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Ampel-Koalition erhöht Hundesteuer um 150%!

Hund mit Geldbeutel im Maul dog-angry

Jetzt sollen es die Hundehalter richten! Weil die finanzielle Situation desolat ist, greift eine Ampel-Koalition jetzt zu drastischen Maßnahmen.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Für zahlreiche Hundehalter im Norden der Republik wird dieser Start ins neue Jahr 2022 alles andere als gut. Auf sie wartet eine herbe Überraschung, denn aufgrund chronisch leerer Kassen müssen sie sich auf eine drastische Erhöhung der Hundesteuer einrichten – um satte 150 Prozent.

Laut Beschluss kostet der erste Hund statt bislang 48 Euro pro Jahr nun satte 120 Euro. Der zweite Hund schlägt mit 150 Euro zu Buche (statt 72 Euro) und jeder weitere mit 186 Euro (statt bislang 96 Euro). Die Anhebung wurde von der Ratsversammlung der Stadt Tornesch im Kreis Pinneberg nun mehrheitlich beschlossen.

Begründung: Hundesteuer bislang zu niedrig

Die regierende Ampel aus FDP, Grünen und SPD begründete diesen Schritt mit finanziellen Zwängen. Zudem hatte es Auflagen zum Ausgleich der chronisch klammen Stadtkasse gegeben. Laut des Haushaltskonsolidierungserlasses war die bisherige Hundesteuer zu niedrig angesetzt, weshalb man sich in Tornesch nun an den Gebühren der Stadt Uetersen orientiert. Das Gemeindeprüfungsamt des Kreises Pinneberg hatte für 2017 und 2018 moniert, dass dadurch 60.288 Euro für 2017 sowie für das 2018 sogar 63.792 Euro verloren gegangen seien.

Gegen die Erhöhung der Hundesteuer stimmte lediglich die CDU. Christopher Radon kritisierte, dass die Hundehalter nicht „für die Einnahme in leere Kassen herhalten“ dürften. Zudem vermissen die Tornescher Christdemokraten bislang Ansätze zu einer wirklich nachhaltigen Haushaltskonsolidierung der Stadt.
 

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