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Um die Hundesteuer einzutreiben, greift das Rathaus jetzt zur ULTIMA RATIO!

Hundepfote mit 30 Euro dog-wow

Steuern prellen dürfte schwieriger werden

© Dvorakova Veronika / Shutterstock

In NRW geht man jetzt gezielt mit harten Bandagen gegen Hundesteuersünder vor. Die Maßnahme ist mehr als ungewöhnlich. Hat das Ganze eine Vorreiterrolle?

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Bei der Steuer wird gespart, wo es nur geht – besonders in Bezug auf die Hundesteuer. Das jedenfalls hat die Gemeinde Eitorf im östlichen Rhein-Sieg-Kreis festgestellt und will nun endlich etwas unternehmen. Denn immer mehr Hundehalter melden ihre Vierbeiner hier nicht an und zahlen keine Hundesteuer. 

Ein No-Go, wie die Gemeindeverwaltung findet, die jetzt eine ungewöhnliche Aktion ankündigt – eine Hundebestandaufnahme. Im Rathaus ist man sich sicher, dies sei „Nicht nur im Sinne der Steuergerechtigkeit, sondern auch sicherlich im Interesse derjenigen, die ihren Hund ordnungsgemäß angemeldet haben“.

 

Hundeermittler suchen nach Steuersündern

Dazu werden in den kommenden Wochen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines beauftragten Unternehmens von Montag bis Samstag Hausbesuche in der Gemeinde machen. Mithilfe von Befragungen soll so der tatsächliche Hundebestand ermittelt werden, die mit einer städtischen Legitimation ausgestatteten Hundeermittler werden jedenfalls keine Wohnungen betreten.

Des Weiteren werden die Befrager keine Steuern oder Strafgebühren kassieren. Wird ein nicht angemeldeter Vierbeiner entdeckt, so erhält der Halter eine nachträgliche Steuerfestsetzung. Zudem kann eine Geldbuße fällig werden. Insofern rät die Stadt Eitorf jetzt ihren Einwohnern, gegebenenfalls „schnellstens“ die Anmeldung des Tieres nachzuholen. Ob so etwas auch in anderen Städten eingeführt wird, ist bislang nicht bekannt.

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