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Er denkt, er rettet ein Kätzchen und hat sich ganz schön geschnitten!

Kleiner Puma cat-wow

Kolumbianer Elmer Guzmán entdeckt in der westlichen Provinz Tolima eine zwei Monate alte Katze am Straßenrand – zumindest denkt er das zu diesem Zeitpunkt noch.

von Sara-Marie Goedecke

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Er ist gerade mit seinem Motorrad unterwegs, als er das ausgesetzte Tier entdeckt.

Gewöhnliche Hauskatze?

Da er es gewohnt ist, in dieser Gegend ausgesetzte Tiere zu sehen, hält Elber es zunächst für ein kleines Hauskätzchen. Er nimmt es mit nach Hause, in der Hoffnung einen Nachbarn zu finden, der es aufziehen könnte.

Es dauert jedoch nicht lange, bis Elber bemerkt, dass sich das Tier sehr seltsam verhält. Die kleine Katze umkreist das Haus und erkundet es auch immer wieder. Für Elber ist dies nicht das übliche Verhalten einer Hauskatze. 

Er recherchiert im Internet und erfährt, dass die Behörden im Juni in Tolima ein Puma-Baby entdeckt hatten, es war im Keller eines Flughafens in der Nähe der Nachbarstadt Ibagué gefunden worden. Die Katze, die er bei sich zu Hause hat, ähnelt dem Tier von damals sehr.  

Es soll ausgewildert werden

Um Hilfe zu bekommen, setzt er sich sofort mit dem Wildtierzentrum in Verbindung und sein Verdacht wird bestätigt: Es handelt sich tatsächlich um ein Pumaweibchen, welches möglichst bald ausgewildert werden soll.

Nach Angaben der Tierärzte ist es zwei Monate alt und leidet leider an Unterernährung, weil es mit Milch und sehr salzhaltigem Futter gefüttert wurde. Das Zentrum in Cortalima, das sich derzeit um den kleinen Puma kümmert, hat angedeutet, dass dieser in die Wildnis zurückkehren wird, sobald es sein Gesundheitszustand erlaubt.

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