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Verrückter Fall: Erste deutsche Stadt gendert bei Hundesteuer!

Zwei Möpse dog-wow

Da staunen die Hundehalter dieser Kleinstadt nicht schlecht, als sie ihnen für das Geschlecht ihres Vierbeiners nicht nur „Rüde“ und „Hündin“ zur Verfügung stehen ...

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Im sauerländischen Neuenrade kommt es kürzlich zu einem tierischen Gender-Durcheinander. Auslöser ist das Online-Formular zur Anmeldung der Hundesteuer.

Hundehalter staunen nicht schlecht, als sie beim Ausfüllen des Formulars für das Geschlecht ihres Vierbeiners nicht nur „männlich“ und „weiblich“, sondern auch „divers“ angeben können.

Nur ein Fehler im System

Klingt absolut verrückt, ist aber wirklich so passiert. Nun meldet sich der Bürgermeister von Neuenrade, Antonius Wiesemann, zu dem überraschenden Formular zu Wort.

Demnach handelt es sich bei der ungewöhnlichen Auswahlmöglichkeit lediglich um einen Systemfehler, der nach einem Update des Formulars aufgetreten ist.

Zurück zum binären System

Wiesemann geht davon aus, dass die Option „divers“ für das Hundegeschlecht zwischen zwei und drei Wochen zur Verfügung stand.

In diesem Zeitraum hat laut Wiesemann jedoch kein Hundehalter beim Ausfüllen des Formulars diese Zusatzoption ausgewählt. Seit Montag ist nun wieder die binäre Version online.

Hundesteuer Formular
Kurioses Hundesteuerformular© Stadt Neuenrade

Gibt es ein drittes Geschlecht beim Hund?

Bislang gibt es noch keine ausreichenden Studien dazu, ob auch in der Hundewelt mehr als zwei Geschlechter vorkommen oder Vierbeiner homosexuell sein können.

Noch gehen die Expertenmeinungen hierzu stark auseinander, doch wer weiß, vielleicht wird das Neuenrader Steuerformular ja bald zum Standard.

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