Am Sonntag bekommt die besorgte Familienmutter nämlich eine Nachricht mit einem Foto.

Dieses zeigt einen Screenshot von einer eBay-Anzeige, in der jemand die kleine Pepsi mit den Worten „schlagen Sie einen guten Preis vor“ zum Verkauf anbietet.

Entsetzt schreibt die Katzenhalterin dem privaten Anbieter und verständigt gleichzeitig die Polizei, doch sie erhält keine Antwort von dem eBay-Verkäufer.

„Finder“ weigern sich, Katze abzugeben

Also zieht die besorgte Katzenhalterin in der Nachbarschaft von Tür zu Tür. Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellt, denn an einer Tür bestätigt ein kleines Mädchen tatsächlich, dass ihre Schwester eine Katze gefunden habe. Diese will das kleine Tier jedoch nicht rausrücken.

Die Lage spitzt sich immer weiter zu, sodass sich die Katzenhalterin gezwungen sieht, erneut die Polizei zu rufen. Das scheint Eindruck zu machen, denn noch während sie auf die Beamten warten, wird der Katzenhalterin das arme Tier förmlich „zugeworfen“.

Erst einmal ist Familie Schlitt froh, ihre kleine Pepsi zurückzuhaben, doch sie überlegen noch, ob sie rechtliche Schritte gegen Pepsis „Finder“ einleitet.

Kommentieren
0 Kommentare
Löschen bestätigt

Sind Sie sicher, dass Sie den Kommentar lôschen wollen?

EInloggen zum Kommentieren