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„Geboren um zu sterben": Tierheim macht emotionalen Appell

Kätzchen mit blauen Augen cat-sad

Wenige Tage alte Katze kämpft ums Überleben

© Tierheim/Tierschutzstelle Freistadt / Facebook

Die Tierrettung in Freistadt in Österreich macht in Facebook-Post auf ein wichtiges Problem aufmerksam.

von Sara-Marie Goedecke

Am 17.08.21, 11:00 veröffentlicht

Fünf wenige Tage alte Katzenbabys werden auf der Straße gefunden und anschließend im Tierheim abgegeben, doch schon auf dem Weg dorthin sterben zwei von ihnen - anderthalb Tage nach ihrer Geburt.

 

„Geboren, um zu sterben"

Zwei weitere sterben trotz Rund-um-die-Uhr-Betreuung kurz darauf.

Mit den Worten „Geboren, um zu sterben" beschreibt die Tierschutzstelle das Leid dieser Kätzchen, das eigentlich vermeidbar ist und wendet sich damit an alle Tierfreunde.

Jeder ist für das Lebewesen verantwortlich, welches er sich anschafft, erklären die Tierschützer in ihrem Statement - eigentlich selbstverständlich. Und dazu zählt neben der Versorgung eben auch das Einhalten von gesetzlichen Pflichten.

Lasst eure Katzen kastrieren

Es gilt in Österreich wie auch in Deutschland die Kastrationspflicht und alle Katzen und Kater, die regelmäßig draußen unterwegs sind, müssen kastriert werden.

Alleine dadurch könnte den Vierbeinern viel Leid erspart bleiben.

Die herrenlosen Tiere, die fast täglich im Heim vorbeigebracht werden, zeigen allerdings das Gegenteil - denn das Gesetz der Kastration wird längst nicht von allen Haltern befolgt. Und so kämpfen die Mitarbeiter nun weiter um das Leben des letzten Katzenbabys.