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Die Katze auf der Lauer.
© Bern-Ost / Elsbeth Kapf

Katze treibt was Seltenes am Teich: Schweizerin wirft SOFORT den Tennisball!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht am aktualisiert

Im Garten dieser Schweizerin gibt es keine Gnade für Katzen. Sobald diese Samtpfote auftaucht, werden schwere Geschütze aufgefahren – auf Rat eines Experten.

 

Der Teich im gepflegten Garten von Elsbeth K. aus Worb in der Nähe der schweizerischen Hauptstadt Bern hat sich zu einem regelrechten Kriminalschauplatz entwickelt. Der „Gegner“ der Worberin: ein freches Büsi (Schweizerdeutsch für Katze). Sobald die Mieze sich im Garten blicken lässt, wird die Eigentümerin sofort aktiv – und zwar mit aller Macht. Denn dann fliegen Tennisbälle!

Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Stippvisite der Katze am idyllischen Gartenteich aussieht, ist nämlich der Auftakt für ein Serienmord der besonderen Art. Hier sind besonders viele Libellen unterwegs und die sind offenbar besonders spannende Jagdobjekte. Gnadenlos werden sie gefangen und dann einfach achtlos liegengelassen. Ein Graus für die 79-jährige Elsbeth K., zumal die Libellen immer weniger werden. Deshalb geht sie nun zum Gegenangriff über.

Libellen
Gefangene Libellen© Bern Ost

Katze fängt Libellen, was tun?

An einem Nachmittag hat der unwillkommene Besucher sogar gleich fünf Libellen getötet. „Die Katze hat das Gefühl, der Garten gehöre ihr“, vermutet die ältere Dame inzwischen „Natürlich ist es die Natur. Die Katze ist ein Raubtier und jagt alles, da kann man nichts machen“, aber dennoch will sie die Mosaikjungfern retten. Deshalb wirft Elsbeth K. jetzt immer mit einem bereitliegenden Tennisball auf die Katze. 

Eine sinnvolle Erziehungsmaßnahme, wie Tierpsychologe Dennis C. Turner findet:

„Ein Tennisball ist schwer genug, um ihn gezielt werfen zu können, aber nicht schwer genug, um der Katze einen Schaden zuzufügen“.

Alternativ könnte man sie auch anschreien.

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